Beratung im Gewerbegeschäft: Auf das richtige Augenmaß kommt es an

Gewerbeversicherung Advertorial von HDI

Das Verhältnis der Makler zum Gewerbekundengeschäft ist nach wie vor ambivalent. Während die einen wegen der inhaltlichen Vielfalt Berührungsängste haben, neigen andere dazu, die Sparte zu unterschätzen.

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Jede Betriebsart in der Gewerbebranche hat ihre eigenen Besonderheiten. Bild: Shutterstock.com/ImageFlow

Mehr als 1.500 Betriebsarten werden in der Gewerbebranche unterschieden und jede hat ihre eigenen Besonderheiten. Angesichts der vielfältigen versicherungsrelevanten Risiken scheut so mancher Vermittler den Einstieg ins Gewerbegeschäft – und verzichtet damit auf eine überaus einträgliche Sparte. Denn es ist ein lukratives Geschäft: Eine Vielzahl von Unternehmen in Deutschland ist nach wie vor deutlich unterversichert.

Gleichzeitig wird das Gewerbegeschäft häufig unterschätzt. Dafür bedarf es durchaus einer besonderen Qualifikation, denn Standardlösungen führen nicht immer zum Ziel. Zum einen variieren die Versicherungssummen stark, zum anderen können die mitunter komplexen Strukturen in Unternehmen spezielle Deckungskonzepte notwendig machen. Das Gute daran ist: Für den Vermittler ergeben sich dadurch vielfältige Möglichkeiten des Cross Sellings. Gleichzeitig besteht jedoch ein erhebliches Haftungsrisiko, wenn sich eine Beratung im Nachgang als fehler- oder lückenhaft erweist. Hiervon zeugt folgendes Urteil, das der Bundesgerichtshof (BGH) in jüngerer Vergangenheit fällte.

BGH: Im Zweifel für den Kunden

Dr. Georg Bräuchle, seit November 2015 Präsident des Bundesverband Deutscher Versicherungsmakler e. V. (ehemals VDVM), berichtete in einem Interview im Frühjahr 2018 vom sogenannten Fliesenlegerurteil aus dem Jahr 2014: „Ein Versicherungsmakler hatte für einen Kachelofenbauer eine Betriebshaftpflichtversicherung eingedeckt. Nicht berücksichtigt wurde, dass der Kachelofenbauer ab und zu auch mal reine Fliesenlegerarbeiten ausführte. So hatte er für eine Dialysepraxis ein Wasserbecken gefliest, das war undicht, das Wasser trat in das Gebäude ein und es entstand ein ziemlich hoher Schaden. Versichert war aber nur das Betriebsrisiko ‚Kachelofenbau‘, nicht das Risiko ‚Fliesenleger‘. Die Risikoerfassung, und somit auch die Betriebsbeschreibung, waren unzureichend. Daher ist beim Gewerbegeschäft eine gründliche und fachmännische Risikoerfassung enorm wichtig, sonst gibt es Haftungsfälle.“

Komplexe Einzelfall-Lösungen mit der HDI MyBusinessApp

Trotz der besonderen Herausforderungen ist und bleibt das Firmenkundengeschäft für Vermittler eine attraktive Sparte. Zudem gibt es mittlerweile innovative Tools, die den Makler aktiv beim Abschluss von Firmenkundenverträgen unterstützen. HDI hat speziell für die Gewerbeversicherung die MyBusinessApp entwickelt. Damit lassen sich alle notwendigen Daten digital erfassen und verarbeiten, Dokumente verwalten und Deckungskonzepte individuell nach dem jeweiligen Bedarf ausschreiben. Vereinfachte und dennoch für die jeweilige Branche umfassende Risikofragebögen machen auch aus komplexen Unternehmen leicht zu betreuende Geschäftskunden.  

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