BU-Alternativen haben es schwer

Versicherungen von Markus Rieksmeier

Trotz strengerer Annahmepolitik wird die Arbeitskraft überwiegend über die BU versichert. Aber die Annahmepolitik bei BU wird strenger. Alternativ-Produkte wie Dread Disease kaum bekannt.

Die Marktforscher von „Heute und Morgen“ (HuM) haben eine Expertenbefragung unter Versicherungsmaklern zur Arbeitskraft-Sicherung durchgeführt. Insgesamt 30 Maklerstimmen „unterschiedlicher Umsatzgröße und regionaler Herkunft“ sind wohl nicht repräsentativ, zeigen aber ein Stimmungsbild der Branche. Bei der Absicherung biometrischer Risiken, vor allem der Arbeitskraft, zeichnen sich neue Entwicklungen ab: für Kunden, Makler und Versicherer.

Nach wie vor ist die BU-Versicherung Maklers erste Wahl, wenn es um die Arbeitskraft-Sicherung geht. Zugleich zeigen sich Probleme. Die Annahme-Politik der Versicherer wird in BU immer strenger, reklamieren die Befragten laut HuM. Der Hintergrund ist: Die Versicherer haben im Wettbewerb der BU-Bedingungen inzwischen ein nahezu gleich hohes Niveau erreicht.

Die Differenzierung muss demnach an anderer Stelle erfolgen. Je besser die Bedingungen, desto schwieriger sind künftig Leistungs-Ablehnungen, desto strenger muss der Versicherer verfahren, um möglichst viele „gute“ Risiken zu bekommen. So mahnen laut HuM die Makler auch mehr Transparenz in der Risikoprüfung an.

Seite 2: Wenn BU-Schutz nicht möglich ist

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