Anlageberatung nur mit Führungszeugnis

Berater von Gloria Ballhause

Der Schutz des Kunden geht vor: Ein aktuelles BGH-Urteil verpflichtet Vertriebe zum Zuverlässigkeits-Check von Beratern.

Vertriebe müssen für ihre Berater Führungszeugnisse einholen. Das geht aus einem aktuell veröffentlichten BGH-Urteil (Aktenzeichen III ZR 296/11) hervor. Laut Urteil sind Anlageberatungsgesellschaften grundsätzlich dazu verpflichtet, nur solche Handelsvertreter mit der Beratung zu betrauen, von deren Zuverlässigkeit sich das Unternehmen überzeugt hat.

Zum Zuverlässigkeits-Check gehöre daher das Einholen eines polizeilichen Führungszeugnisses, entschieden die Richter.  

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