Hausratversicherung

Mit der Hausratversicherung versichern Verbraucher sämtliche bewegliche Gegenstände in ihrer Wohnung oder ihrem Haus gegen unterschiedliche Gefahren. Der Versicherungsschutz greift zum Beispiel bei Schäden durch Brände, Unwetter und Rohrbruch. Auch bei Einbrüchen ersetzen die Versicherungen den finanziellen Schaden. Optional können Kunden unter anderem Glasbruch sowie den Diebstahl des Fahrrads mitversichern. Die Leistung verweigern die Versicherer bei grober Fahrlässigkeit.

Die Hausratversicherung übernimmt die Schäden höchstens bis zur Deckungssumme. Bei Wertsachen deckeln sie die Erstattungssumme meist, zum Beispiel auf 20 % der Deckungssumme. Wichtig ist, dass keine Unterversicherung vorliegt. Im Versicherungsfall schätzt der Versicherer den gesamten Wert des Hausrats. Übertrifft dieser die vereinbarte Versicherungssumme, ersetzt die Hausratversicherung den Schanden nur anteilig. Hat der Hausrat zum Beispiel einen Wert von 100.000 Euro und Kunden haben sich mit 50.000 Euro versichert, erhalten sie bei einem Schaden von 2.000 Euro nur 1.000 Euro. Deswegen sollten Verbraucher erstens beim Vertragsabschluss auf eine ausreichende Deckungssumme achten. Zweitens sollten sie diese erhöhen, wenn der Gesamtwert des Eigentums aufgrund von Anschaffungen deutlich steigt.

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