Halber Preis – volle Leistung?

Versicherungen Top News von Carla Fritz


Zwei Modelle in vielen Varianten
Die beiden Anbieter – von derzeit ungefähr 20 – stehen zugleich für die zwei großen unterschiedlichen Einsteigermodelle am BU-Markt, die dann weiterhin stark in sich gefächert sind.

Beim ersten Modell mit Altersbegrenzung nach oben erhöht sich der anfänglich niedrigere Preis in Sprüngen bis zu der Summe, die der junge Kunde für den Rest der Laufzeit zahlt. Diese Preishürden warten teils nach einem, drei, fünf bis hin zu 15 Jahren.

Kunden können selbst steuern
Bei einigen Gesellschaften – dazu gehört zum Beispiel die Continentale – können Kunden weitestgehend selbst steuern, ab welchem Zeitpunkt sie mehr zahlen beziehungsweise in den endgültigen Tarif wechseln wollen. Das ermöglicht eine flexible Anpassung an die eigenen Gehaltsentwicklungen.

„Hier gibt es sehr unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten“, erklärt Joachim Geiberger von Morgen & Morgen. „Manche Gesellschaften arbeiten mit festen Folgebeiträgen, andere nicht. Auch die Laufzeiten können variieren.“ Der Anfangsbeitrag liegt über den Daumen gepeilt bei einem Drittel oder auch der Hälfte des späteren endgültigen Beitrags.

Beim zweiten – altersunabhängig zugänglichen – Modell steigt der Beitrag faktisch fast über die gesamte Laufzeit allmählich an. Es sind technisch einjährige Verträge, die Prämien folglich jeweils immer genauso hoch wie das aktuell kalkulierte Risiko. „Erst kurz vor Laufzeitende, wenn der Versicherer ohnehin nur noch über einen kurzen Zeitraum leisten muss, geht die Beitragskurve wieder leicht nach unten“, erläutert der M&M-Geschäftsführer.


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