Versicherungsprämie

Der Begriff Versicherungsprämie bezeichnet die Beiträge, die Versicherte zu zahlen haben. Verträge unterscheiden sich bei der Häufigkeit der Beitragszahlung, die Bandbreite reicht von monatlich bis zur jährlichen Zahlungsweise. Bei vielen Versicherern können Kunden zwischen mehreren Varianten wählen. Für eine jährliche Bezahlung erhalten sie meist einen Rabatt. Kommen Versicherungsnehmer in Verzug, gelten die Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes. Bei der ersten Prämie kann die Versicherung vom Vertrag zurücktreten, wenn sie nicht rechtzeitig eingeht. Handelt es sich um Folgeprämien, muss das Unternehmen zuerst eine Mahnung mit einer Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen senden. Nach dem Ablauf der Frist kann der Versicherer eine Kündigung aussprechen und ist nicht zu Leistungen verpflichtet.

Die Berechnung der Versicherungsprämie differiert zwischen unterschiedlichen Versicherungsarten. Versicherungen ziehen Kriterien heran, die sich auf ihr wirtschaftliches Risiko beziehen. Bei einer Risikolebensversicherung und einer Berufsunfähigkeitsversicherung spielen zum Beispiel das Alter und der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. KfZ-Versicherer fragen, wie hoch die Unfallwahrscheinlichkeit bei Fahrzeugtypen und in den jeweiligen Regionen ist. Die Versicherungsprämie für Hausratpolicen basiert unter anderem auf der Einbruchstatistik des Wohnorts.

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