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AV-Reform: So stellen sich Makler die Vergütung im Altersvorsorgedepot vor

Wie wollen Versicherungsmakler künftig mit dem Altersvorsorgedepot Geld verdienen? Eine procontra-Umfrage unter rund 420 Vermittlern zeigt: Viele haben auf diese Frage noch keine klare Antwort. Dort, wo bereits konkrete Vorstellungen bestehen, dominieren (höhere) Bestandsprovisionen oder hybride Modelle.

Eine Frau hält ein iPad in der Hand und schaut nachdenklich in die Ferne.

Viele Makler sind noch verunsichert, wenn es um die künftigen Vergütungsmodelle geht. | Quelle: Nastasic

Was passiert ab dem 1. Januar 2027 in der Nach-Riester-Welt des Altersvorsorgedepots (AVD) mit den Produkten – und vor allem mit den Vergütungen der Vermittler? Diese Frage bewegt derzeit die Branche wie kaum eine andere. Ein geplantes Zillmerverbot stellt die bisherige Vergütungslogik auf den Kopf. Zudem halten sich die Produktanbieter bislang noch zurück. Hin und wieder wird vermeldet – wie bereits von Allianz oder ALH angekündigt –, dass Großes geplant sei. „Deutschlands größter Lebensversicherer hat damit begonnen, ein umfassendes Portfolio auf der Basis des Altersvorsorgereformgesetzes zu entwickeln. So will die Allianz ihren Kundinnen und Kunden Angebote in allen drei förderfähigen Produktkategorien machen“, heißt es beispielsweise in einer aktuellen Mitteilung der Allianz. Mit Details, wie das genau aussehen soll, wagt sich bislang jedoch kaum jemand aus der Deckung.

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