Alles beim Alten!?

Versicherungen procontra-Kolumnisten von Rainer Gelsdorf

Wie bereits 2011 wird sich die Finanzbranche auch 2012 mit den Herausforderungen zu befassen haben, die der Gesetzgeber durch Neuregelungen herbeiführen wird. Bereits 2011 gab es einige gesetzliche Änderungen, die die Finanzbranche nachhaltig beeinflusst haben.

Hierzu zählen beispielsweise die Änderungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese lösten einen Aufbruch im Bereich der Krankenzusatzversicherung aus – nicht nur im Vertrieb, sondern auch bei der Produktentwicklung. Die Deckelung der Provisionssätze, die Abschaffung des Provisionsweitergabeverbots sowie die Verlängerung der Stornohaftungszeit in der Krankenversicherung bedeuten sicherlich eine Herausforderung für die Branche. Sie sind aber folgerichtig, wenn man über den Tellerrand „Deutschland“ hinausblickt.
2012 geht es nun mit den gesetzlichen Neuerungen weiter: So wird zum Beispiel die Einführung der Unisex-Tarife die Branche maßgeblich beschäftigen. Und je nachdem, welche Regelungen in der – ursprünglich bereits für 2011 angekündigten – Pflegereform vom Staat beschlossen werden, wird es hier ebenfalls Handlungsbedarf geben.
Bei der Umsetzung der Vorgaben des Gesetzgebers sollten aber nicht die Wünsche und Anliegen der Kunden außer Acht gelassen werden. Aus diesem Grund überprüfen die Württembergischen Versicherungen, die Teil des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W) sind, regelmäßig ihre Tarife und entwickeln sie gemäß den Bedürfnissen der Kunden weiter. So wurde beispielsweise bereits zum Jahresbeginn die Berufsunfähigkeitsversicherung nochmals verbessert. Dabei wurde die Berufsklassen-Systematik komplett überarbeitet.