Immer weniger Riester-Rentenversicherungen

Versicherungen von Christian Hilmes

Die Gesamtzahl aller Riester-Verträge nimmt zu. Doch bei den staatlichen geförderten Policen steht ein Minus unterm Strich. Gemeinsam haben alle Vorsorgeformen, dass sich Sparer bis zum Jahresende um die Zulagen kümmern müssen.

Erstmals mehr als 16 Millionen Riester-Verträge registriert aktuell das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Der Zuwachs um knapp 100.000 Verträge im vergangenen halben Jahr geht vor allem auf das Konto der Eigenheimrenten: Beim Wohn-Riester gibt es auf Jahressicht ein Plus um knapp 14 Prozent zu beobachten.

Deutlich geringer waren die Wachstumsraten bei den Investmentfonds- beziehungsweise Banksparplänen. Und sogar rückläufig ist die Zahl der Riester-Rentenversicherungen. In der entsprechenden Bestandsangabe des BMAS sind die Vertragsabgänge bereits berücksichtigt. Der Anteil der ruhend gestellten Riester-Verträge beträgt schätzungsweise 20 Prozent.







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