5 Tipps, die Ihren Kunden den Rücken freihalten

Megatrend Gesundheit von Sebastian Wilhelm

Bewegung ist Krankheitsprävention – und wird von den Krankenkassen unterstützt

Die Krankenversicherer haben seit Langem erkannt, dass sie besser für die Erhaltung als für die Wiederherstellung der Gesundheit ihrer Kunden zahlen. Sie haben sich daher auf einen „Leitfaden Prävention“ geeinigt, der Anforderungen an förderwürdige Kurse formuliert. So muss der Nutzen des Präventionsprogramms wissenschaftlich belegt und der Kursleiter ein zertifizierter Profi sein. Unterstützt werden außerdem nur Gruppenkurse, keine Einzelbetreuung. Das erste von vier Präventions-Handlungsfeldern im Leitfaden behandelt die Bewegung. Außen vor sind leider Mitgliedschaften in Sportvereinen und Fitnessstudios oder Kurse, die zum Erlernen einer einzelnen Sportart dienen. Auch mit einer einseitigen körperlichen Beanspruchung darf das Kursangebot nicht verbunden sein.

Die gute Nachricht aber: Die Krankenkassen übernehmen die Kosten zertifizierter Bewegungskurse zu einem großen Teil oder komplett. In der Regel bestehen die Maßnahmen aus acht bis zwölf Einheiten. Beliebt sind vor allem Rückentrainings- und Aqua-Fitness- bzw. Aquajogging-Kurse. Auch Pilates- und Herz-Kreislauf-Kurse werden von vielen Kassen gefördert. Das Angebot umfasst mittlerweile Zehntausende Kurse, darunter Exoten wie „Funktionelles Outdoortraining“ oder „Ganzkörperkräftigungsprogramm mit Alltagsbezug“.

Zu achten ist jeweils auf Obergrenzen für die Kostenübernahme pro Kurs – häufig 75 Euro –, zudem unterscheiden sich die Versicherer in der Anzahl der pro Jahr erstatteten Maßnahmen. In jedem Fall sollten die Versicherten im Vorhinein die Kostenerstattung mit ihrer Kasse klären.

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