Montageversicherung

Eine Montageversicherung dient Herstellern, Lieferanten und Handwerkern als finanzielle Absicherung für Montagen unterschiedlicher Art. Mit ihr lässt sich ein Hallen- oder Brückenbau genauso wie das Aufbauen und Anschließen technischer Geräte versichern. Der Versicherungsschutz einer Montageversicherung greift bei vielfältigen Schadensfällen: Der Versicherer zahlt zum Beispiel bei Montage-, Bedienungs- und Materialfehlern. Auch Schäden durch Brände, Blitzeinschläge, Explosionen, Diebstahl sowie Vandalismus sind abgedeckt.

Die Montageversicherung zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus: Erstens existiert bei Einzelverträgen kein Laufzeitende zu einem bestimmten Datum. Stattdessen endet der Versicherungsschutz mit der Bauabnahme beziehungsweise der Inbetriebnahme von Anlagen. Zweitens vereinbaren beide Seiten meist eine vorläufige Versicherungssumme, da sich der Gesamtwert erst nach der Montage berechnen lässt. Bei einem Bauvorhaben können Verzögerungen und notwendige Umbauten beispielsweise dazu führen, dass das finanzielle Risiko nach dem Vertragsbeginn deutlich steigt. Entsprechend müssen Versicherte später eine höhere Prämie stemmen. Neben diesen Einzelverträgen bieten die Gesellschaften Generalversicherungen und Umsatzpolicen an, die für mehrere Montagen gelten. Die Prämien berechnen sich bei diesen Varianten nach dem finanziellen Risiko aller erledigten Arbeiten.

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