„Ein gutes Pflegeprodukt braucht keine Bindung“

Advertorial Thema Biometrie von procontra Thema

Welche Lösungen hat ein Pflegespezialist für die biometrischen Herausforderungen im Vertrieb? Philipp J. N. Vogel, Vorstand DFV Deutsche Familienversicherung AG, im Interview über Produkte und Vertriebschancen.

procontra: Warum ist die Marktdurchdringung von Pflegezusatzversicherungen verhältnismäßig gering?

Philipp J. N. Vogel: Die Pflege wird eine der größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte sein. Bis 2050 wird sich die Anzahl der Pflegebedürftigen verdoppeln, gleichzeitig wird die Anzahl der Erwerbstätigen um bis zu 30 Prozent abnehmen. Für die meisten wird Pflegebedürftigkeit damit zum existenziellen Risiko werden. Die Politik mogelt sich hier noch immer um die Wahrheit herum und fordert nicht ausreichend zum Handeln auf. Das ist ein zentraler Grund für die mit 3,4 Prozent noch immer viel zu niedrige Vorsorgequote. Daher war die Einführung des Pflege-Bahrs ein erster wichtiger Schritt, bei dem die Kritiker meist vergessen haben, dass eine Teilabsicherung immer noch besser ist als gar keine Absicherung.

procontra: Die Informationsfülle zu diesem Thema ist hoch. Wie können es aber Makler schaffen, ihre Kunden auch zur Unterschrift zu bewegen?

Vogel: Makler, die sich mit dem Thema beschäftigen, haben damit keine Probleme. Leider stellen wir immer wieder bei vielen Beratern Berührungsängste und Wissensdefizite beim Thema Pflege fest. Dabei ist Pflegeberatung gleichzeitig Auftrag und Chance: Nur durch private Vorsorge kann man die Finanzierung immenser pflegebedingter Kosten überhaupt schultern. Gerade in Zeiten, in denen die Beratung im Bereich Krankenvoll- und Lebensversicherung immer schwieriger wird, ist Pflegevertrieb bes­tens geeignet, Einkommensverluste für Vermittler auszugleichen.

procontra: Über welche Alleinstellungsmerkmale verfügt die Produktpalette der DFV?

Vogel: Die DFV Deutsche Familienversicherung beschäftigt sich im Maklermarkt maßgeblich nur mit dem Thema Pflege. Als der Pflegespezialanbieter haben wir in den letzten drei Jahren neue Produktstandards gesetzt. Als einziger Versicherer bieten wir die Verdopplung des Pflegegeldes an, wenn Pflegebedürftigkeit und Demenz zusammenfallen, um hiermit verbundene hohe Betreuungskosten besser aufzufangen. Außerdem erhalten unsere Kunden die vereinbarten Leistungen bereits innerhalb von 48 Stunden nach Einstufung als Pflegefall. Wir gewähren unseren Kunden bereits ab Pflegestufe 0 eine Einmalzahlung von bis zu 10.000 Euro als Sofortleistung und stellen sie im Pflegefall selbstverständlich beitragsfrei. Gleiches gilt auch für Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit.

procontra: Was verbirgt sich hinter Ihrer „Schutzengelgarantie“?

Vogel: Damit bieten wir als einziger Versicherer die Unterstützung durch eine Vertrauensperson. Diese überprüft für den Versicherten zum Beispiel die erbrachten Pflegeleistungen oder macht dessen Ansprüche geltend. Da wir meinen, dass ein gutes Produkt keine Bindung braucht, können unsere Kunden übrigens täglich kündigen. Nicht umsonst haben wir für unsere Pflegetagegeldtarife in unabhängigen Tests rund 20 Mal Bestnoten oder die Auszeichnung „Testsieger“ erhalten.

procontra: Wie wird sich die Pflege im Biometrie-Spektrum vertrieblich entwickeln und auf welche Stellschrauben kommt es dabei an?

Vogel: Pflege ist das zentrale biometrische Risiko, das auf die Mehrzahl der Menschen ganz klar zukommen wird. Pflege wird deshalb zum festen Bestandteil einer ganzheitlichen Beratung werden. Leistungsstarke, flexible Tarifwelten sind dabei nur eine der Voraussetzungen für eine nachhaltige Vorsorge. Praxisnahe Qualifizierungsangebote für Makler und kreative Beratungskonzepte sind ebenso wichtig, um die Kunden zu erreichen und zum Handeln zu motivieren.

Weitere Informationen: www.dfv.ag

Demenz im Alter betrifft etwa jeden Dritten. Was das bedeutet, stellt der folgende Film der Deutschen Familienversicherung dar: 

Video: Alsterspree Verlag auf Youtube
Foto: DFV Deutsche Familienversicherung AG