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	<title>procontra-online &#187; Staatsanleihen</title>
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		<title>In jedem Fall Aktien beimischen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausblick 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Heger]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-24161" title="In jedem Fall Aktien beimischen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2012/01/Stefan_Schilbe_HSBC.jpg" alt="" width="145" height="145" />2012 dürfte die Wirtschaft in Deutschland leicht, in der Eurozone sogar kräftig schrumpfen. Bei Neuanlagen sind Anleger gut beraten, auf Risiko tragende Assets zu setzen, die eine ausreichend hohe Risikoprämie aufweisen. Die Experten von HSBC Global Asset Management geben ihre Einschätzung.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-241610"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-24161" title="In jedem Fall Aktien beimischen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2012/01/Stefan_Schilbe_HSBC.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>2012 dürfte die Wirtschaft in Deutschland leicht, in der Eurozone sogar kräftig schrumpfen. Bei Neuanlagen sind Anleger gut beraten, auf Risiko tragende Assets zu setzen, die eine ausreichend hohe Risikoprämie aufweisen. Die Experten von HSBC Global Asset Management geben ihre Einschätzung.</strong></p>
<p>Stefan Schilbe, Chefvolkswirt und Leiter Treasury Research der HSBC in Deutschland, erwartet für das laufende Jahr einen Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent. „Insbesondere im ersten Quartal 2012 müssen wir mit negativen Wachstumsraten rechnen. Erst in der zweiten Jahreshälfte wird sich das Wachstum wieder positiv entwickeln“, erläutert er. Schilbe zufolge wird der deutsche Export Einbußen hinnehmen müssen. Die robuste Arbeitsmarktlage, die andauernde Konsumfreude der Deutschen und die zu erwartenden Lohnsteigerungen würden zwar positive Impulse setzen. Diese Effekte seien jedoch erst im zweiten Halbjahr stark genug, um die Belastungen aus dem schwächeren Außenbeitrag auszugleichen.</p>
<p>Für die Eurozone ist der Chefvolkswirt ebenfalls pessimistisch gestimmt: Der Einfluss der restriktiven Fiskalpolitik und problematischer Arbeitslosenquoten in den hoch verschuldeten Staaten sorge für einen Nachfrageeinbruch, der in diesem Jahr nicht durch die wettbewerbsstarken Länder aufgefangen werden könne. Insgesamt werde die Wirtschaftsleistung deshalb um ein Prozent rückläufig sein, wobei sich die Situation auch hier in der zweiten Jahreshälfte verbessere. Schilbe rechnet mit einem Rückgang der Inflation auf zwei Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) werde ihre derzeitige Politik fortsetzen und auch weiterhin die langfristige Liquiditätssteuerung großzügig auslegen. Der Leitzins wird Schilbe zufolge auf ein neues historisches Tief von 0,5 Prozent fallen und auf diesem Niveau während des gesamten Jahres verharren. Sollten die Zinsen in den krisengeplagten Staaten weiter steigen, sei eine stärkere Intervention der EZB am Anleihemarkt über das bisherige Ausmaß hinaus erforderlich.</p>
<p>Die US-amerikanische Volkswirtschaft wird 2012 um 1,5 Prozent wachsen, ist der Chefvolkswirt überzeugt. „Obwohl sich die USA mit Blick auf die Staatsverschuldung in einer noch schwierigeren Lage als die Eurozone befindet, werden die Vereinigten Staaten von der europäischen Rezession weitgehend verschont bleiben“, so Schilbe. Allerdings würden die amerikanischen Exporte Einbußen zu verzeichnen haben. Der private Konsum wird angesichts einer weiter schwierigen Arbeitsmarktlage und schwacher Immobilienpreise nur verhalten wachsen. Deswegen wird die Fed nach Ansicht des Chefvolkswirts das Zinsniveau unverändert zwischen 0,0 und 0,25 Prozent belassen und im Fall einer neuerlichen konjunkturellen Eintrübung zusätzliche quantitative Maßnahmen ergreifen. Für den Euro prognostiziert er ein Erholungspotenzial, sollte eine durchgreifende Lösung der Schuldenkrise gelingen. So erwartet die HSBC einen Euro-Dollar-Wechselkurs zum Jahresende 2012 von 1,44 EUR/USD.</p>
