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	<title>procontra-online &#187; Unternehmensanleihen</title>
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		<title>Sparer verschenken Rendite</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-23737" title="Sparer verschenken Rendite" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Fotolia_20342044_S.jpg" alt="" width="145" height="145" />Vor dem Hintergrund der EU-Schuldenkrise ist das Sparverhalten der Europäer von Vorsicht geprägt. Beliebteste Anlageform ist das Sparkonto. Das große Sicherheitsbedürfnis geht zu Lasten der Renditechancen. Unternehmensanleihen bieten einen Lösungsansatz.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-237370"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-23737" title="Sparer verschenken Rendite" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Fotolia_20342044_S.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Vor dem Hintergrund der EU-Schuldenkrise ist das Sparverhalten der Europäer von Vorsicht geprägt. Beliebteste Anlageform ist das Sparkonto. Das große Sicherheitsbedürfnis geht zu Lasten der Renditechancen. Unternehmensanleihen bieten einen Lösungsansatz.</strong></p>
<p>Das Verlangen nach Sicherheit bei der Geldanlage unter den europäischen Anlegern ist sehr hoch. So war das gering verzinste Sparkonto in den vergangen zwölf Monaten (bis August 2011) das beliebteste Anlageprodukt in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur Qualität der Finanzberatung der TNS Sofres im Auftrag von Fidelity Worldwide Investment. Insbesondere die Briten sowie die Niederländer (jeweils 58 Prozent) schätzen das Sparkonto. Gefolgt werden sie von den Polen (51 Prozent) und den Belgiern (49 Prozent).<br />
In Deutschland setzen dagegen nur rund 35 Prozent auf die vermeintlich sichere Form des Sparens. Dennoch ist diese Möglichkeit der Geldanlage unter den deutschen Bundesbürgern beliebter, als direkte Aktieninvestments (31 Prozent), Fondsanlagen (29 Prozent) oder die private Vorsorge (14 Prozent).</p>
<p>„Unter Renditegesichtspunkten ist der hohe Anteil festverzinslicher Spareinlagen wenig zielführend“, meint Kerstin Behnke, Vertriebsleiterin von Fidelity Worldwide Investment. Dabei müssten sich Sicherheitsbedürfnis und Rendite nicht ausschließen. Eine Lösungsmöglichkeit böten Investitionen in gesunde Unternehmen. „Wir haben eine Staatsschuldenkrise, keine Unternehmenskrise. Viele Unternehmen sind hervorragend aufgestellt und werden weiter wachsen. Um ihr Vermögen zu mehren, müssen Anleger sich also deutlich stärker am Wachstum der Unternehmen beteiligen als bislang“, erklärt Behnke. Dies kann durch Unternehmensanleihen oder Aktien und Aktienfonds geschehen. Dabei sollten Anleger beim Aktienkauf nicht nur auf Kursgewinne, sondern auf Gesamtrendite abstellen, rät die Expertin.</p>
<p>Bislang investieren lediglich sechs Prozent der Deutschen in die Anleihen von Unternehmen. Damit ist diese Assetklasse fast genauso beliebt wie Staatsanleihen (5 Prozent), obwohl die Anleihen vieler Unternehmen heute deutlich höhere Renditen und mehr Sicherheit versprechen, als die Anleihen so mancher Staaten. „Die meisten Anleger vernachlässigen die Rendite und damit das entscheidende Kriterium, um Vermögen langfristig zu vermehren. Umso wichtiger ist es, Anleger bei der Zusammenstellung des Portfolios zu unterstützen. Hier kommt Produktanbietern und Beratern eine wichtige Rolle zu – vor allem mit Blick auf die steigende Rentenlücke und das niedrige Zinsniveau“, so Behnke.</p>
<p><strong>Fazit der Studie:</strong><br />
Anleger sollten bei der Geldanlage den Kapitalerhalt in den Vordergrund rücken und die Zinsempfindlichkeit ihrer Portfolios niedrig halten. Darüber hinaus sollten sie Aktien mit möglichst stabilen Dividendenerträgen halten, Unternehmens- und Hochzinsanleihen gesunder Unternehmen beimischen und den Anteil Asiens und der Schwellenländer erhöhen.</p>
<p><em><strong>Foto: © Robert Kneschke &#8211; Fotolia.com</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23736&amp;ts=1328817405" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Union Investment mit neuem Rentenfonds</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 10:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>procontra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-15185" title="Union Investment mit neuem Rentenfonds" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/Fotolia_14192358_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Union Investment vertreibt ab sofort den Rentenfonds  UniRentaEurolandPlus 5J, mit dem Anleger von den Renditechancen  sorgfältig ausgewählter europäischer Anleihen sowie Anleihen aus den  Emerging Markets profitieren können.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-151850"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-15185" title="Union Investment mit neuem Rentenfonds" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/Fotolia_14192358_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" />Union Investment vertreibt ab sofort den Rentenfonds UniRentaEurolandPlus 5J, mit dem Anleger von den Renditechancen sorgfältig ausgewählter europäischer Anleihen sowie Anleihen aus den Emerging Markets profitieren können.</strong></p>
