Sachversicherung

Als Sachversicherung fungiert jede Versicherungsart, mit der Personen Sachwerte oder Haftungsrisiken versichern. Als Beispiele für die Versicherung von Sachwerten lassen sich Hausratpolicen und Gebäudeversicherungen anführen. Unter anderem private Haftpflichtversicherungen sowie KfZ-Haftpflichtpolicen fallen in die zweite Kategorie, sie schützen vor der finanziellen Gefahr durch Haftungsansprüche. Das Gegenteil der Sachversicherungen stellen Personenversicherungen wie eine Lebensversicherung dar.

Bezieht sich eine Sachversicherung auf einen Sachwert, spielt dessen Wert bei der Prämienberechnung eine wichtige Rolle. Wer beispielsweise mit einer Vollkaskoversicherung einen teuren Sportwagen versichert, zahlt mehr als die Besitzer eines Kleinwagens. Das lässt sich leicht nachvollziehen, da der Versicherer bei einem höheren Wert potenziell einen höheren Schaden begleichen muss. Die Kosten hängen zusätzlich von Risikofaktoren ab, bei einer KfZ-Versicherung zum Beispiel von der Unfallwahrscheinlichkeit in bestimmten Wohnregionen. Ähnliches gilt für Hausratpolicen: Versicherer ziehen zum einen den Wert des Inventars heran, zum anderen berücksichtigen sie Aspekte wie Häufigkeit von Einbrüchen und Unwetter in der Region. Sachversicherungen im Bereich Haftung zahlen dagegen nur die Ansprüche Dritter, der Schaden lässt sich nicht vorhersagen. Entsprechend kommt es nicht auf den Wert des Eigentums an.

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