Fondsgebundene Rentenversicherung: Mit diesen Argumenten überzeugen Sie Ihre Kunden

Fondspolicen Versicherungen Top News Berater von RENÉ WEIHRAUCH

Flexibel, steuerbegünstigt, hohe Ertragschancen: Hier finden Makler die Vorteile der FRV auf einen Blick.

Fondspolicen bieten viele Vorteile, die Kunden gegenüber kommuniziert werden sollten. Bild: Adobe Stock/hisa-nishiya

Fondspolicen bieten viele Vorteile, die Kunden gegenüber kommuniziert werden sollten. Bild: Adobe Stock/hisa-nishiya

Wenn Sie als Makler Kunden zum Thema Fondsgebundene Rentenversicherung (FRV) beraten, kann es nicht schaden, eine ganz bestimmte Grafik dabei zu haben: Die Entwicklung des Deutschen Aktien-Index (DAX) seit seiner Gründung 1988. Die Kurve zeigt: Trotz aller temporären Rückschläge, trotz Finanzkrise 2008, trotz Pandemieverlusten 2020 – unterm Strich stieg der Index von 1.163 um mehr als das Zwölffache auf nunmehr über 14.000 Punkte (Stand: Mitte März 2021).

Warum ist das im Zusammenhang mit FRV wichtig? Weil es dem Kunden verdeutlicht, warum es sinnvoll ist, Geld langfristig an den Börsen anzulegen – zum Beispiel in Form einer fondsgebundenen Rentenversicherung.

Der DAX dient hier natürlich nur als ein Beispiel. FRVs bieten bekanntlich eine riesige Auswahl an Investmentfonds, die nicht nur in bestimmte Aktienindizes, sondern auch in Immobilen, Rohstoffe oder Immobilien investieren. In einem dauerhaften Niedrigzinsumfeld bilden sie damit vor allem für jüngere Anleger, die langfristig investieren und „Dellen“ in der Entwicklung auch mal aussitzen können, eine attraktive Form der privaten Altersvorsorge.  

So funktioniert eine FRV

Wie eine FRV funktioniert, ist eigentlich leicht erklärt: In der Ansparphase erwirbt der Kunde mit seinen Beiträgen Anteile an einem oder mehreren Investmentfonds. Aus der Entwicklung dieser Fonds ergibt sich die Höhe seiner monatlichen, lebenslangen Leibrente, die nach dem Ende des Arbeitslebens ausgezahlt wird. Da die Rentenhöhe vom Anlageerfolg des Fonds abhängt, gibt es bei der FRV zwar keine Garantierente.

Risiken lassen sich allerdings neben einer möglichst langen Laufzeit auch durch eine intelligente Auswahl der Investmentfonds minimieren. Hier stehen fünf verschiedene Risikoklassen zur Auswahl. Der Kunde kann also die FRV an seine persönliche Anlegestrategie anpassen. Dabei gilt: Je größer das Risiko, umso größer der mögliche Ertrag. Umgekehrt bieten geringere Erträge ein Plus an Sicherheit.

Überhaupt ist die flexible Gestaltung von fondsgebundenen Rentenversicherungen ein gutes Vertriebsargument. Bei FRVs mit Kapitalwahlrecht, kann der Versicherungsnehmer sich nach der Ansparphase entscheiden, ob er statt monatlichen Rentenzahlungen eine Einmalauszahlung wünscht. Dies hat allerdings steuerliche Auswirkungen.

FRV: Das sind die Steuervorteile

Generell greifen bei der FRV gegenüber anderen Formen der Altersvorsorge einige Steuervorteile. So werden während der Ansparphase weder auf das angesparte Kapital, noch auf die erwirtschafteten Erträge Steuern fällig. Bei der Auszahlung wird dann lediglich der Ertragsteil versteuert – und auch das nicht in voller Höhe.

Hier kommt der Unterschied zwischen Einmalauszahlung und monatlicher Rente zum Tragen: Bei einer Einmalzahlung muss die Hälfte der Erträge versteuert werden. Voraussetzung: Der Versicherte hat das 62. Lebensjahr vollendet und mindestens zwölf Jahre lang eingezahlt. Noch günstiger wird es bei einer monatlichen Leibrente. Hier hängt der Anteil des zu versteuernden Ertragsanteils davon ab, wie alt der Kunde zum Zeitpunkt des Rentenstarts ist. Bei 65 Jahren sind es lediglich 18 Prozent, bei 60 Jahren ist der Anteil mit 22 Prozent etwas größer.

Diese Steuervorteile können Makler zum Beispiel auch ins Feld führen, wenn es um Kosten einer FRV geht, die häufig als Nachteil dieser Vorsorgeform genannt werden. Klassische Sparpläne bieten diese Vergünstigungen nämlich nicht.

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