<p>Der UniRentaEurolandPlus 5J investiert derzeit überwiegend in Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Pfandbriefe aus Europa mit guter bis sehr guter Bonität. Die Anleihen dieses Teils des Portfolios lauten auf Euro und sollen für kalkulierbare Erträge sorgen. In Anleihen aus den von der Schuldenkrise besonders betroffenen Euroländern (PIIGS-Staaten) wird aktuell nicht investiert.</p>
<p><strong>Überdurchschnittliche Ertragschancen<br />
</strong><br />
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, bis zu 40 Prozent in Anleihen aus den Schwellen- beziehungsweise Entwicklungsländern, den sogenannten Emerging Markets, anzulegen. Dabei setzt das Fondsmanagement auf verzinsliche Staats- und Unternehmensanleihen, die auf die jeweiligen lokalen Währungen der Länder lauten. Hierdurch werden nicht nur erwartete Zinstrends, sondern auch Chancen auf Wechselkursgewinne berücksichtigt. „Infolge des Aufschwungs in den Emerging Markets und der anhaltenden Investitionen in diesen Ländern stehen die Lichter für die lokalen Währungen auf grün“, sagt Fondsmanager Dmitri Barinov. Zudem seien die Renditeaufschläge im zwei- bis dreijährigen Laufzeitbereich im Vergleich zu den Euroländern vor dem Hintergrund des Wachstums und der Inflation attraktiv.</p>
<p><strong>Fünfjährige Anlageperioden begrenzen Zinsänderungsrisiken<br />
</strong><br />
Der Fonds weist fünfjährige Anlageperioden auf, wobei die erste Anlageperiode am 31. Januar 2016 endet. Alle enthaltenen Papiere sind spätestens mit Ende der Anlageperiode endfällig, wodurch Zinsänderungsrisiken bei steigenden Zinsen begrenzt werden.</p>
<p>Eine defensivere Ausrichtung des Fonds vor Ablauf der Anlageperiode ist möglich und der Erlös aus fälligen Anleihen kann auch am Geldmarkt beziehungsweise in geldmarktähnlichen Anlagen investiert werden.</p>
<p>Der Fonds eignet sich für Anleger, die mäßige Risiken akzeptieren, ihr Kapital mittelfristig und breit gestreut anlegen möchten und von erhöhten Ertragschancen durch attraktive Wachstumsperspektiven der Schwellen- beziehungsweise Entwicklungsländer profitieren wollen.</p>
<p><em><strong>Foto: fotolia</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=15184&amp;ts=1328817405" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Grünes Licht für Aktienmärkte</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 13:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-13888" title="Grünes Licht für Aktienmärkte" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/01/Fotolia_26036508_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Eine weltweite Erholung der Konjunktur und die extrem expansive  Geldpolitik liefern günstige Bedingungen für Aktieninvestments. Deutsche  Aktien könnten auf Jahressicht 15 Prozent zulegen. Renten- und  Geldmarktanlagen hingegen werden unter dem Wachstum leiden.</p>

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<p>Die Prognose stellte Franz Wenzel, Investmentstratege bei AXA Investment Managers auf. Seiner Meinung nach bestimmen 2011 vor allem zwei Faktoren die Märkte. Zum einen die europäische Staatsschuldenkrise. „Die Schuldenkrise in Europa wird in 2011 unser Dilemma bleiben. Deshalb: Aktien ja, aber mit Sicherheitsgurt“, so Wenzel. Zum anderen wird der Zeitpunkt des konjunkturbedingten Anstiegs der Langfristrenditen die Märkte bestimmen. „Kurzfristig dürften die Anleihekäufe der US-Notenbank und die außerordentlich niedrigen Kurzfristzinsen noch einen massiven Anstieg der Langfristrenditen verhindern. Im Laufe des Jahres werden die erwarteten Änderungen der Geldpolitik aber wohl größere Auswirkungen auf die Kurse haben“, erwartet Wenzel. Er hält es für wahrscheinlich, dass die Renditen von US-Staatsanleihen auf vier Prozent und mehr steigen.</p>
<p><strong>Weiterhin sehr niedrige Geldmarktsätze</strong></p>
<p>Dem können sich nach Auffassung von AXA Investment Managers die Renditen im Euroraum nicht entziehen. So werden zwar erneute Sorgen um die Banken der Peripherieländer für sehr niedrige Geldmarktsätze sorgen und die anhaltenden Risiken der Peripherieländer deren Risikoprämien in die Höhe treiben. „Andererseits glauben wir aber auch, dass die Krise 2011 ihr Gesicht verändern wird, zumindest dann, wenn die Regierungen der EU und die EZB zur Rettung des bedrohten Euro beitragen, womit wir rechnen“, schildert Wenzel ein Szenario. In diesem Fall würden sich die Spreads gegenüber Bundesanleihen verengen und die Renditen der deutschen Staatsanleihen steigen, weil sie dann weniger als bisher als sicherer Hafen gelten. Der Investmentstratege rechnet damit, dass die Renditen der Bundesanleihen auf 3,5 Prozent steigen.</p>
<p><strong>Ausfallraten bei Unternehmensanleihen bleiben weiterhin niedrig</strong></p>
<p>Unternehmensanleihen werden mit großer Wahrscheinlichkeit die gute Performance des vergangenen Jahres nicht wiederholen. Allerdings bleiben die Ausfallraten aufgrund von soliden Bilanzen und guter Gewinnaussichten weiterhin niedrig. Ein weiterer Rückgang der Spreads sei daher, so Wenzel, sowohl in den USA als auch im Euroraum zu erwarten.</p>
