BU-Alternativen haben es schwer

Versicherungen von Markus Rieksmeier


Wenn BU-Schutz nicht möglich ist
Durch die verstärkte Ausdifferenzierung in den Tarifen sinken zwar die Beiträge für Akademiker; umgekehrt steigen die Beiträge der handwerklich Tätigen. Wenn BU-Schutz aus gesundheitlichen oder Preisgründen nicht mehr erreichbar ist, stellt sich die Frage nach Alterativen. Und da wird die Auswahl der Produktgattung für den Makler schwierig. Laut HuM fällt es vielen der befragten Makler „derzeit noch schwer, sich vom Konzept des Komplettschutzes der BU zu lösen“: Neue Biometrie-Produkte wie Dread Disease oder solche mit „funktionale Invaliditätsabsicherung“ (zum Beispiel Grundfähigkeitsversicherung) hätten im Maklermarkt „kein so hohes Image wie die hochangesehene SBU“. Makler sprächen zum Beispiel von „Notprodukten“ oder „zweitklassigen Lösungen“, wenn es um Alternativen zur BU-Versicherung gehe. Auch seien Produkte wie Dread Disease in der Öffentlichkeit kaum bekannt.

Die Makler wünschen sich laut HuM vor allem mehr Informationen und Weiterbildungen durch die Versicherer. Auch Roadshows mit Produktinformationen würden gerne genutzt.

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