Indexpolice

Eine Indexpolice ist eine Form der privaten Altersvorsorge, die Elemente einer Lebensversicherung mit vergleichsweise hohen Kapitalmarktrenditen zu verbinden versucht. Der Kernpunkt dieses Produktes ist die Idee, dass beim Investment in klassische, mündelsichere festverzinsliche Wertpapiere der Inhaber einer Lebensversicherungspolice nicht ausreichend Rendite generiert werden kann. Deshalb wird ein Teil oder die ganze Überschuß-Beteiligung an den Kapitalmärkten so angelegt, dass noch mehr Chancen wahrgenommen werden. 

Dabei wird das Prinzip der Risikoabsicherung bzw. Risikostreuung gewahrt, die Gelder der Indexpolice können beispielsweise in Aktien großer börsennotierter Unternehmen - wie sie im DAX30 oder dem Dow Jones Industrial Index zu finden sind - investiert werden. Dazu kann ein Indexprodukt genutzt werden, welches die Wertentwicklung des Indexes möglichst exakt nachbildet. Damit vermeidet auch die Indexpolice spekulative Elemente, die zu einem hohen Substanz- oder Wertverlust führen könnten.

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