Investieren mit Carsten Maschmeyer

Panorama Investmentfonds von Markus Rieksmeier

Anleger können künftig in eine von Carsten Maschmeyers Investmentfirmen investieren. Ab fünf Millionen Euro Einlage sind Dritte als Investoren willkommen. Die Finanzaufsicht hat offenbar grünes Licht gegeben.

AWD-Gründer und Investor Carsten Maschmeyer öffnet sich wie angekündigt Dritten als Investoren. Laut einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ lägen inzwischen die „notwendigen Lizenzen“ der BaFin vor, die den Einstieg von Investoren bei Maschmeyers Firma Paladin Asset Management ermöglichen sollen. Demnach können sich die Anleger aber nicht an der Paladin selbst beteiligen, sondern nur „projektweise“, wie das Wirtschaftsmagazin schreibt.

Außerdem solle das Engagement der Anleger bei der Paladin „nicht unter fünf Millionen Euro“ liegen, wird Maschmeyer zitiert, um die Gesellschafterstruktur nicht zu komplizieren. Den Angaben zufolge ist das Unternehmen unter anderem am Fahrradhersteller Mifa, der Pharmafirma Biofrontera und Alno-Küchen investiert. Die Investitions-Schwerpunkte lägen vor allem in den Bereichen Neue Energien, Medizintechnik und Internet. Demnächst soll auch bei einem weiteren Unternehmen des AWD-Gründers eine Beteiligung möglich werden. Dabei handelt es sich um die Alternative Strategic Investment (kurz Alstin).

Zehnstelliges Volumen

Die privaten Investment-Firmen Paladin und Alstin verwalten derzeit laut „Wirtschaftswoche“ vor allem das Privatvermögen der Familie Maschmeyer. Dort läge ein „zehnstelliger Betrag und die erste Zahl ist keine Eins“, wird ein Bonmot des ehemaligen AWD-Chefs zitiert. Zehnstellig war jedenfalls der Betrag, den die Swiss Life Ende 2007 für den AWD hinlegte: 1,2 Milliarden Euro flossen an die Eigentümer-Familie Maschmeyer.

Foto: Ariston Verlag