Softfair bewertet BU-Zusatztarife

Versicherungen Top News von Christian Hilmes

Die Softfair Analyse GmbH bewertet in ihrem diesjährigen Rating für Berufsunfähigkeitsversicherungen erstmals auch Zusatztarife (BUZ). Das Analysehaus sieht einen „klaren Trend im Vertrieb in Richtung alternativer Absicherungskonzepte.“

„Immer mehr Vermittler gehen dazu über, Alternativen anzubieten“, erklärt Softfair-Geschäftsführer Christoph Dittrich (Foto). „Das sind zum Beispiel Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitskonzepte oder Unfall-, Dread Disease- und Multirisk-Policen.“

Der Grund: In Handwerksberufen und bei Jobs mit Gesundheitsgefahren zahlen Kunden für eine BU-Versicherung mehrere Hundert Euro im Monat, so Dittrich. Und Personen mit Vorerkrankungen müssen mit Risikozuschlägen, Ausschlüssen oder sogar einer Ablehnung rechnen. Ausgerechnet für diese Personengruppen sei eine Absicherung aber womöglich unverzichtbar.

BU-Rating nach Berufen differenziert
Für das nach Berufsgruppen differenzierte BU-Rating bewerteten die Tester jeweils 49 Leistungsbereiche. Unter anderem flossen die Infektionsschutzklausel für Ärzte und die Teil- Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte in die Benotung ein. Weitere Versichertengruppen waren Angestellte (privat und Direktversicherung), Schüler, Berufseinsteiger, Selbstständige, und Sonstige wie zum Beispiel Hausfrauen und Rentner.

Dittrichs Fazit: „Das insgesamt erfreulich hohe Leistungsniveau wirkte sich bei einigen BU-Anbietern spürbar auf den Preis, teilweise auch auf die Annahmepolitik aus.“ Das BU-Leistungsrating, für das Produkte von 39 Versicherern untersucht wurden, ist auf der Softfair-Website veröffentlicht.

Foto: Softfair Analyse GmbH