Erste Wahl für Unternehmer

Berater Versicherungen Thema bKV/bAV von Advertorial

Für die Altersvorsorge von Unternehmern gelten besondere Parameter – nicht zuletzt, da sie privates und Unternehmensinteresse vereinen.

Wie für die Angestellten gibt es auch für den Unternehmer die Möglichkeiten der privaten oder betrieblichen Altersvorsorge. Doch für den Unternehmer ist es wichtig, bei der Wahl des richtigen Durchführungsweges die Auswirkungen sowohl auf privater wie auch auf Unternehmens¬ebene zu bedenken.

Die Möglichkeiten. Auf Ebene des Unternehmens stehen grundsätzlich die fünf bekannten Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung zur Wahl:
die Direktversicherung, die Pensionskasse, der Pensionsfonds, die Unterstützungskasse und die Pensionszusage. Aufgrund der begrenzten steuerlichen Höchstbeträge bei der Einzahlung in die drei erstgenannten Durchführungswege stellen diese für den Unternehmer lediglich eine Basisversorgung dar.
Seine tatsächlichen Versorgungsansprüche erfordern in der Regel höhere Beiträge. Zu den verbleibenden Varianten der betrieblichen Altersversorgung kommen die Möglichkeiten der privaten Vorsorge hinzu. Üblich ist hier die private Altersversorgung aus versteuertem Gehalt, aus Dividendenzahlung oder im Rahmen einer Rürup-Rente. Unterschiede ergeben sich insbesondere aus den steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen der verschiedenen Vorsorgemöglichkeiten.

Der Vergleich. „Die Pensionszusage stellt den mit Abstand effektivsten Weg der Altersversorgung für den Unternehmer dar“, fasst Andreas Döring, Bereichsleiter bAV bei MPC Capital, eine von seinem Haus durchgeführte Analyse zusammen. Wird über alle Formen der Altersversorgung die Auszahlung eines Einmalbetrags bei Renteneintritt unterstellt, benötigt die Pensionszusage bei gleicher angenommener Kapitalanlagerendite ganze 56 Prozent weniger Nettoaufwand als eine private Altersversorgung aus versteuertem Gehalt, um das entsprechende Nettovermögen aufzubauen. Gegenüber der Unterstützungskasse spart der Unternehmer allein aufgrund steuerlicher Aspekte auf privater und unternehmerischer Ebene etwa 51 Prozent des notwendigen einzusetzenden Kapitals nach Steuern – vorausgesetzt, er wählt die richtige Rückdeckung für die Pensionszusage.

Die Pensionszusage. Mit einer Pensionszusage verpflichtet sich das Unternehmen, dem Versorgungsberechtigten eine bestimmte Versorgungsleistung ab einem zu definierenden Eintrittsalter zu zahlen. Möglich ist dies auch im Rahmen einer Entgeltumwandlung. Häufig wird eine lebenslange Rente als Altersleistung zugesagt. Alternativ kann aber auch eine einmalige Kapitalzahlung zugesprochen werden, was die Bestimmung des Ausfinanzierungsziels vereinfacht. Während des Vermögensaufbaus erzielt das Unternehmen durch die Bildung entsprechender Pensionsrückstellungen eine Steuerersparnis. Entscheidend ist nun, wie die eingegangene Pensionsverpflichtung ausfinanziert wird.

Die Finanzierung. Weit verbreitet ist der Abschluss einer sogenannten Rückdeckungsversicherung. Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter aus dem Versicherungsvertrag ist das Unternehmen. Das Problem liegt darin, dass die Erträge einer Versicherung im Betriebsvermögen immer voll steuerpflichtig sind – und das auch bereits vor der Auszahlung. Die Steuerersparnisse aus der Pensionszusage werden dadurch aufgehoben. Wird die Steuerersparnis dagegen weitgehend steuerfrei investiert, lassen sich allein daraus bis zu 70 Prozent des notwendigen Vermögensaufbaus finanzieren. Lediglich die beiden Risiken Tod und Berufsunfähigkeit werden passgenau über Risikoversicherungen abgesichert.

Bewährt hat sich ein breiter Mix aus Investmentfonds und sachwertorientierten Beteiligungen wie Erneuerbare-Energien- oder Immobilienfonds. Aufgrund steuerlicher Begünstigungen sind Erträge inklusive Veräußerungserlöse aus Beteiligungen bis zu 98 Prozent steuerfrei. Je nach Zusammensetzung der Anlageklasse liegt der steuerpflichtige Anteil der Erträge im Mittel bei etwa 25 Prozent. Für die notwendige Sicherheit sorgt eine Streuung über mindestens sieben sich voneinander unabhängig entwickelnde Anlageklassen, in die über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren ratierlich investiert werden kann.

Die Bilanz. Auch bilanziell bringen diese Anlageklassen Vorteile: Im Gegensatz zur Versicherung werden Beteiligungen steuerlich lediglich mit den Anschaffungskosten bewertet. So können stille Reserven aufgebaut werden. Handelsbilanzielle Pensionsrückstellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) können mit dem Zeitwert des Rückdeckungsvermögens verrechnet werden. Das verkürzt die Handelsbilanz und kann die Eigenkapitalquote und das Kreditrating des Unternehmens verbessern. Heben sich die Werte auf, entfällt sogar die Bilanzberührung. Voraussetzung ist allerdings die Verpfändung der Kapitalanlagen an den Versorgungsberechtigten, um sie als verrechenbares Planvermögen zu qualifizieren.

Der Insolvenzschutz. Sind die entsprechenden Kapitalanlagen an den Unternehmer verpfändet, bietet die Rückdeckung mit Fonds und Beteiligungen gegenüber Rückdeckungsversicherungen auch den besseren Insolvenzschutz. Denn Beteiligungen sind Gesellschaftsanteile, die in einem Treuhandverhältnis gehalten werden, und keine Forderungen, die der Insolvenzverwalter einziehen kann.

Das Fazit. Für den Unternehmer bildet die Pensionszusage in puncto Flexibilität und Kapitalaufwand die erste Wahl in der Altersversorgung. Vorausgesetzt, er setzt auf das richtige Konzept zur Rückdeckung der Ansprüche.

Quelle: MPC aus procontra-Thema baV. Für den Inhalt des Beitrages ist die Gesellschaft verantwortlich.