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		<title>Chancen und Risiken 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[John Chatfeild-Roberts]]></category>
		<category><![CDATA[Schwellenländer]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[US-Immobilien]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-24058" title="Chancen und Risiken 2012" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2012/01/Jupiter_AM_John_Chatfeild-Roberts.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Die Krise in Europa hält an. John Chatfeild-Roberts, Fondsmanager bei Jupiter Asset Management, kommentiert die aktuelle Situation an den Märkten und erklärt, welche Investitionen er außerhalb Europas für sinnvoll hält.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-240580"></div></div><p><strong><img class="alignleft  wp-image-24058" title="Chancen und Risiken 2012" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2012/01/Jupiter_AM_John_Chatfeild-Roberts.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Krise in Europa hält an. John Chatfeild-Roberts, Fondsmanager bei Jupiter Asset Management, kommentiert die aktuelle Situation an den Märkten und erklärt, welche Investitionen er außerhalb Europas für sinnvoll hält.</strong></p>
<p>Der Plan von „Merkozy“ für eine strengere Haushaltsdisziplin mag die Nerven der Finanzmärkte zwar kurzfristig beruhigt haben, allerdings bestehen erhebliche Zweifel, ob schwächere Länder, die bereits jetzt unter der enormen Schuldenlast leiden, die neuen Regeln überhaupt bewältigen können. Hinzu kommt, dass sich bisher niemand – auch nicht Deutschland! – an die ursprünglichen Regeln des Stabilitätspakts gehalten hat. Warum also sollte ein neues Regelwerk besser abschneiden?</p>
<p>Das Unvermögen europäischer Politiker, die Situation als Insolvenz- statt als Liquiditätskrise zu behandeln, wird dazu führen, dass Europa einen extrem negativen Einfluss auf das Weltwachstum haben wird. Die EZB hat zu verstehen gegeben, dass Europa im nächsten Jahr in eine Rezession rutscht – wenn es nicht bereits mittendrin ist. Und sollte dies der Fall sein, bleibt auch Großbritannien nicht verschont.</p>
<p>Die Staatsschuldenkrise stellt Anleger vor ein Dilemma: Wie sind Anlagerisiken zu definieren? Nach vorherrschender Meinung sind liquide Mittel und Staatsanleihen am unteren Ende des Anlage-Risikospektrums anzusiedeln, Aktien hingegen am oberen Ende. Die gegenwärtige Krise hat dieses Prinzip jedoch auf den Kopf gestellt.</p>
<p>In einem Umfeld, in dem Staatsschulden und das Bankensystem derartig unter Druck stehen, bieten liquide Mittel und Staatsanleihen den Anlegern möglicherweise nicht mehr die Sicherheit, die sie bislang erwarten konnten. Sogar vermeintlich „sichere Anlagen“ sind nicht das, was sie zu sein scheinen – es gibt einfach keine risikofreie Anlage und Volatilität sollte nicht mit Risiko verwechselt werden.</p>
<p>Würden wir Staatsschulden auf dieselbe Weise wie Aktien analysieren, könnten wir zu dem Schluss kommen, dass beispielsweise eine Rendite von weniger als 2 Prozent auf 10-jährige britische Staatsanleihen eine magere Rendite ist für eine überrepräsentierte, übermäßig verschuldete Anlage, deren Kurs den höchsten Stand der letzten hundert Jahre erreicht hat und die keinerlei langfristige Wachstumsaussichten, Dividendenwachstum oder Inflationsschutz bietet. US-Staatsanleihen sind auf den ersten Blick die bessere Wahl. Das Land scheint sich trotz seiner hohen Schuldenlast allmählich zu erholen und US-Staatsanleihen lassen sich schon deshalb nicht mit britischen vergleichen, weil der Dollar doch nach wie vor eine Leitwährung ist. Trotzdem ist in meinen Augen eine Rendite unter 2 Prozent auf 10-jährige US-Staatsanleihen keine günstige Anlage.</p>
