Standard Life: Prämieneinnahmen stagnieren

Versicherungen von Gloria Ballhause

Im ersten Halbjahr erzielte Standard Life Deutschland ein APE-Ergebnis (Annual Premium Equivalent) von 24,1 Millionen Euro, teilte der Konzern am Dienstag mit. Damit verpasst die deutsche Tochter des britischen Versicherers knapp den Vorjahreswert von 24,2 Millionen Euro.

Den größten Rückgang an Prämieneinnahmen verzeichnete der Konzern bei der privaten Altersvorsorge. Die Einnahmen sanken in dieser Kernsparte von 15,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 14,1 Millionen Euro. Die Prämieneinnahmen aus Fondspolicen verfehlten mit 2,3 Millionen Euro ebenso den Vorjahreswert von 2,4 Millionen Euro. Dagegen erhöhte sich der Anteil der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) am Neugeschäft auf 34 Prozent. Insgesamt stiegen die Prämieneinnahmen in der bAV-Sparte von 5,7 Millionen Euro auf 7,4 Millionen Euro. Mit 7,2 Millionen Euro entfiel der Löwenanteil an Einnahmen auf die laufenden Beiträge.
Der Versicherer wolle zukünftig mit Renditeaussichten bei den bAV-Produkten punkten.  „Hier sind wir mit unserem Angebot hervorragend positioniert. Für Standard Life besteht in der betrieblichen Altersvorsorgung somit noch erhebliches Wachstumspotential“, sagt Standard Life Deutschland-Chef Sven Enger.

 

Fotocredit: Standard Life Deutschland