Ist der Ruf erst ruiniert… So schützen Sie Ihre Kunden

Gewerbeversicherung Meistgeklickt von Beatrix Altmann

Viele Unternehmen leben von ihrem guten Ruf. Der verhilft zu Empfehlungen und so lassen sich neue Kunden gewinnen. Doch was ist, wenn dieser Ruf beschädigt wurde? Wie eine Versicherung bei Reputationsverlust helfen kann, zeigt dieser Beitrag.

Kann eine Versicherung bei Reputationsschäden helfen?

Imageverlust, sinkende Kundenzahlen, Umsatzeinbußen. So kann eine schlechte Reputation den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens langfristig beeinträchtigen. Bild: panchanok premsrirut

Es dauert Jahre, sein Unternehmen aufzubauen – und nur ein Fehltritt kann über Nacht den ganzen Ruf zerstören. Gerade heute, wo der Wettbewerb immer größer wird, führt eine schlechte Reputation zu fatalen Folgen. Und das geht schnell: Gehackte Kundendaten, ein Shitstorm, negative Resonanz im Netz, minderwertige Produkte oder schlechte Dienstleistungen – die Gründe sind vielfältig. Laut einer aktuellen Studie hat heute jedes achte Unternehmen Angst vor Reputationsschäden.*

Und ist der Ruf eines Unternehmens erst geschädigt, schwindet sehr schnell das Vertrauen der Geschäftspartner und Kunden. Das betrifft nicht nur große Unternehmen, sondern zunehmend auch KMU. Die Folgen: Imageverlust, sinkende Kundenzahlen, Umsatzeinbußen. So kann eine schlechte Reputation den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens langfristig beeinträchtigen. Zudem haben KMU, im Gegensatz zu großen Unternehmen, häufig weniger Ressourcen zur Verfügung, um Rufschäden nachhaltig zu beheben.

Rufschädigung im Internet – ein oft irreparabler Schaden

Seit der zunehmenden Digitalisierung haben die Rufschäden im Netz kontinuierlich zugenommen. Beispielsweise durch negative Bewertungen oder falsche Websiten-Einträge über das Unternehmen. Die einzige Möglichkeit zur Meidung von daraus resultierenden Reputationsschäden, ist oftmals nur das Löschen von Spuren im Internet. Doch da kann es häufig schon zu spät sein. Außerdem gilt leider nach wie vor die Regel: Das Internet vergisst nicht. Um negative Inhalte dauerhaft zu eliminieren, bedarf es häufig professioneller Hilfe.

So schützen sich Unternehmen gegen Rufmord und Datenklau

Ein positives Image ist kein Glücksfall, sondern das Produkt langjähriger und professioneller Arbeit. So gilt es, Reputationsrisiken im Vorfeld zu vermeiden – dies gelingt durch einen sehr guten (und vor allen Dingen sicheren) Auftritt im Internet. Hier entscheidet in erster Linie glaubwürdiger und nachhaltiger Content. Denn so baut man sich eine gute Reputation auf. Ein anderes, wichtiges Feld ist Prävention: Gerade Kundendaten sind heute ein heikles und sensibles Thema. Es ist längst kein Geheimnis mehr – Cyberattacken treffen zunehmend auch KMU. Im Vorfeld können Unternehmen mit den entsprechenden Policen Vorsorge treffen. Haben die Cyberkriminellen bereits zugeschlagen, müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden – dazu gehört auch die professionelle Krisenkommunikation. Denn Vertrauen lässt sich zurückgewinnen.

Mit diesen Policen sichern sich Unternehmen ab

Die Versicherungswirtschaft hat sich diesen Herausforderungen längst gestellt. Reputationsschäden haben mittlerweile Eingang in verschiedene Versicherungssparten gefunden. Es gibt sogar eigens für Reputationsschäden konzipierte Produkte: Mit einer Reputationsdeckung können Unternehmen entgangene Gewinne, bzw. Erlösrückgänge infolge einer negativen medialen Berichterstattung versichern und die Kosten zur Widerherstellung ihrer Reputation abdecken. Dazu gehören auch die Kosten für eine Krisenkommunikation. Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte D&O-Versicherung, die Unternehmen gegen zivilrechtliche Schadenersatzforderungen absichert. Hier werden notwendige Kosten zur Beseitigung oder Eindämmung von Reputationsschäden, wie z.B. ein PR-Berater, ebenfalls meist von der D&O Versicherung übernommen. Die Cyber-Police kommt bei Hacker-Angriffen, dem Verlust von sensiblen Daten, IT-Ausfällen oder anderen Cyber-Zwischenfällen zum Einsatz. Die Cyber-Versicherung federt Eigenschäden, Fremdschäden und Betriebsunterbrechungen ab.

*Risikobarometer Allianz

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