Zu wenige KMUs verschlüsseln ihre Daten

Advertorial Themenseite Cyber-Schutz Gewerbe von Signal Iduna

Unverschlüsselte Daten sind nicht nur für Hacker ein gefundenes Fressen, Unternehmen riskieren auch existenzbedrohende Strafen nach der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung.

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Würden Sie eine wichtige Korrespondenz mit einem Kunden inklusive Preisabsprachen als Postkarte verschicken? Würden es Ihre Kunden tun? Bevor Sie sich jetzt fragen, was das soll: Informationen in unverschlüsselten E-Mails sind in etwa genauso sicher wie die auf einer Postkarte. Offensichtlich sind sich viele kleinere und mittlere Unternehmen dieser Gefahr jedoch nicht bewusst. Denn laut einer aktuellen Studie des Bundeswirtschaftsministeriums nutzen nur rund dreiviertel der KMUs Verschlüsselungslösungen für E-Mail, Festplatte oder ihre Cloud. In Großunternehmen sind es hingegen knapp 92 Prozent. Von den Plänen der Regierung, Verschlüsselungsstandort Nummer Eins zu werden, ist Deutschland also weit entfernt. Daher hat das Bundeswirtschaftsministerium nun einen Kompass zur IT-Verschlüsselung als Orientierungshilfe für Unternehmen veröffentlicht. Er soll eine Art Hilfestellung für kleine und mittlere Unternehmen sein, da die Studie offenbart, dass es der „scheinbar hohe Aufwand und die umständliche Bedienung im Alltag“ sind, die Betriebe dazu veranlassen, auf Verschlüsselungen zu verzichten. 

Vorsicht Datenschutz!

Verschlüsselungslösungen sind allerdings nicht nur ein wichtiger Sicherheitsaspekt für Unternehmen, sondern auch integraler Bestandteil der neuen Datenschutzgrundverordnung, die ab dem 25. Mai EU-weit in allen Ländern gilt. Denn sie nimmt Unternehmen in die Pflicht, personenbezogene Daten angemessen zu schützen. Und eine Maßnahme, die in Artikel 32 zur Sicherheit der Verarbeitung personenbezogener Daten explizit genannt wird, ist eben die Verschlüsselung. Diese technische Maßnahme wird ausdrücklich empfohlen und anerkannt. Denn wenn Hacker alle anderen Hürden wie Firewall oder Antiviren-Software bereits passiert haben, ist die Verschlüsselung quasi die letzte Verteidigungslinie. Wer darauf verzichtet, macht es Angreifern nicht nur unnötig einfach, sondern riskiert auch empfindliche Strafen. Denn mit den neuen Datenschutzanforderungen der EU hat sich auch gleich der Bußgeldkatalog für Verstöße drastisch erhöht. Waren zuvor Strafen von maximal 300.000 Euro zu erwarten, sind es nach der neuen EU-Verordnung bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Vorjahresumsatz. Hier wird es schnell existenzbedrohend – insbesondere für Mittelständler.

Gemeinsam stark

Natürlich muss kein KMU den Hackern alleine den Kampf ansagen. Insbesondere Unternehmen, die nicht aus der IT kommen oder denen die nötigen Ressourcen für die technische Aufrüstung fehlen, können sich mit dem digitalen Schutzschild der SIGNAL IDUNA stark aufstellen. Mit gleich drei Verteidigungslinien sorgt der Schutzschild für einen optimalen Schutz vor Angriffen aus dem Netz. Die erste elementare Verteidigungslinie ist dabei die IT-Sicherheit im Unternehmen. Sie wird auf Herz und Niere geprüft und nachgebessert, wo Bedarf besteht. Zum zweiten Schutzwall gehören spezielle Mitarbeiter-Schulungen und eine Hilfe-Hotline, die der Perseus Cyber Security Club anbietet. Natürlich kommt den Verschlüsselungslösungen neben Firewall und Antiviren-Software dabei insgesamt eine besondere Rolle zu. So schlägt man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe: Angreifer haben es deutlich schwerer, ein Einfallstor zu finden, und man erfüllt die Anforderungen des neuen EU-Datenschutzrechts. Und wenn einem Hacker dennoch gelingt, sämtliche Schutzmaßnahmen zu durchbrechen, hat man mit der SIGNAL IDUNA und der CyberPolice einen verlässlichen Partner, der in genau diesem Schadenfall einspringt. 

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