Überschussbeteiligung

Eine Überschussbeteiligung wird vor allem in der Lebensversicherung angewendet. Die Beiträge, die der Versicherungsnehmer zahlen muss, werden angelegt. In der Regel werden die Beiträge der Versicherung monatlich gezahlt. Sobald der Versicherungsnehmer die Versicherung kündigt oder diese ausläuft, wird die Überschussbeteiligung ausgezahlt. Die Überschussbeteiligung entspricht dem Gewinn, der durch das Anlegen der Beiträge erzielt worden ist. Genau dieser Gewinn ist unter dem Begriff Überschussbeteiligung bekannt. 

Im Vertrag ist diese Überschuss festgelegt, sodass der Versicherungsnehmer jederzeit sehen kann, wie hoch die Summe ausfallen wird. Das Gesetz schreibt vor, dass der Versicherungsgeber die Beiträge mit 2,75 Prozent anlegen muss. Je nach Vertrag kann der Versicherungsnehmer bereits diesen Überschuss erhalten, wenn die Versicherung noch nicht abgelaufen ist. So steht ihm frei, ob er wartet, bis die Versicherung automatisch ausläuft oder er sie vorzeitig kündigt, um an einen festgelegten Betrag zu kommen. Bei einer vorzeitigen Kündigung verliert der Versicherungsnehmer die Summe, die gezahlt wird. Der Überschuss ist immer niedriger als die tatsächliche Auszahlungssumme am Ende der Laufzeit.

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