Burnout und Zwangspause: Ängste der Freiberufler

Versicherungen von Christian Hilmes

„Selbstständige arbeiten selbst und ständig“, sagt ein Sprichwort. Neben der Last der Verantwortung und oft hohem Arbeitsaufkommen belasten Freiberufler & Co. aber auch Sorgen um das zukünftige Einkommen. Selbstständige fürchten die eigene Arbeitsunfähigkeit am meisten.

Den Unternehmern in Deutschland bereitet die Angst vor der möglichen Invalidität die meisten Kopfschmerzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstitutes YouGov unter 513 Selbstständigen im Auftrag der Generali Versicherungen.

Auf die Frage, welche Risiken sie für den Erfolg ihres Betriebes am meisten fürchten, gaben rund zwei Drittel der Befragten die eigene Arbeitsunfähigkeit durch Unfall oder Krankheit an.

Vor allem Unternehmer mit einem monatlichen Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 2.500 Euro halten den Verlust der eigenen Arbeitsfähigkeit für eine große Bedrohung. In dieser Gruppe sind es 71 Prozent gegenüber 63 Prozent der Befragten mit einem Einkommen unter 2.500 Euro.

Selbstständige aus den alten Bundesländern fürchten die eigene Arbeitsunfähigkeit übrigens etwas stärker als Selbstständige aus den neuen Bundesländern. Eine wichtigere Rolle spielt dort stattdessen die Angst, Opfer eines Einbruchdiebstahls, Raubs oder von Vandalismus zu werden.

Versicherung von Betriebsunterbrechungen
„Die eigene Arbeitsunfähigkeit kann die berufliche Existenz eines Unternehmers leicht zerstören, denn oftmals finden sie niemanden, der ihre Tätigkeiten übernimmt“, sagt Hermann Haas, Bereichsleiter Sach/Unfall/Haftpflicht Firmenkunden Spezial der Generali Versicherungen. „Umso wichtiger ist eine finanzielle Absicherung gegen Invalidität.“

Neben Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen gibt es speziell für Firmeninhaber auch Betriebsunterbrechungsversicherungen. Das neue Produkt „Basler ExistenzSicherung“ enthält neben dem klassischen Schutz von Ausfallschäden durch Krankheit des Inhabers oder eines Sachschadens auch zwei innovative Merkmale.

Burn-out-Klausel und Sofortzahlung
Mit dem Baustein „Burn-out“ reagiert der Versicherer Basler auf ein neues Krankheitsbild bei Selbstständigen. „Psychische Erkrankungen sind heute für 12,9 Prozent der Ausfallzeiten von Berufstätigen die Ursache. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Jahr 2000 mehr als verdoppelt, damals waren es lediglich 5,3 Prozent“, erklärt Thilo Hahn, Leiter Privatmarkt der Basler Versicherungen.

Neu im deutschen Markt ist auch die versprochene Sofortzahlung bei plötzlicher Arbeitsunfähigkeit: Bei plötzlicher Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Unfällen mit schweren Mehrfachverletzungen leistet die Versicherung kurzfristig fünf Prozent der vereinbarten Versicherungssumme als Einmalzahlung.

Foto: © lassedesignen - Fotolia.com

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