<p>Aktien gesunder multinationaler Unternehmen mit soliden Bilanzen, die weiterhin hohe Dividenden ausschütten, machen einen wesentlich besseren Eindruck. Sicher, Aktienkurse können kurzfristig volatiler sein. Aber ein Aktienportfolio hochrentabler Unternehmen wie Johnson &amp; Johnson oder Glaxo mit attraktiven Bewertungen und gesunden Dividendenerträgen von rund 3,5 bzw. 5,2 Prozent kann mehr Sicherheit bieten, als die Anleihen der meisten Länder mit AAA-Rating oder die Einlagenkonten der meisten europäischen Banken. Solche Dividenden sind eine angemessene Entschädigung für kurzfristige Kursschwankungen, die Anleger einfach aushalten müssen.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=24057&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Fremde Verlockung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 05:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörg Billina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Trends 2012]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-23649" title="Fremde Verlockung" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Anleihen_Schwellenl%C3%A4nder_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" />Anleger suchen Sicherheit und Rendite. Da muss der Blick schon mal über die Grenzen gehen. Bei Emerging-Markets-Bonds in nationaler Währung wird man 2012 fündig.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-236490"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-23649" title="Fremde Verlockung" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Anleihen_Schwellenl%C3%A4nder_Aufmacher_145.png" alt="" width="145" height="145" /><strong>Anleger suchen Sicherheit und Rendite. Da muss der Blick schon mal über die Grenzen gehen. Bei Emerging-Markets-Bonds in nationaler Währung wird man 2012 fündig.</strong></p>
<p>Bei der Suche nach dem Anlagetrend 2012 leistet Indonesiens Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono Orientierungshilfe. Der Ex-General hat Großes vor. Gemessen am Beitrag zur Weltwirtschaft soll sein Land schon im Jahr 2025 in die Gruppe der zehn bedeutendsten Industrienationen aufsteigen. Aktuell rangiert der Inselstaat noch auf Platz 21. Zu ambitioniert? Keineswegs. Alle Voraussetzungen für einen nachhaltigen Aufschwung sind gegeben. Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen steigt, die Nachfrage nach Indonesiens Rohstoffen nimmt zu. Das Bruttoinlandsprodukt wird künftig jährlich zwischen 6 und 8 Prozent zulegen, prognostiziert die Weltbank.<br />
Noch dazu ist der Boom solide finanziert. Der Anteil der Staatsverschuldung am Bruttoinlandsprodukt beträgt gerade mal 25 Prozent. Das gefällt Standard &amp; Poor’s. Die Ratingagentur dürfte in den kommenden Monaten die Bonität des Landes mit Investmentgrade beurteilen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden dann die Kurse indonesischer Anleihen steigen. Auch Indonesiens Währung, die Rupie, wird voraussichtlich im Vergleich zu US-Dollar oder Euro an Wert gewinnen. Das Interesse institutioneller Investoren ist jedenfalls groß. Viele dürfen jedoch ihren Anlagevorschriften zufolge erst dann einsteigen, wenn das Gütesiegel Investmentgrade vorliegt. Peru erfreut sich schon seit Längerem der guten Bonitätsnote. Auch Mexiko, Chile, Panama, Kolumbien, Brasilien, Südafrika, Russland und China werden wegen ihres relativ soliden Kurses in der Haushalts- und Finanzpolitik mit mindestens BBB– beurteilt. „Anleger, die in Staatsanleihen dieser Länder investieren, erhalten mit großer Wahrscheinlichkeit ihr Geld zurück“, sagt Michael Mewes von J.P. Morgan Asset Management. „Sie fahren auch ordentliche Renditen ein.“ Der Abstand der in Euro denominierten, 2014 fälligen Anleihe Perus zur deutschen Bundesanleihe beträgt 3 Prozentpunkte. Das bis 2016 laufende Staatspapier Südafrikas notiert immerhin knapp 2 Prozentpunkte höher.</p>
<p><strong>Einstieg via Fonds.</strong> Noch renditestärker sind Obligationen der Schwellenländer, die in lokaler Währung ausgegeben werden. „Sie sind attraktiv verzinst und bieten darüber hinaus Anlegern aus den Industriestaaten die Chance, von einem stärkeren Rand, Peso, Real oder Yuan zu profitieren“, erklärt  Mewes. Allerdings haben ausländische Privatanleger kaum Zugang zu den lokalen Schuldtiteln. Über Fonds lässt sich jedoch das Thema  spielen. Etliche Investmentgesellschaften haben­ entsprechende Produkte aufgelegt. Sie erzielten bislang gute Ergebnisse. Der Julius Bär Local Emerging Bond beispielsweise erzielte in den vergangenen fünf Jahren 44 Prozent. <a href="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Anleihen_Schwellenl%C3%A4nder_Tabelle.png" rel="lightbox[23648]"><img class="alignright size-full wp-image-23650" title="Seit Jahresbeginn vorn" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Anleihen_Schwellenl%C3%A4nder_Tabelle.png" alt="" width="468" height="268" /></a><br />
