Mehr Wissen, mehr Aktien im Depot?

Investmentfonds von Gloria Ballhause

Der Dax entwickelte sich im vergangenen Jahr positiv. Dennoch stehen viele Menschen Wertpapieren skeptisch gegenüber. TNS-Infratest will herausgefunden haben, voran das liegt: Der Bildungsgrad sei entscheidend, meinen die Marktforscher.

Mehr als ein Drittel der Bürger (39 Prozent) würde bei einer Neuanlage „bestimmt nicht“ oder „wahrscheinlich nicht“ in Aktien, Anleihen, Fonds und Zertifikate investieren. Das ermittelte TNS-Infratest in einer repräsentativen Befragung von Wertpapierbesitzern.

Wie stark jedoch die Skepsis gegenüber Wertpapieren ist, hängt der Befragung zufolge vor allem von der Schulbildung ab. Denn: Während unter den Wertpapierbesitzern mit (Fach-)Abitur 31 Prozent Wertpapierprodukte für eine Neuanlage ablehnen würden, seien es bei Wertpapierbesitzern mit Haupt- oder Volksschulabschluss doppelt so viele. Laut TNS-Infratest belegt dies, dass Finanzwissen mit einem „Optimismus in Geldanlagen“ einhergeht, heißt es in einer Zusammenfassung der Studie.

Als Begründung verweist das Markforschungsunternehmen auf eine andere Umfrage aus dem eigenen Hause: Demnach hat ein weitere Befragung ergeben, dass 23 Prozent der Bürger, die die Schule mit einem (Fach-)Abitur abgeschlossen haben, an der deutschen Börse und dem Dax interessiert sind. Bei Befragten mit Haupt- oder Volksschulabschluss sind es dagegen nur 8 Prozent.  

Foto: © Robert Kneschke - Fotolia.com

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