<p><strong>Gewinne werden weiter steigen</strong></p>
<p>Für Aktien habe sich das internationale Umfeld bereits seit mehr als zwei Monaten verbessert. Im laufenden Jahr werden die Gewinne, vor allem aufgrund wachsender Umsätze, weiter steigen. Auch bei den Bewertungen, dem zweiten wichtigen Faktor zur Einschätzung der Aktienkursentwicklung, gibt AXA „grünes Licht“. Sie waren bereits im vergangenen Jahr kein Problem und stellen gegenwärtig einen positiven Faktor für den Aktienmarkt dar. „Zudem ist die Zinsstrukturkurve ein wichtiger Wachstumsindikator. Sie signalisiert ein positives Aktienumfeld, was letztlich auch zu höheren Bewertungen führen wird“, erklärt Wenzel. Derzeit reagieren die Aktienmärkte vor allem auf die aktuellen Konjunkturdaten. „Langfristerwartungen spielen eine untergeordnete Rolle.“</p>
<p><strong>Günstige Bewertungen in Europa</strong></p>
<p>Vor allem der US-Aktienmarkt ist verheißungsvoll, zum einen wegen der Konjunktur als auch wegen der Bewertungen. In Europa verhindere die Staatsschuldenkrise zwar höhere Kursgewinne, dafür seien die Bewertungen günstig. „Hier sind große Überraschungen möglich, wenn die europäischen Behörden die richtige Lösung für das Schuldenproblem finden“, meint Wenzel. Am interessantesten bleiben seiner Meinung nach aber die Emerging Markets, trotz der jüngsten Rallye und der damit verbundenen hohen Bewertungen. Das erwartete weiterhin hohe Wachstum wiege schwerer.</p>
<p><strong>Rohstoffmärkte nicht einheitlich</strong></p>
<p>Die Prognose zur Entwicklung der Rohstoffmärkte, fällt gespalten aus. Einerseits wirkt sich der bessere Wachstumsausblick positiv auf Rohstoffe aus. Andererseits werde der Angebotsüberhang bei Öl und Industriemetallen wohl einen deutlichen Preisanstieg verhindern. Auch bleiben Finanzinvestoren insbesondere bei Edelmetallen ein Unsicherheitsfaktor.</p>
<p><strong><em>Foto: fotolia</em></strong></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Investments für 2011</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2010/12/investmentfonds/investments-fur-2011/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 13:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-12688" title="Investments für 2011 " src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/12/Cornelissen_León.jpg" alt="" width="145" height="145" />Finanzstarke Unternehmen, eine günstige Geldpolitik und ein moderates  Wachstum - alle Wirtschaftssignale deuten auf ein positives Anlagejahr 2011.  Léon Cornelissen, Chefvolkswirt Research von Robeco Asset Management,  schätzt die aktuelle Marktsituation ein.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-126880"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-12688" title="Investments für 2011 " src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/12/Cornelissen_León.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Finanzstarke Unternehmen, eine günstige Geldpolitik und ein moderates Wachstum &#8211; alle Wirtschaftssignale deuten auf ein positives Anlagejahr 2011. Léon Cornelissen, Chefvolkswirt Research von Robeco Asset Management, schätzt die aktuelle Marktsituation ein.<br />
</strong><br />
Unternehmensanleihen und Aktien sind attraktive Investments für 2011, denn die Rahmenbedingungen sind positiv. „Deshalb richten wir unsere Anlagepositionierung in 2011 offensiver aus“, erklärt Cornelissen. „Wir erwarten ein global anhaltendes, wenn auch bescheidenes Wachstum.<br />
Hinzu kommt eine niedrige Inflation und eine lockere Geldpolitik.“ Der Experte stützt seine positive Einschätzung auf das makroökonomische Basisszenario für 2011, nach dem ein neuerliches Abrutschen in die Rezession unwahrscheinlich ist: „Seit dem 2. Weltkrieg gab es in der US-Wirtschaft nur einmal einen Double Dip.“</p>
<p>Auch der Blick auf die Emerging Markets stimmt den Ökonomen positiv: „Dem Trend aus 2010 folgend, verspricht 2011 ein gesundes Wachstum in den Schwellenmärkten.“ Weltweit rechnet Cornelissen mit einer steigenden Verbraucher- und Arbeitskräftenachfrage. Ergänzend schätzt der Analyst den Unternehmenssektor als finanzstark ein: „Unternehmen haben ihr Vorkrisenniveau wieder erreicht.“ Er erwartet außerdem eine günstige Geldpolitik, die die Sorge vor einer Inflation zerstreut. So werden die wichtigsten Volkswirtschaften ihre Zinsen in 2011 seiner Ansicht nach nicht erhöhen. Dem makroökonomischen Ausblick folgend, spricht sich das Research-Team um Cornelissen für eine offensive Portfoliostrategie aus und bewerten den Anleihe- und Aktiensektor zuversichtlich.</p>
<p><strong>Gute Aussichten für Hochzinsanleihen in 2011</strong></p>
<p>„Auf der Anlagemix-Ebene beurteilen wir hochverzinsliche Anleihen optimistisch. Dabei bevorzugen wir Hochzins-Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen. Im Gegensatz zu den in vielen Ländern noch nicht überwundenen Schuldenproblemen geht es den Unternehmen gut: Starke Bilanzen, hohe Gewinnspannen und guter Cashflowüberzeugen“, so Cornelissen. Mindestens zwei Gründe sprechen aus Investmentsicht insbesondere für High Yield-Anleihen. Denn bei diesen können Anleger neben hohen Zinsen auch von Kursgewinnen profitieren. Darüber hinaus traut Cornelissen den Yield Spreads aus makroökonomischer Perspektive noch einen Spielraum nach unten zu: „Selbst ein mäßiges Wirtschaftswachstum dürfte weder ein Ansteigen der Ausfälle noch eine beträchtliche Zunahme der langfristigen Zinsen fördern“, erklärt Cornelissen. Fazit: Insgesamt bieten Unternehmensanleihen zurzeit die besten risikoadjustierten Renditen.</p>
