Ergo drückt D.A.S.-Jahreszahlen

Versicherungen von Oranus Mahmoodi

Die D.A.S. Rechtsschutz gibt sich zufrieden anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2011. Die Bruttobeitragseinnahmen gingen leicht zurück auf. Der Rückgang beruhe auf geringeren Rückversicherungsbeiträgen von den internationalen Tochtergesellschaften, vermeldet die Versicherung. Das selbst abgeschlossene Geschäft in Deutschland stieg auf von 419,3 auf 421,1 Millionen Euro.

Die Schaden-/Kostenquote (netto) konnte die D.A.S. Rechtsschutz auf 95,3 Prozent senken. Der Rückgang sei auf die günstige Schadenentwicklung zurückzuführen. Die Netto-Schadenquote lag mit 58,8 (60,5 in 2010) Prozent deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der gemeldeten Schäden im privaten Arbeitsrechtsschutz habe abgenommen, die Kostenquote (netto) sei dagegen um 0,3 auf 36,5 Prozent angestiegen. „Mit den erzielten 95,3 Prozent liegt die Schaden-Kostenquote erneut deutlich unter dem Marktdurchschnitt - mit 98 Prozent. Das ist ein schöner Erfolg“, sagt Rainer Tögel, Vorstandssprecher der D.A.S. Rechtsschutz.

Dass das Nachsteuerergebnis der D.A.S. Rechtsschutz 2011 auf 29,0 (269,9) Mio. Euro sank, liege an einem Sondereffekt: Im Vorjahr hatte der konzerninterne Verkauf der D.A.S. Versicherung an die ERGO Versicherungsgruppe das Ergebnis stark positiv beeinflusst (232 Mio. Euro). Eine Vergleichbarkeit sei dadurch nicht gegeben.

 

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