Versicherungsvertreter wären lieber Makler

Berater Top News von Christian Hilmes

Der Maklerstatus gilt vielen Versicherungsvertretern als Berufswunsch, so die aktuelle BVK-Strukturanalyse. Demnach strebt keiner der befragten Makler einen beruflichen Wechsel an, aber 9,5 beziehungsweise 12,5 Prozent der Mehrfach- und Einfirmenvertreter.

Laut Umfrage des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) würde gerne jeder dritte Vertreter der Versicherungskammer Bayern wechseln. Bei der Ergo und Zurich ist es ungefähr jeder Vierte. Nur knapp jeder Fünfte beziehungsweise Achte ist es bei der Axa und der Allianz. Am geringsten ist die Wechselstimmung dagegen im Konzern der Wüstenrot & Württembergischen (W&W) mit 3,8 Prozent.

Insgesamt zufriedene Agenten
Während noch jeweils ein Zehntel der Vertreter der R+V und der Signal Iduna gerne wechseln würden, nannte diesen Wunsch jeweils nur ein einstelliger Prozentsatz der Vertreter der LVM, Provinzial Kiel, Provinzial Münster und den öffentlichen Versicherern VGH Versicherungen, ÖVB und der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.

Aber lange Leitung frustriert
Wie wir bereits im November vorigen Jahres berichteten, hängt die Frustration vieler Agenten auch mit einer unzureichenden telefonischen Erreichbarkeit zusammen. Dieses Kriterium ist für viele Vermittler ein wichtiger Service-Indikator. Kein Wunder, dass die Versicherungskammer Bayern im Vergleich zu anderen Gesellschaften auf einem der hinteren Plätze liegt.

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