<p><strong>Gutes Jahr für zyklisches Aktienportfolio</strong></p>
<p>Für Aktien erwartet Cornelissen für 2011 ein ähnliches Szenario wie schon in diesem Jahr–  eine erneute Zunahme auf den Märkten von fünf bis 15 Prozent. Seine positiven Erwartungen richten sich in erster Linie auf Aktien aus den konjunkturabhängigen Sektoren Konsum und Industrie sowie die IT-Branche. „Bei verhaltenem Wirtschaftswachstum erwarten wir die Fortsetzung der 2008 begonnenen Outperformance der konjunkturabhängigen Titel. Denn: Zyklische Konsumgüter profitieren von der anhaltenden Kaufwelle der wachsenden Mittelschicht in den Schwellenländern“, so der Chefvolkswirt.</p>
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		<title>Möglichst sicher</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2010/09/investmentfonds/moglichst-sicher/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 09:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zinspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" title="Möglichst sicher" src="http://www.procontra-online.de/uploads/2010/09/risi.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Anleger sind nach wie vor vorsichtig. Dies zeigen amerikanische und europäische Staatsanleihen, die trotz historischer Tiefststände sehr beliebt sind. Auch Unternehmensanleihen werden immer stärker in den Fokus rücken, meint Ian Spreadbury, Fondsmanager bei Fidelity, in seinem aktuellen Kommentar.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-101540"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-10156" title="Möglichst sicher" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/09/risi.jpg" alt="" width="145" height="145" />Anleger sind nach wie vor vorsichtig. Dies zeigen amerikanische und europäische Staatsanleihen, die trotz historischer Tiefststände sehr beliebt sind. Auch Unternehmensanleihen werden immer stärker in den Fokus rücken, meint Ian Spreadbury, Fondsmanager bei Fidelity, in seinem aktuellen Kommentar.<br />
</strong><br />
Wirtschaftswachstum und Inflation haben traditionell einen großen Einfluss auf die Renditen von Staatsanleihen. Sollte sich das momentane wirtschaftliche Umfeld mit geringem Wachstum und geringen Inflationsraten nicht maßgeblich ändern, ist zu erwarten, dass die Renditen von Staatsanleihen noch weiter sinken. Weiterhin könnten Unternehmensanleihen als Folge der Niedrigzinspolitik auf lange Sicht beliebter werden, denn Anleger werden nach Investitionsmöglichkeiten mit höheren Renditen suchen.</p>
<p>Die Niedrigzinspolitik wird aufgrund der sich verschlechternden Weltwirtschaftsindikatoren die Anleihenmärkte vermutlich noch über einen längeren Zeitraum bestimmen. Ein extremes Beispiel dafür, wie lange eine solche Phase andauern kann ist Japan. Dort hält die Notenbank den Leitzins seit fast 15 Jahren unter einem Prozent. Zehnjährige Staatsanleihen erzielen hier Renditen zwischen einem und zwei Prozent.</p>
<p>Spreadbury geht davon aus, dass sich die Renditen von Staatsanleihen in Deutschland, den USA sowie in Großbritannien zwischen dem japanischen und dem eigenen alten Niveau einpendeln werden. Denn gegen ähnlich niedrige Erträge wie in Japan sprechen die strukturellen wirtschaftlichen Unterschiede. So erwartet der Fondsmanager für die japanische Wirtschaft trotz langfristiger Niedrigzinsphase lediglich ein Wachstum von 1 bis 1,5 Prozent für dieses Jahr. Dagegen wurden die Prognosen für Deutschland gerade auf drei Prozent angehoben und auch in den USA wird ein Wachstum in dieser Höhe erwartet.<br />
Und während Japan gegen eine Deflation kämpft, herrscht in westlichen Märkten wie den USA, Großbritannien oder Deutschland traditionell eine Inflation.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=10153&amp;ts=1328817405" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Guter Herbst für Aktien</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Marktausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Guter Herbst für Aktien" src="http://www.procontra-online.de/uploads/2010/09/herbst.jpg" alt="" width="145" height="145" />Helmut Knestel ist Fondsmanager des unabhängigen Finanzdienstleisters GECAM AG. In seiner aktuellen Markteinschätzung äußert er sich über die Entwicklung deutscher Aktien und erklärt, warum Renteninvestments derzeit besser gemieden werden sollten.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-98400"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-9841" title="Guter Herbst für Aktien" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/09/herbst.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Helmut Knestel ist Fondsmanager des unabhängigen Finanzdienstleisters GECAM AG. In seiner aktuellen Markteinschätzung äußert er sich über die Entwicklung deutscher Aktien und erklärt, warum Renteninvestments derzeit besser gemieden werden sollten.</strong></p>
