LVRG: Ringen um das zukünftige Provisionsmodell

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Unterschiedlichste Modelle in der Übergangsphase
Kurzfristig besonders von Interesse der Vermittler werden die neuen Provisions- und Courtagezusagen der kommenden Monate sein. In der Übergangsphase würden die unterschiedlichsten Modelle eingeführt, von „keine Änderung“ über „weniger Abschluss-, mehr Bestandsprovision“ bis zu „längeren Stornohaftungszeiten“. Neumann geht von einer Konsolidierung der Systeme aus: „Die Gesamtvergütung kann bei einigen Anbietern ja sicher bleiben, muss nur anders verteilt werden. Zum Start wird es einen Wildwuchs geben, der sich einpendeln wird. Spätestens in 2016 werden sich marktgängige Systeme etablieren.“ Ausgegangen wird von unterschiedlichen Varianten für Vertriebe, Pools und regionale Vermittler. Jenssen wies darauf hin, dass das Gesetz vom durchschnittlichen Höchstzillmersatz spreche. Das bedeute im Umkehrschluss, dass Anbieter mit produktionskräftigen Vertriebswegen mit starker Laufzeitverteilung, wie beispielsweise dem Bankenvertrieb, die Möglichkeit haben, andere Vertriebswege quer zu finanzieren. Handwerklich höchst unglücklich sei es laut Neumann allerdings, dass bei einem deutschen Gesetz ausländische Carrier bevorteilt würden. Er war sich aber sicher, dass es langfristig nicht zu einer Verschiebung der Marktanteile im Neugeschäft komme. Eine Warnung an die Vermittler schickte Jenssen hinterher: „Makler müssen sich der Risiken bewusst sein, wenn sie die Produkte ausländischer Versicherer anbieten und auf Sicherheits-Unterschiede hinweisen.“

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