PKV: Bestandsbeiträge steigen

Versicherungen von Robert Krüger Kassissa

Laut dem Map-Report „Rating Private Krankenversicherung“ stiegen bei Angestellten wie Bundesbeamten die durchschnittlichen Bestandsbeiträge, wenngleich weniger stark als in den vergangenen Jahren. Welche Versicherer beim Rating neu in die Spitzengruppe kamen.

Map-Report hat 19 Gesellschaften mit 67 Prozent Marktanteil (verdiente Beiträge) untersucht. In der Beitragsrechnung des Angestellten sind die Bestandsbeiträge von 2014 auf 2015 durchschnittlich um 2,1 Prozent gestiegen. Neun Gesellschaften hielten die Beiträge konstant, bei vier PKV-Anbietern betrugen die Erhöhungen weniger als ein Prozent und sechs weitere Versicherer erhöhten die Beiträge zwischen 2,2 und 10,8 Prozent. Die durchschnittliche Beitragserhöhung für die Jahre 2000-2015 lag bei 3,6 Prozent.

In der Beitragsberechnung des Bundesbeamten stiegen die Bestandsbeiträge zum Jahresbeginn 2015 um durchschnittlich 1,3 Prozent. Zwei Versicherer senkten um bis zu 1,7 Prozent. Sieben PKV-Anbieter nahmen keine Anpassung vor und neun Gesellschaften erhöhten zwischen 0,3 und 8 Prozent. Die durchschnittliche Beitragserhöhung in den vergangenen 15 Jahren lag bei 2,7 Prozent.

Im Rating lag wieder mal die Debeka vorn. Ebenso bestätigten Signal, Deutscher Ring, Provinzial Hannover, Barmenia und R+V die Ergebnisse des Vorjahres-Ratings und erzielten die Höchstnote „mmm“ für „langjährig hervorragende Leistungen“. Neu in die Spitzengruppe kamen die Hallesche, die Alte Oldenburger und Concordia.

Foto: © Coloures-pic - Fotolia

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