„Es ging um Datenschutz, nicht um Portoersparnis“

Berater Top News von Matthias Hundt



procontra: Da die CRM-Nutzung an die Nutzung von ePost gebunden war, scheiterte Ihr System?

Burkart: ePost war kein Zwang, wir haben aber deutlich gemacht, dass die weitere Systemausrichtung darauf basieren wird …

procontra: … und wer nicht mitmachte, erhielt die Kündigung?

Burkart: Wenn ein System darauf ausgerichtet ist und diese Funktion nicht genutzt wird, dann macht eine Zusammenarbeit keinen Sinn.

procontra: Nun ist die Assapp AG insolvent. Viele Ihrer ehemaligen Maklerkunden bangen daher um ihre Kundendaten. Wie können Sie diese Sorge zerstreuen?

Burkart: Die Diskussionen darüber habe ich verfolgt. Die Sicherung der Kundendaten ist aber kein Problem.

procontra: Das haben viele Makler anders berichtet …

Burkart: Ich habe meine Hilfe angeboten, in den Foren dazu meine E-Mail-Adresse und Handynummer hinterlassen. Dazu stehe ich immer noch. Im Endeffekt hätte aber jeder Nutzer seine gesamten Kundendaten jederzeit lokal auch sichern können.

procontra: Können Sie zusichern, dass die Kundendaten jetzt im Zuge der Insolvenz nicht weitergegeben werden?

Burkart: Die Daten werden gelöscht und natürlich nicht weitergegeben. Denn wenn das so ist, dann müsste man mir ja eine gewisse kriminelle Energie unterstellen.

procontra: Wir stellen nur die Fragen, die Makler bewegen – beispielsweise, ob Assapp überhaupt nur zum Zwecke der Kundendatengewinnung geschaffen wurde.

Burkart: So einen Quatsch habe ich ja noch nie gehört; ich war selbst erstaunt, als ich das gelesen habe. Ich kann das gar nicht kommentieren.

Seite 1: Es ging um Datenschutz und nicht um Portoersparnis
Seite 2: Burkart zum Vorwurf des "Datenklaus"

Seite 3: Gründe für die Insolvenz