Welche Sprache spricht BiPRO?

Michael Fiedler BiPRO Berater

Wer beginnt, sich mit den Vorteilen von BiPRO zu beschäftigen, wird zahlreiche neue Begriffe kennenlernen. Einige davon sind hier zusammengefasst und kurz erklärt.

Sprache

Wer über BiPro sprechen möchte, sollte einige Begrifflichkeiten kennen. Bild: Pixabay/ libellulu789

GeVos: Diese Abkürzung steht für Geschäftsvorfälle (GeVos). Darunter sind alle denkbaren Aktionen und die sich daraus ergebenden Daten, die sich im Vermittleralltag ergeben können, zu verstehen. BiPRO unterscheidet über 400 solcher Geschäftsvorfälle. Jeder davon wird einer bestimmten Haupt- und Unterkategorie zugeordnet. Allerdings unterstützt nicht jeder Versicherer alle GeVos.  

Schaden-Geschäftsvorfälle: Vorgänge wie Schadenöffnung, Schadenschließung oder Zahlungshöhe sind Schaden-Geschäftsvorfälle. Sie werden mit der BiPRO-Norm 430.5 übermittelt. Manche Versicherer liefern die Datensätze allerdings ohne Vermittlerkopien der Schadendokumente.  

TAA-Webservices: Alle Service-Normen, die die Prozesse Tarifierung, Angebot oder Antrag beschreiben, werden unter dieser Abkürzung zusammengefasst. Es handelt sich dabei um die Normen 420 bis 426.  

TGIC: Diese Abkürzung steht für Trusted German Insurance Cloud (TGIC). Dabei handelt es sich um eine technische Einrichtung, die beim Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) angesiedelt ist. Damit soll die sichere Kommunikation zwischen Vermittler und Versicherer ermöglichen. TGIC übernimmt dabei nur die Authentifizierung der beteiligten Partner. Der eigentliche Datenaustausch findet ausschließlich zwischen dem Vermittler mit seinem Maklerverwaltungsprogramm und dem Versicherer statt.  

TGIC-Identifikationsnummer:  Mit einer eigenen TGIC-Identifikationsnummer muss sich der Vermittler nicht mehr mit unterschiedlichen Zugangsdaten der einzelnen Versicherer einloggen. Stattdessen kann eine einzige TGIC-ID verwendet werden, um sich bei den BiPRO-Services der Versicherer anzumelden. Doch aufgepasst: Nicht alle Versicherer unterstützen dieses Verfahren. Und: Vermittler müssen ihre TGIC-ID den Versicherern, mit denen sie zusammenarbeiten, mitteilen. Eine einheitliche Vorgehensweise für das Meldeverfahren gibt es allerdings nicht.      


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