Maklerpools kritisieren Axa-Fondsmanagement

Investmentfonds von Christian Hilmes


Das fordern die Pools von Axa Investment Managers
„Wir fordern Sie hiermit auf, gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft einen Weg zu finden, um den weiteren Verfall des Fondspreises zu verhindern“, schreiben die fünf Chefs der deutschen Maklerpools an Springer, Chef der Axa-Fondstochter, die unter anderem den rund 1,5 Milliarden Euro schweren Immoselect verwaltet. „Das Volumen des Fonds liegt im Promillebereich des Gesamtvermögens Ihres Konzerns.“

„Sehr vielen unserer Vermittler haben wir Ihren Fonds empfohlen und auf Ihren guten Namen vertraut. Nach schweren Zeiten erwarten wir nun endlich, dass Sie dieses Vertrauen im Sinne unserer Anleger, Vermittler und auch für uns wiederherstellen.“

Axa Investment Managers weist Vorwürfe zurück
Der offene Brief der Pool-Vorstände schließt mit dem Satz: „Wir freuen uns auf eine postive Nachricht im Sinne unserer weiteren Zusammenarbeit.“ Genau diese Antwort sei gerade in Arbeit, erklärt Daniela Hamann, Sprecherin der Frankfurter Axa-Tochtergesellschaft Investment Managers Deutschland. Details will sie aber nicht nennen.

„Grundsätzlich werden unsere Kunden durch regelmäßige Informationen seit der Liquidation, sehr transparent und zeitnah über alle  Entwicklungen des Axa Immoselect informiert“, so Hamnman. „Wir möchten an dieser Stelle auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass einige Vorwürfe, die in dem Brief gemacht werden, nicht korrekt sind.“ Welche das sind, wolle das Unternehmen aber nur direkt gegenüber ihren Kunden kommunizieren.

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