Trutzburg PKV: Debeka Stabilitätssieger

Versicherungen von Christian Hilmes

Stabiler als gedacht: Die PKV-Beiträge sind seit 2000 durchschnittlich um 3,8 Prozent gestiegen. „Das Argument der PKV-Gegner, Kunden müssten ständig hohe Anpassungen hinnehmen, wird damit widerlegt“, sagt Debeka-Sprecher Gerd Benner.

Die Deutsche Beamten-Krankenversicherung (Debeka) hat sich ebenfalls als besonders stabil erwiesen, nämlich hinsichtlich ihrer Qualität. Zum 14. Mal in Folge belegt Deutschlands größter Anbieter für die Private Krankenversicherung (PKV) aus Koblenz den ersten Rang im aktuellen PKV-Rating des Wirtschaftsinformationsdienstes map-report.

Analyst Manfred Poweleit prüft seit 2000 Bilanzkennzahlen wie Finanzstärke oder Nettorendite, Kosten, durchschnittliche Beitragserhöhungen und auch die Zufriedenheit der Kunden verschiedener PKV-Anbieter am deutschen Markt. In diesem Jahr waren 19 Unternehmen im Test, die gemessen an den verdienten Bruttobeiträgen rund zwei Drittel des Marktes ausmachen. Gemessen an der Zahl der Vollkostenversicherten sind es sogar etwa 70 Prozent.


So stiegen die PKV- und GKV-Beiträge
„Im untersuchten Zeitraum von 2000 bis 2014 liegt die durchschnittliche prozentuale PKV-Beitragserhöhung bei 3,8 Prozent“, sagt Poweleit. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Höchstbeitrag der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stieg in dieser Zeit jährlich um rund 2,5 Prozent.

„In absoluten Werten liegt die durchschnittliche Beitragserhöhung von 2013 auf 2014 bei gerade einmal 5,60 Euro pro Person für den Vertrag des Angestellten und bei 3,22 Euro für den Beamten“, so Poweleit weiter. Im Mittel bezahlen der 46 Jahre alte Angestellte und seine 42-jährige Frau für ihren Vertrag 880 Euro und der gleichaltrige Bundesbeamte 370 Euro. Für die stationäre Zusatzversicherung werden durchschnittlich rund 62 Euro pro Monat fällig.“


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Foto: Debeka Hauptverwaltung in Koblenz, Debeka-Gruppe

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