Während bei den Schwellenländern der Trend zu besseren Ratings anhält, geht die Entwicklung in der Eurozone dagegen in die andere Richtung. Portugal, Spanien, Griechenland, Italien und Irland wurden bereits herabgestuft. Weitere Downgrades sind nicht auszuschließen. Die Schwäche der Eurozone ließ viele Anleger in den vergangenen Monaten in deutsche Staatsanleihen fliehen. „Bei einer Inflationsrate von deutlich über 2 Prozent erzielen sie jedoch eine negative Realrendite“, hebt Mewes hervor. Die abnehmende Risikoneigung machte – wie schon während der Finanzkrise 2008/09 – auch vor den Schwellenländern nicht halt. Zuerst rutschten die Aktienmärkte, dann erwischte es auch die Anlageklasse Emerging-Markets-Bonds. Im September verlor der J.P. Morgan’s Government Index Emerging Markets 13,5 Prozentpunkte. Auch die Währungsnotierungen gaben deutlich nach. „Das war eine dramatische Korrektur“, kommentiert Ralph Gasser, Anleihenexperte bei Swiss &amp; Global. „Fundamental ist der Abschwung jedoch nicht gerechtfertigt.“</p>
<p><strong>Gute Renditeaussichten.</strong> Zwar wirkt sich ein Wirtschaftsabschwung in Europa und den USA negativ auf die Schwellenländer aus. „Die Inlandsnachfrage kann jedoch einen Teil der Exportausfälle kompensieren“, prognostiziert Gasser. Seiner Meinung nach werden die Emerging Markets auch weiterhin höhere Wachstumsraten als die Industriestaaten erzielen. „Den Rückschlag können Anleger daher nutzen, um günstig einzusteigen.“ Gasser erwartet, dass man mit Anleihen in lokaler Währung 2012 zwischen 10 und 12 Prozent erzielen kann. Auch in den kommenden Jahren seien Renditen in dieser Größenordnung drin.<br />
Sorgen um die vor allem in Schwellenländern anziehende Inflation müssen Anleger sich nicht machen. Die Notenbanken haben inzwischen reagiert und eine restriktive Geldpolitik eingeleitet. Die Inflationsdynamik nehme nun wieder ab, meint Gasser. Angesichts erhöhter globaler Unsicherheiten rechnet der Experte wieder mit vermehrten Zinssenkungen in den Schwellenländern – trotz hartnäckiger Kerninflation. „Die Anleihenkurse werden davon profitieren, während die Währungskurse ihren langfristigen Aufwärtstrend dank anhaltendem Überschusswachstum relativ zur westlichen Welt fortsetzen dürften“, sieht Gasser voraus.<br />
In Indonesien werden die Zinsen wohl stabil bleiben. Nach nur einer Erhöhung liegt die Teuerungsrate mittlerweile im anvisierten Bereich von 4 Prozent. Für Staatspräsident Yudhoyono läuft es derzeit richtig gut.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23648&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Sparer verschenken Rendite</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 09:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Fidelity Worldwide Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Sparverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-23737" title="Sparer verschenken Rendite" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Fotolia_20342044_S.jpg" alt="" width="145" height="145" />Vor dem Hintergrund der EU-Schuldenkrise ist das Sparverhalten der Europäer von Vorsicht geprägt. Beliebteste Anlageform ist das Sparkonto. Das große Sicherheitsbedürfnis geht zu Lasten der Renditechancen. Unternehmensanleihen bieten einen Lösungsansatz.</p>

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<p>Das Verlangen nach Sicherheit bei der Geldanlage unter den europäischen Anlegern ist sehr hoch. So war das gering verzinste Sparkonto in den vergangen zwölf Monaten (bis August 2011) das beliebteste Anlageprodukt in Europa. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie zur Qualität der Finanzberatung der TNS Sofres im Auftrag von Fidelity Worldwide Investment. Insbesondere die Briten sowie die Niederländer (jeweils 58 Prozent) schätzen das Sparkonto. Gefolgt werden sie von den Polen (51 Prozent) und den Belgiern (49 Prozent).<br />
