Vermögensverwalter bleiben optimistisch

Berater

Trotz der europäischen Schuldenkrise und der Sorge um die Gemeinschaftswährung sehen Vermögensverwalter die künftige Entwicklung auf den Finanzmärkten positiv.

Fast drei Viertel (71 Prozent) der unabhängigen Vermögensverwalter glauben an eine positive Entwicklung des DAX auf über 5.500 Punkte bis zum Jahresende. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Verbandes unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV). Darüber hinaus sieht ein Großteil der Studienteilnehmer (75 Prozent) aktuell gute Einstiegschancen in Aktien. Von einer Investition in physisches Gold rät die Mehrheit (64 Prozent) derzeit jedoch ab. „Das Chancen-Risiko-Verhältnis ist hier nicht mehr so vorteilhaft“, kommentiert Günter T. Schlösser, Vorstandsvorsitzender des VUV.

Weiterhin zeigt die Untersuchung, dass die Mehrheit der Befragten (60 Prozent) nicht an eine Rezession in Europa glaubt. Der Großteil (80 Prozent) ist davon überzeugt, dass der Euro auch in fünf Jahren noch Bestand haben wird. Allerdings würde sich die Euro-Zone in Zukunft aus weniger Mitgliedstaaten zusammensetzen. Nur sechs Prozent der Vermögensverwalter glauben an den Untergang des Euros bis zum Jahr 2017.

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