<p><em>Foto: fotolia</em></p>
<p>Seit April oszilliert der DAX zwischen 5.800 und 6.300 Punkten. Die teilweise enormen Schwankungen spiegeln die hohe Nervosität der Marktteilnehmer wieder. Ein sicheres Indiz dafür, dass die Märkte in hohem Maße technisch geprägt, also vorwiegend von kurzfristig orientierten Marktteilnehmern bestimmt sind. Die Auslöser der Nervosität sind vielfältig: Mal kommt der Impuls vom Devisenmarkt, wo vermeintliche Krisenwährungen, wie der japanische Yen und auch der US-Dollar, trotz schlechter Konjunkturdaten massiv anzogen. Ein anderes Mal sind wieder aufflammende Sorgen über die weitere Entwicklung der Konjunktur die Ursache. Hierfür sind vor allem die schlechten Entwicklungen in den USA verantwortlich. Sie geben Anlass für neue Rezessionsängste, die im so genannten Double Dip gipfeln.</p>
<p><strong>Asymmetrische Risikowahrnehmung bei Investoren</strong></p>
<p>Die hohen Schwankungen an der Börse bescherten vielen Marktteilnehmern in diesem Jahr enorme Verluste. Weder fundamentale Modelle noch Trendfolgemodelle lieferten bisher positive Ergebnisse. Darüber hinaus treibt diese Entwicklung immer mehr private und institutionelle Anleger aus den Märkten. Die extreme Risikoaversion der Anleger gegenüber Aktien führte zuletzt zu einem Run in lange Rentenlaufzeiten, wodurch die zehnjährigen Renditen hierzulande auf historische Tiefs zusammenschmolzen – von 3,4 Prozent auf 2,1 Prozent. Das Rentenbarometer Bund-Future legte allein in den letzten vier Wochen 600 Basispunkte zu, nahm also einen fast blasenähnlichen Verlauf an.</p>
<p><strong>Deutscher Aktienmarkt könnte sich von USA und Japan abkoppeln</strong></p>
<p>Deutschland als Exportnation wird wohl weiterhin vom niedrigen Euro profitieren. Die Bewertung deutscher Aktien ist nach wie vor attraktiv und das Zinsumfeld sehr vorteilhaft. Es ermöglicht den Unternehmen, neben einer günstigen Refinanzierung des operativen Geschäfts, auch Aktienrückkäufe und Übernahmen zu finanzieren. Gerade amerikanische und japanische Unternehmen, deren Cash-Reserven in US-Dollar und Yen gegenüber dem Euro stark aufgewertet haben, gehen vermehrt in Europa auf Schnäppchenjagd. Eine gewisse Abkopplung des deutschen Aktienmarktes von den Aktienmärkten in den USA und Japan ist durchaus möglich. Darüber hinaus sind Aktien der wachstumsstarken Volkswirtschaften aus den Emerging Marktes attraktiv. Im Rentenmarkt scheint ein Anstieg der deutschen Zehnjahresrenditen in Richtung drei Prozent sehr wahrscheinlich.</p>
<p><strong>Anleiheinvestments vorerst meiden</strong></p>
<p>Portfolios im Bereich eines DAX-Niveaus um 5.800 Punkte stellen attraktive Einstiegsgelegenheiten dar. Renteninvestments in Staatsanleihen und Unternehmensanleihen sollten dagegen gemieden werden. Dem Euro ist nach der erfolgten 50-Prozent-Korrektur des vorangegangenen Anstiegs von 1,18 auf 1,31 eine weitere positive Entwicklung in Richtung 1,35 bis 1,38 zuzutrauen. Von einem schwächeren US-Dollar werden auch Rohstoffe indirekt profitieren.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=9839&amp;ts=1328817405" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>„Keine erneute Rezession“</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Marktausblick]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="&#34;Keine erneute Rezession&#34;" src="http://www.procontra-online.de/uploads/2010/07/rad.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Weltwirtschaft verliert an Schwung, meint Léon Cornelissen, Senior Strategist bei Robeco, in seinem aktuellen Marktausblick. Grund dafür sind die allmählich reduzierten staatlichen Förderungen und die Sparmaßnahmen in den großen Schwellenländern.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-84900"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-8493" title="&quot;Keine erneute Rezession&quot;" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/07/rad.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Die Weltwirtschaft verliert an Schwung, meint Léon Cornelissen, Senior Strategist bei Robeco, in seinem aktuellen Marktausblick. Grund dafür sind die allmählich reduzierten staatlichen Förderungen und die Sparmaßnahmen in den großen Schwellenländern.<br />
</strong></p>
<p><em>Foto: fotolia</em></p>
<p>Zwar wird es laut Cornelissen zu keiner erneuten Rezession kommen, aber das Wachstum im zweiten Halbjahr 2010 fällt niedrig aus. Weiterhin meint der Experte, dass die europäische Schuldenkrise in den kommenden Monaten nicht gelöst wird, so dass eine neue Belastung auf das Finanzsystem zukommt und die Gefahr eines Staatsbankrotts künftig besteht.</p>
<p><strong>Lage in Europa</strong></p>
