Leitungswasserschaden

Ein Leitungswasserschaden liegt vor, wenn Wasser unkontrolliert aus Leitungen austritt. Das gilt insbesondere für die Zufluss- und Abflussrohre, für Heizungsrohre und Anschlüsse an Waschbecken sowie Waschmaschinen. Solche Schäden können unter anderem auf Materialfehlern, Frost oder Abnutzungserscheinungen basieren.

Drei Versicherungsarten bezahlen unterschiedliche Kosten bei einem Leitungswasserschaden. Die Hauseigentümer können eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Diese deckt alle Schäden ab, die direkt an der Immobilie sowie an Installationen wie einer Heizung entstehen. Das Inventar können Besitzer und Mieter mit einer Hausratpolice versichern. Leitungswasser kann zum Beispiel Möbel und Teppichböden beschädigen. Zudem empfiehlt sich in Mehrfamilienhäusern eine Haftpflichtversicherung. Sollte Wasser Schäden in einer fremden Wohnung anrichten, ist der Verursacher schadensersatzpflichtig. Speziell für diese Kosten kommt der Haftpflichtversicherer auf.

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