CSS will noch nicht weg vom deutschen Markt

Versicherungen von Christian Hilmes

Die CSS Versicherung aus Vaduz schwört dem Standort Deutschland die Treue: Das nördliche Nachbarland bleibe ein „strategisch interessanter Markt“. Konkrete Details ihres angekündigten Restrukturierungsprogramms, konnte eine CSS-Sprecherin aber nicht nennen.

„Wir wollen uns wieder schlank aufstellen“, erklärt Sibylle Schade vom CSS-Presse-Service auf Anfrage von procontra. „Das war ein Erfolgsmodell.“ Was die CSS-Aktivitäten derzeit seien, sagt sie nicht. Wie berichtet, gibt es in der Versicherungsbranche Spekulationen über eine anstehende Geschäftsaufgabe der CSS in Deutschland. Und viele Versicherungskunden klagen in Internetforen über Verzögerungen bei der Leistungsregulierung der CSS.

Die Versicherung plane jetzt, „sich auf eine Managementgesellschaft zu fokussieren und operative Aufgaben an etablierte Partner zu übertragen“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Ziel sei es, die Position der CSS im Markt für private Krankenversicherungen in Deutschland zu stärken. „Zur strategischen Neuausrichtung gehört ebenfalls die Weiterentwicklung der Produkte und der Vertriebsservices.“


Vertrieb über 3.500 freie Vermittler
„In diesem Zusammenhang optimiert die CSS auch die persönliche Betreuung der Vertriebspartner“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Durch diese kostensparenden Maßnahmen werden effiziente Strukturen und Prozesse geschaffen.“

Was das konkret für die Vermittler bedeutet, konnte Schade nicht sagen. „Das ist noch in der Planung, sodass wir noch nichts Konkretes bekanntgeben können.“ Fest stehe aber, dass die CSS im Vertrieb weiterhin mit 3.500 freien Vermittlern arbeiten wolle. Für die Bestandsverwaltung gebe es einen speziellen Kooperationspartner.

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Foto: CSS-Logo mit Claim, @ procontra