<p>Das Vertrauen in die Wirtschaft ist im Euroraum so groß wie nie. Deutschland entwickelt sich aufgrund der relativ guten Fundamentaldaten, der durch den schwachen Euro gestützten Exportabhängigkeit und dank der langfristig niedrigen Zinssätze besonders gut. Die europäische Schuldenkrise ist noch lange nicht vorüber, und die Finanzmärkte warten ungeduldig auf die Ergebnisse der umfangreichen Stresstests für die europäischen Banken, die von den europäischen Politikern angekündigt wurden, um das Vertrauen in das Finanzsystem wiederherzustellen. Bei Robeco geht man nicht davon aus, dass der wirtschaftliche Aufschwung durch die aktuelle Krise gefährdet wird, doch das Wachstum hat eindeutig seinen Gipfel erreicht. Obgleich die allgemeine Inflation steigt (der Rückgang der Ölpreise wird durch den schwächeren Euro kompensiert), zeigt die Kerninflation nach unten: Im Mai belief sie sich im Jahresvergleich auf 0,8 Prozent. Zwar reduziert die EZB einige ihrer Notmaßnahmen, mit einer Erhöhung des Zinssatzes in naher Zukunft rechnet Cornelissen aber nicht. Wahrscheinlich ist, dass es keine Änderungen gibt, bis die Refinanzierungsrate Anfang des vierten Quartals 2011 oder später erhöht wird.</p>
<p><strong>Aktienmarkt</strong></p>
<p>Die Erträge haben sich erholt, besonders bei den zyklischen Sektoren. Die Analysten erwarten allgemein weltweit ein durchschnittliches Ertragswachstum von 35 Prozent. Angesichts des leicht schwächeren Wirtschaftswachstums sind keine signifikanten Überraschungen bei den Erträgen wie in den vorangegangenen Quartalen mehr zu erwarten.<br />
Für Aktien scheint das wahrscheinlichste Szenario aufgrund der gemischten Wirtschaftsdaten in den kommenden Monaten in einem fair bewerteten Aktienmarkt eine volatile Seitwärtsbewegung zu sein. Trotz zahlreicher Unsicherheiten ist ein moderater Aufschwung mehr als wahrscheinlich. Cornelissen rechnet nicht mehr mit weiteren positiven Ertragsüberraschungen. Selbst in dem Fall, dass es noch einmal positive Ertragskorrekturen geben sollte, gibt es doch Zweifel, ob sie Katalysator für einen signifikanten Anstieg des Aktienmarktes sein könnten, da die Anleger aufgrund der in jüngster Zeit etwas schwächeren makroökonomischen Daten Angst vor einer erneuten Rezession haben. Die staatlichen Sparmaßnahmen werden die Wirtschaft kaum in die Rezession drängen, besonders wenn die Regierungen Budgetkürzungen statt Steuererhöhungen bevorzugen. In diesem Szenario dürften die negativen Wirkungen auf die Volkswirtschaft marginal sein.</p>
<p><strong>Unternehmensanleihen</strong></p>
<p>Cornelissen bevorzugt solide Unternehmensanleihen gegenüber Staatsanleihen. Nach einem signifikanten Anstieg im Mai blieben die Spreads im vergangenen Monat mehr oder weniger unverändert, trotz der anhaltenden Risikoscheu der Anleger. Wer mit einer erneuten Rezession rechnet, sollte Unternehmensanleihen ignorieren, bei einem erwarteten moderaten Wachstum, sind sie jedoch attraktiv. Es ist möglich, dass die Rendite etwas geringer ausfällt, allerdings sollten Anleger zumindest von den aktuell besseren Spreads als bei Staatsanleihen profitieren.<br />
Solide Unternehmensanleihen sind gegenüber Hochzinsanleihen defensiver. Wer mit einer v-förmigen Erholung rechnet, sollte natürlich Hochzinsanleihen kaufen, um von den höheren laufenden Zinsen sowie von einer weiteren Zinskompression zu profitieren, die eintreten dürfte, wenn es zu einer v-förmigen Erholung kommt.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Staatsanleihen</strong></p>
<p>Die Zinssätze für Staatsanleihen liegen auf extrem niedrigem Niveau, zumindest in den Ländern, die als „sichere Häfen“ gelten, und der Spread zwischen Anleihen der Peripherieländer der Eurozone und deutschen Anleihen scheint sich in den vergangenen Wochen nicht vergrößert zu haben. Deutschland muss für eine Zehnjahresanleihe nur 2,5 Prozent Zinsen bezahlen, die USA 2,9 Prozent. Großbritannien zahlt keinen realen Zins, da der Zinssatz für die Zehnjahresanleihe 3,3 Prozent beträgt und damit fast der Kerninflationsrate von 3 Prozent entspricht und noch unter der Inflation bei Einzelhandelspreisen von derzeit mindestens 5 Prozent liegt. Dessen ungeachtet wird in den kommenden Monaten kein wesentlicher Anstieg der Zinssätze für „sichere Häfen“ erwartet. Allgemein ist die Inflation 2010 oder 2011 keine Gefahr, da die Kerninflationssätze in den entwickelten Ländern noch weiter fallen (mit Ausnahme Großbritanniens) und der wirtschaftliche Aufschwung moderat ist.<br />
Die Kürzung der Geldmenge dauert jedoch lange und kompensiert die Sparmaßnahmen. Nach einer Zeit der Disinflation werden Inflationsrisiken auftauchen. Allerdings ist es laut Cornelissen noch zu früh ist, diese für den Aufbau des Portfolios zu berücksichtigen.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=8489&amp;ts=1328817405" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Zwei in Eins</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 16:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspuffer]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Wandelanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignleft" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/02/wandelanleihen_0110.jpg" alt="Wandelanleihen" width="145" height="145" />Sicherheit steht bei Anlegern immer noch an erster Stelle. Wer dennoch nicht gänzlich auf Rendite verzichten will, für den kommen Wandelanleihen in Frage. Das „Zwei in Eins“-Produkt erfreut sich bei Investoren derzeit steigender Beliebtheit trotz gedeckelter Renditechancen.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-39500"></div></div><p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-3960" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/02/wandelanleihen_0110.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Sicherheit steht bei Anlegern immer noch an erster Stelle. Wer dennoch nicht gänzlich auf Rendite verzichten will, für den kommen Wandelanleihen in Frage. Das „Zwei in Eins“-Produkt erfreut sich bei Investoren derzeit steigender Beliebtheit trotz gedeckelter Renditechancen.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><em>Bild: fotolia</em><strong><br />
