EZB setzt Griechenland unter Druck

Investmentfonds von Stefan Terliesner



Geldquelle versiegt
Letzteres dürfte für Investoren (dies wären vor allem die Steuerzahler der übrigen 18 Euro-Staaten) nicht erst seit der jüngsten Ankündigung der EZB  unattraktiv sein. Denn ab dem 11. Februar kommen Hellas Geldhäuser nur noch schwer und begrenzt an frisches Geld. Die bisher gültige Ausnahme, dass die EZB griechischen Banken erlaubt, griechische Staatsanleihen auf Ramsch-Niveau als Sicherheit für die Vergabe von Zentralbankgeld zu hinterlegen, wird nicht verlängern. Begründung der EZB. Es sei nicht gewährleistet, dass die Überprüfung des griechischen Spar- und Reformprogramms erfolgreich abgeschlossen wird. Das Zentralbankgeld benötigen die Geschäftsbanken, um ihrerseits Kredite zu vergeben oder andere Bankgeschäfte zu betreiben.

Vorübergehende Nothilfe
Noch bleibt den griechischen Banken ein Ausweg. Sie können von der griechischen Notenbank auf Antrag Liquiditätshilfe im Notfall (Emergency Liquidity Assistance, ELA) erhalten. Das Risiko eines Ausfalls trägt die griechische Notenbank. Käme sie in Schwierigkeiten müssten der griechische Staat einspringen. Bestehende Regeln begrenzen die Aufnahme dieser Notfallhilfen.

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