In Deutschland setzen dagegen nur rund 35 Prozent auf die vermeintlich sichere Form des Sparens. Dennoch ist diese Möglichkeit der Geldanlage unter den deutschen Bundesbürgern beliebter, als direkte Aktieninvestments (31 Prozent), Fondsanlagen (29 Prozent) oder die private Vorsorge (14 Prozent).</p>
<p>„Unter Renditegesichtspunkten ist der hohe Anteil festverzinslicher Spareinlagen wenig zielführend“, meint Kerstin Behnke, Vertriebsleiterin von Fidelity Worldwide Investment. Dabei müssten sich Sicherheitsbedürfnis und Rendite nicht ausschließen. Eine Lösungsmöglichkeit böten Investitionen in gesunde Unternehmen. „Wir haben eine Staatsschuldenkrise, keine Unternehmenskrise. Viele Unternehmen sind hervorragend aufgestellt und werden weiter wachsen. Um ihr Vermögen zu mehren, müssen Anleger sich also deutlich stärker am Wachstum der Unternehmen beteiligen als bislang“, erklärt Behnke. Dies kann durch Unternehmensanleihen oder Aktien und Aktienfonds geschehen. Dabei sollten Anleger beim Aktienkauf nicht nur auf Kursgewinne, sondern auf Gesamtrendite abstellen, rät die Expertin.</p>
<p>Bislang investieren lediglich sechs Prozent der Deutschen in die Anleihen von Unternehmen. Damit ist diese Assetklasse fast genauso beliebt wie Staatsanleihen (5 Prozent), obwohl die Anleihen vieler Unternehmen heute deutlich höhere Renditen und mehr Sicherheit versprechen, als die Anleihen so mancher Staaten. „Die meisten Anleger vernachlässigen die Rendite und damit das entscheidende Kriterium, um Vermögen langfristig zu vermehren. Umso wichtiger ist es, Anleger bei der Zusammenstellung des Portfolios zu unterstützen. Hier kommt Produktanbietern und Beratern eine wichtige Rolle zu – vor allem mit Blick auf die steigende Rentenlücke und das niedrige Zinsniveau“, so Behnke.</p>
<p><strong>Fazit der Studie:</strong><br />
Anleger sollten bei der Geldanlage den Kapitalerhalt in den Vordergrund rücken und die Zinsempfindlichkeit ihrer Portfolios niedrig halten. Darüber hinaus sollten sie Aktien mit möglichst stabilen Dividendenerträgen halten, Unternehmens- und Hochzinsanleihen gesunder Unternehmen beimischen und den Anteil Asiens und der Schwellenländer erhöhen.</p>
<p><em><strong>Foto: © Robert Kneschke &#8211; Fotolia.com</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23736&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berlusconis Zeit läuft ab</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 08:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Silvio Berlusconi]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/09/2011_09_29-Happy-Birthday-Berlusconi.jpg" alt="" width="145" height="145" />Italien verliert das Vertrauen der Anleger. Die Gerüchte um den Rücktritt Berlusconis beruhigten zwar vorübergehend die Märkte, doch der Regierungschef weigert sich standhaft sein Amt aufzugeben.</p>

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<p>Die Rendite für italienische Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 10 Jahren stiegen am Montag bis auf 6,68 Prozent. Das ist der höchste Wert seit der Einführung des Euro. Vermehrte Anleiheverkäufe hatten die Rendite um 0,29 Prozent in die Höhe getrieben.</p>
<p>Für die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone bedeuten die steigenden Renditen, dass sie immer höhere Zinsen für ihre Schulden zahlen muss. Sollten die Zinsen in den kommenden Jahren über dem kritischen Wert von 6,5 Prozent verharren, droht Italien, das bereits mit 120 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts verschuldet ist, ein noch größerer Schuldenberg.</p>
<p>Der Druck auf die italienische Regierung nimmt deutlich zu: Die Europäische Union, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäische Zentralbank (EZB) drängen auf einen härteren Sparkurs. Beim G 20-Gipfel Ende vergangener Woche fiel der Beschluss, die Sparmaßnahmen Italiens künftig unter die Aufsicht von Experten des Internationalen Währungsfonds zu stellen. Dadurch soll das Vertrauen der Anleger zurückgewonnen werden. Kurzzeitig ließen sich die Märkte zwar durch die Stützungskäufe der EZB beruhigen. Auch die Gerüchte um den Rücktritt des italienischen Regierungschefs Berlusconi sorgten am Markt vorübergehend für Erleichterung. Doch nachdem der angeschlagene Regierungschef alle Gerüchte um eine Amtsaufgabe dementierte, setzen die Panikkäufe wieder ein.</p>