</strong></p>
<p class="MsoNormal">Hielten sich 2008 Zu- und Abflüsse noch die Waage, flossen im vergangenen Jahr bereits rund 600 Millionen Euro in DWS-Rentenfonds mit dem Schwerpunkt Wandelanleihen. In den ersten Wochen dieses Jahres waren es schon wieder 70 Millionen Euro, was annualisiert über 800 Millionen Euro bedeuten würde. „Wir verzeichnen derzeit große Mittelzuflüsse von Seiten der Anleger“, bestätigt Henning Potstada, Fondsmanager bei der DWS.</p>
<p class="MsoNormal">Wandelanleihen sind von Unternehmen ausgegebene festverzinsliche Wertpapiere, die dem Anleger, innerhalb einer festgelegten Frist, ein Wandlungsrecht einräumen. Sollte der Aktienkurs des emitierenden Unternehmens steigen, kann der Käufer seine Anleihe, während dieser Wandlungsfrist, in einem vorab bestimmten Verhältnis in Aktien umtauschen. Verzichtet der Anleger aufgrund einer negativen Kursentwicklung auf sein Wandlungsrecht, so erhält er am Ende der Laufzeit sein eingesetztes Kapital.</p>
<p class="MsoNormal"><span> </span>Für den Inhaber liegt der Vorteil dieses Finanzproduktes darin, dass die Renditechancen von Aktien mit dem geringeren Risikoprofil von Anleihen kombiniert sind. Die Jahresperformance von Wandelanleihen im europäischen Raum lag zwischen 15 (CONVERTINVEST European Convertible WKN 913225)<span> </span> und 37 Prozent (Dexia Bonds Europe Convertible (WKN 933777). „Die reine Verzinsung ist allerdings niedriger als bei herkömmlichen Unternehmensanleihen“, erklärt Potstada. So liegt der Kupon einer Wandelanleihe, die im März 2009 emittiert wurde, mit einer Laufzeit bis März 2014 bei 7,25 Prozent. Im Vergleich dazu, liegt der Kupon einer Arcelor Mittal Unternehmensanleihe, mit einer Laufzeit bis Februar 2015, bei 9 Prozent. „Da Wandelanleihen einen Sicherheitspuffer bieten, ist eine volle Partizipation nach oben nicht gegeben. Sollten die Aktien steigen, so partizipiert der Anleger nur zu gut zwei Dritteln am Gewinn“, erklärt Potstada. Bei einem Kursabschwung allerdings sind die Aktien nur zu einem Drittel am Verlust beteiligt.</p>
<p class="MsoNormal">Für Unternehmen stellen Wandelanleihen, wegen ihrer niedrigen Verzinsung, eine attraktive Form der Kapitalbeschaffung dar. Auch für dieses Jahr rechnen Experten mit einer hohen Anzahl an Emissionen neuer Fonds.</p>
<p class="MsoNormal"><strong> </strong></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=3949&amp;ts=1328817405" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Zielgruppe</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2009/05/investmentfonds/neue-zielgruppe/</link>
		<comments>http://www.procontra-online.de/2009/05/investmentfonds/neue-zielgruppe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victoria Eicker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.procontra-online.de/?p=711</guid>
		<description><![CDATA[<img class="alignleft size-full wp-image-714" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2009/08/0309_procontra_neuezielgruppen_01.jpg" alt="" width="145" height="145" />Der Anleihemarkt ist in Bewegung geraten. Top-Favoriten sind nun nicht  mehr Staaten, sondern solide Unternehmen. Der Anleihemarkt ist längst nicht mehr nur etwas für die konservativen Anleger. Diese setzen weiterhin auf Staatsanleihen der bonitätsstärksten Länder, wie etwa Deutschland. Doch derzeit betreten immer mehr Renditejäger das Terrain.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-7120"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-714" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2009/08/0309_procontra_neuezielgruppen_01.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Der Anleihemarkt ist in Bewegung geraten. Top-Favoriten sind nun nicht  mehr Staaten, sondern solide Unternehmen. Der Anleihemarkt ist längst nicht mehr nur etwas für die konservativen Anleger. Diese setzen weiterhin auf Staatsanleihen der bonitätsstärksten Länder, wie etwa Deutschland. Doch derzeit betreten immer mehr Renditejäger das Terrain.</strong></p>
