Spengler: „Maschmeyer ist kein Vorbild“

Berater von Oranus Mahmoodi

In einem Handelsblatt-Interview erklärt Robert Spengler, wie gutes Netzwerken funktioniert und warum die Methode von Carsten Maschmeyer nicht zum Erfolg führt.

Carsten Maschmeyer sei zwar ein erfolgreicher Unternehmer, ein gutes Vorbild sei er nicht. Das sagt der Coach Robert Spengler. Spengler hat wie Maschmeyer mit „Selfmade“ auch ein Buch über das Netzwerken geschrieben: „Menschengewinner“. Anders als Maschmeyer setzt Spengler nicht auf Profit. Auch diesem Autor geht es um Erfolg, aber eingebunden in einem glücklichen Leben. „Jeder Kontakt ist bereits ein Gewinn!“, ist eine der Kernaussagen des Buches. Oder: „Vom Zucker allein wird der Kaffee nicht süß“ - wobei der Zucker die guten Vorsätze sind und das Umrühren in diesem Vergleich das Umsetzen der Vorsätze.

Anders klingen die Ratschläge von Maschmeyer: „Erfolg ist machbar, wenn man nur weiß, wie“.   Maschmeyer ist ein Selfmademan. Er hat sich aus einfachen, kleinbürgerlichen Verhältnissen zu einem der erfolgreichsten Unternehmer hochgearbeitet. Starke Öffentlichkeit bekommt der gebürtige Bremer durch seine Beziehung mit dem „Superweib“ Veronica Ferres, die immer betont, dass sie ja auch aus einfachen Verhältnissen kommt.

Weniger aufsehenerregend sind das Buch und die Person Spengler. Der erfahrene Coach kann auf jahrelange Praxis in der Beratung zurückgreifen. Dementsprechend klingen die Tipps und Ratschläge nicht nur komplett abstrakt und phrasenhaft, sondern haben eine gewisse Substanz und Praxisbezug.

 Robert Spengler, Menschengewinner, Ariston Verlag, München 2012

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