<p>Zwar haben die wenigsten Italiener (19 Prozent) noch Vertrauen in ihren Ministerpräsidenten, die Anhänger seiner PdL-Partei (Popolo della Libertà) laufen ihm scharenweise davon und selbst seine Show-Girls flüchten in die Oppositionspartei, doch der Cavaliere hält sich hartnäckig im Amt. Seit 1994 hat Berlusconi so viele Misstrauensanträge, Abwahlversuche, Untersuchungsverfahren und auch Skandale überstanden, wie kein anderer europäischer Politiker. Das erklärt wohl auch seinen politischen Größenwahn. Auch muss Berlusconi damit rechnen, den Rest seines Lebens vor Gericht, im schlimmsten Fall sogar hinter Gittern, zu verbringen, wenn er den Schutz seiner Stellung als Regierungschef verliert: Justizbestechung, Anstiftung zur Prostitution, Missbrauch der Amtsfunktion, Korruption, Bestechung – die Liste der Prozesse und Vorwürfe ist endlos.</p>
<p><em><strong>Foto: Wikimedia: www.la-moncloa.es</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23071&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Aktien gewinnen an Schlagkraft</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 08:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Fidelity International]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Hochman]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-22528" title="Aktien gewinnen an Schlagkraft" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/10/Unbenannt2.jpg" alt="" width="145" height="145" />An den Aktienmärkten scheinen positive Entwicklungen wahrscheinlich. Jeff Hochman, Leiter der technischen Analyse bei Fidelity Investment, prüft Annahmen und kommentiert die extreme Stimmungslage in den Märkten für Aktien, Staatsanleihen und Rohstoffe. Die Argumente für Investitionen in Aktien häufen sich.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-225280"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-22528" title="Aktien gewinnen an Schlagkraft" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/10/Unbenannt2.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>An den Aktienmärkten scheinen positive Entwicklungen wahrscheinlich. Jeff Hochman, Leiter der technischen Analyse bei Fidelity Investment, prüft Annahmen und kommentiert die extreme Stimmungslage in den Märkten für Aktien, Staatsanleihen und Rohstoffe. Die Argumente für Investitionen in Aktien häufen sich.</strong></p>
<p>Sorgen angesichts der Schuldenkrise und eines sich eintrübenden Konjunkturumfelds haben in den vergangenen Wochen an den weltweiten Aktienmärkten zu erheblichen Kursverlusten geführt. Die technische Analyse verdeutlicht: Global hat kein Markt den Anlegern Schutz geboten, auch wenn die Kursverluste nicht überall gleich ausgefallen sind. Das spricht zunächst gegen die These von einer Abkopplung der Märkte voneinander. Allerdings muss man in Phasen rasant steigender Volatilität auch mit zunehmenden Korrelationen rechnen. Doch auch wenn die Anleger sehr pessimistisch sind, gibt es Hoffnung: Phasen extrem negativer Stimmung dauern nicht ewig und auf sie folgen in der Regel deutliche Korrekturen nach oben &#8211; zumindest kurzfristig. Aus taktischer Sicht ist es fast immer günstiger, bei extremem Pessimismus zu kaufen als bei überschwänglichem Optimismus.</p>
<p><strong>Gute Gründe für Aktien</strong></p>
<p>Die künftige Entwicklung einzelner Aktien hängt natürlich davon ab, wie zutreffend die Gewinnprognosen der Unternehmen letztlich sind. Dennoch scheinen die Argumente für eine Anlage in Aktien aus mehreren Gründen an Schlagkraft zu gewinnen. Beispielsweise zeigt die Analyse des Kurs-Gewinn-Verhältnisses des FTSE All Share Index, dass der beste Zeitpunkt für eine Anlage gekommen ist, wenn die Bewertungen niedrig sind, da die nachfolgenden Renditen dann höher ausfallen. Der FTSE All Share Index hat zurzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa zehn. Das ergibt annualisierte Renditen über ein, drei, fünf und zehn Jahre im unteren zweistelligen Bereich &#8211; und das inflationsbereinigt. Das wichtigste Argument wird immer wieder vergessen: Aktien streben langfristig kontinuierlich nach oben. Die Strategie, Wertpapiere über lange Zeit zu halten, ist daher am besten.</p>