<p>Der Anleihemarkt ist längst nicht mehr nur etwas für die konservativen Anleger. Diese setzen weiterhin auf Staatsanleihen der bonitätsstärksten Länder, wie etwa Deutschland. Doch derzeit betreten immer mehr Renditejäger das Terrain. Würden Sie jetzt Junk Bonds von General Motors zu einem Zehntel des Preises wie vor der Finanzkrise kaufen, könnten Sie Ihren Einsatz verzehnfachen – vorausgesetzt General Motors geht nicht in die Insolvenz. Allerdings erscheint es als ausgemachte Sache, dass General Motors den Herbst nicht mehr erleben wird. Trotz enormer Renditeaussicht ist daher davon abzuraten. Gleiches gilt für einige Staaten. Aktuell können Anleger eine ukrainische Anleihe mit einer Restlaufzeit von etwas mehr als drei Jahren zu einem Kurs von 50 kaufen und darauf wetten, dass das Land nicht in die Staatsinsolvenz geht. Tut es das doch, steht der Anleger beim Internationalen Währungsfonds ganz hinten in der Schlange. Für dieses Risiko winken zum Laufzeitende immerhin 160 Prozent des Einsatzes, sollte die Ukraine nicht pleitegehen. Allerdings bewertet der Markt derzeit die Wahrscheinlichkeit einer solchen Staatsinsolvenz in den nächsten zehn Jahren anhand der Credit Default Swaps mit 100 Prozent – ebenso wie die von Pakistan, Argentinien und Venezuela.</p>
<p><strong><a href="http://www.procontra-online.de/uploads/2009/08/0309_procontra_neuezielgruppen_02_gr.jpg" rel="lightbox[711]"><img class="alignleft size-full wp-image-716" title="Neue Zielgruppe 1/1" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2009/08/0309_procontra_neuezielgruppen_02_kl.jpg" alt="Neue Zielgruppe 1/1" width="300" height="223" /></a>Unternehmen unterbewertet.</strong> Wer ein Angsthase mit Spielerhändchen ist, kann einen Mittelweg suchen. „Fresenius beispielsweise hat in der Vergangenheit sehr viele Unternehmen dazugekauft, was der Konzern mit Anleihen finanziert hat“, erklärt Andreas Mittler vom Institutional Sales der Société Générale Asset Management. Dadurch, dass sie viele Schulden auf ihrer Bilanz haben, werden deren Anleihen dem High-Yield-Segment – Unternehmensanleihen mit einem Rating unterhalb BBB – zugeordnet. „Es ist aber ein gesundes Unternehmen“, betont Mittler. Anders also als General Motors, deren Anleihen ebenfalls als High Yield eingestuft werden. Hier gilt es, fundierte Kenntnisse über die Unternehmen zu haben. „Wichtig sind die Stärke der Bilanz und die Ertragskraft des emittierenden Unternehmens“, erklärt Mittler. Bei Unternehmensanleihen von VW oder anderen DAX-Unternehmen besteht mit dem Rating „Investmentgrade“ ein geringeres Ausfallrisiko. Die Risikoprämien geben Aufschluss darüber, wie solvent ein Unternehmen eingeschätzt wird. Diesbezüglich herrscht zurzeit eine besondere Situation: „Bei Unternehmensanleihen beobachten wir stark fallende Preise bedingt durch stark gestiegene Risikoprämien. In einigen Fällen liegen die Preise jedoch deutlich niedriger, als die Anleihen real wert sind“, sagt Mittler. Die Risikowahrnehmung erweist sich aufgrund der immer negativeren Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung als extrem hoch. Im Umkehrschluss heißt das, dass Anleihen solventer Unternehmen gerade jetzt günstig sind. „Gut fundierte Unternehmen und Banken, die unter einem staatlichen Schutzschild stehen, scheinen derzeit attraktiv“, erklärt Michael Sonner, Portfoliomanager bei PIMCO, dem Rentenfondsspezialisten von AllianzGI.</p>
<p><strong>Staatsanleihen bald im freien Fall?</strong> „Staatsanleihenfonds liegen im Performancebereich langfristig gesehen – im Beobachtungszeitraum von 1998 bis 2009 – deutlich vor Unternehmensanleihenfonds“, beobachtete das Team von Finance &amp; Ethics Research. Aber wie gesagt: Die besseren Zukunftsaussichten haben derzeit Unternehmensanleihen. Das sah im letzten Jahr noch anders aus: Gerade sichere Staatsanleihen machten eine gute Performance. Der Run auf Sicherheit führte zu einer enormen Wertentwicklung. Daraufhin leidet nun die Rendite. Eine Bundesanleihe mit zehn Jahren Laufzeit rentiert nur noch bei etwa 3,2 Prozent, das US-Pendant liegt knapp unter 3 Prozent. „Viele Staaten erhöhen derzeit ihre Neuverschuldung. Man kann sich fragen, was das auf Seite der Staatsanleihen in einigen Jahren bewirken wird“, gibt Sonner zu bedenken. Zwar sind die Kurse noch weitgehend stabil, allerdings erhöhen Rezession und Geldpolitik den Druck. Eine daraus resultierende Inflation würde die Kurse für Staatsanleihen einbrechen lassen. „Im Moment ist die Gefahr beim Kauf von Staatsanleihen sehr groß, dass man eine sehr schlechte oder gar eine negative Performance macht“, erklärt das Team von Finance &amp; Ethics Research. Wenn die Maßnahmen der Geld- und Fiskalpolitik ins Leere laufen, sind die Staaten stark verschuldet und die Bonität leidet. Auch das Worst- Case-Szenario ist möglich: die Insolvenz des Schuldners. In diesem Fall verlieren Anleihen an Wert, doch kann durch Verwertung von Sicherheiten und Liquidierung von Vermögensständen noch eine bestimmte Quote erlöst werden. Allerdings geht diese Quote bei Unternehmen teilweise gegen null. Anders bei Staaten: Argentinien etwa zahlte 2002 immerhin 30 Prozent zurück. Wirklich sichere Erträge gibt es im Moment wohl nur bei kurzlaufenden bonitätsstarken Staatsanleihen – wenig Rendite, aber nahezu kein Kurs- oder Ausfallrisiko. Konjunkturskeptiker schauen auf länger laufende Staatsanleihen. Verhaltene Optimisten setzen auf Unternehmensanleihen guter Bonität (ab einem Rating von BBB) oder Emerging- Market-Anleihen. Und die ganz heißen Spieler wüten im High-Yield-Segment.</p>
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