<p><strong>Konsum- und Gesundheitsbranche derzeit besser als zyklische Sektoren</strong></p>
<p>Dennoch sollten die Aktienmärkte differenziert betrachtet werden &#8211; denn auf Branchenebene gibt es deutliche Unterschiede. So entwickeln sich defensive Branchen wie Konsum und Gesundheit seit einigen Monaten deutlich besser als andere, insbesondere zyklische Sektoren wie Finanzen, Werkstoffe und Industrie. Je größer der Unterschied, desto mehr sollten Anleger sich jedoch der Gefahr einer Trendumkehr bewusst sein. Beachten sollten sie auch die Luxusgüterbranche. Diese hat in den vergangenen beiden Jahren einen Höhenflug erlebt. Seit Kurzem ist die Performance zwar etwas ins Wanken geraten, was an dem in vielen Teilen der Welt eingeschlagenen Sparkurs liegen könnte. Noch aber ist der langfristige Aufwärtstrend der Branche intakt.</p>
<p><strong>Erfreuliche Entwicklung von US-Staatsanleihen</strong></p>
<p>Bei Staatsanleihen haben sich britische und US-Rentenpapiere trotz der Schwankungen in letzter Zeit erfreulich entwickelt. Sie profitieren von der Angst vor einer Abschwächung des globalen Wachstums. Die Renditen von US-Staatsanleihen sind kürzlich auf ein Allzeittief gefallen. Diese Entwicklung vollzieht sich trotz des erheblichen Inflationsdrucks in den meisten großen Wirtschaftsregionen, der eigentlich für einen Anstieg der Anleiherenditen sprechen würde. Dass dieser nun ausbleibt, lässt vermuten, dass die Anleger die Inflation nicht übermäßig beunruhigt. Wesentlich größere Sorgen bereitet ihnen die Möglichkeit einer Abschwächung der weltweiten Konjunktur und einer Deflation.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=22527&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>„Staatsanleihen sind keine lukrativen Sicherheitsgaranten mehr“</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 05:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Bonds]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Jörg Naumer]]></category>
		<category><![CDATA[Maastrichter Vertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-21859" title="Aufmacher" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/09/Aufmacher.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Hans-Jörg Naumer ist der Chef der Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors. Kaum ein Experte kennt die Zusammenhänge der weltweiten Schuldenproblematik und der Finanzmärkte besser. Gegenüber procontra erklärt Naumer, warum es keine Alternativen zum Dollar gibt, warum Triple-A-Anleihen per se der Vergangenheit angehören und warum wir uns daran gewöhnen müssen, in der Krise zu kaufen.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-218570"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-21859" title="Aufmacher" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/09/Aufmacher.png" alt="" width="145" height="145" />Hans-Jörg Naumer ist der Chef der Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors. Kaum ein Experte kennt die Zusammenhänge der weltweiten Schuldenproblematik und der Finanzmärkte besser. Gegenüber procontra erklärt Naumer, warum es keine Alternativen zum Dollar gibt, warum Triple-A-Anleihen per se der Vergangenheit angehören und warum wir uns daran gewöhnen müssen, in der Krise zu kaufen.</strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Herr Naumer, wer hat das größere Schuldenproblem, die USA oder Europa?</p>
<p><strong>Hans-Jörg Naumer:</strong> Aufgrund der Heterogenität Europas und der Tatsache, dass wir unsere eigene Währung nicht in dem Maße wie die USA selbst drucken können, stehen die Amerikaner noch mal ein ganzes Stück besser da.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Mit Blick auf den Schuldenstand der USA überrascht das jetzt schon.</p>
<p><strong>Naumer:</strong> Der Dollar ist unverändert die Leitwährung ohne wirkliche Finanzierungsprobleme. Die amerikanischen Anleihen sind letztendlich immer die letzten Referenzgrößen am Anleihenmarkt. Das vorausgelegt, zusammen mit der angesprochenen Heterogenität, würde ich sagen, dass wir das größere Problem haben. Alan Greenspan meinte kürzlich, der Euro breche auseinander. So sehe ich es zwar nicht. Aber wenn man beide Währungen vergleicht, so gibt es keine wirkliche Alternative zum Dollar.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Mit Blick auf die exponentiell verlaufende Schuldenkurve der USA prognostizieren viele Experten einen unumgänglichen Schuldenschnitt. Wie könnte dieser aussehen?</p>
<p><strong>Naumer:</strong> Diese Debatte ist unglaublich statisch. Nicht nur für die USA, sondern auch für Europa. Für mich gibt es immer noch mehrere Faktoren, die völlig ausgeblendet werden. Zum Beispiel Steuererhöhungen. Hier haben die Amerikaner aufgrund ihrer niedrigen Sätze noch mehr Spielraum nach oben als etwa Deutschland. Die zweite Möglichkeit sind Haushaltseinsparungen und die Frage, was wir uns in Zukunft noch leisten wollen. Und nicht zu vergessen, es gibt auch Wachstum. Zwar keine explodierenden Wachstumszahlen, aber immerhin eine Schuldenentlastung durch steigende Einnahmen. Ich gehe daher davon aus, dass es keinen Schuldenschnitt geben wird.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Was macht Sie da so sicher?</p>
<p><strong>Naumer:</strong> Für die USA ist das für mich unvorstellbar. Die Amerikaner würden mit einem Schnitt ganz massiv ihre größten Investoren verprellen. Das wären zum einen sie selbst, also die Fed. Nachfolgend China und Japan. Ob durch Laufzeitverlängerungen, Couponkürzungen oder verringerte Rücknahmepreise – der Wert der Anlagen würde in jedem Fall sinken. Machen sie das mit China, machen sie das mit Japan, machen sie das mit sich selbst? Ich denke: auf gar keinen Fall. Zumal sie aktuell in dem wirklich unverändert bequemen Umfeld der sehr billigen Refinanzierung sind. Denn obwohl die internationalen Anleger mehr verdienen, als sie derzeit für US-Papiere erhalten, kommen sie im Prinzip an Amerika nicht vorbei.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Und wie geht es in Europa weiter?</p>
<p><strong>Naumer:</strong> Die Umfinanzierungen, also die Umschuldung für Griechenland und die Stützungen für Portugal und Irland, sind kurzfristig notwendig. Doch viel wichtiger ist es, langfristig eine Strategie nach vorn zu bringen, die glaubwürdig die Schulden senkt und das Vertrauen wieder aufbaut.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Von Vertrauen sind wir aber momentan meilenweit entfernt.</p>
<p><strong>Naumer:</strong> Man muss zwei Dinge auseinanderhalten. Zum einen die reinen Konjunkturdaten und die damit verbundene Konjunkturdebatte, der Kulturpessimismus, den wir haben. Zum anderen die tatsächliche Schuldensituation. Beides ist verquickt, das macht es nicht einfacher, aber ich will es mal auseinanderdröseln. Auf der Konjunkturseite sind wir mittlerweile bei einem Pessimismus angelangt, der sehr weit gelaufen ist. Alles, was sich in den letzten Wochen abgezeichnet hat, ist ein ganz klares Vorauslaufen der Stimmungsindikatoren: Die Stimmung ist eingeknickt, die  realökonomischen Indikatoren zeigen überwiegend noch ein besseres Bild.  Die Auftragsbücher in den USA und Europa sind voll. Nimmt man hinzu, dass wir eine unverändert geradezu aggressive Geldpolitik haben mit hohen Cash-Beständen der Firmen, die investieren können, eigentlich auch müssen, und einer immer noch sehr starken Nachfrage der Emerging Markets, dann sieht es für mich deutlich besser aus als das, was der Markt spiegelt. </p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=21856&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>USA bald bankrott?</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2011/06/investmentfonds/usa-bald-bankrott/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 10:40:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dorothea von Gottberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Bonität]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Standard & Poor's]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" title="USA bald bankrott?" src="http://www.procontra-online.de/uploads/2011/06/Fotolia_24714763_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Den USA droht ein jäher Absturz. Schon Anfang August könnte das Land  sich als zahlungsunfähig erweisen und in seiner Kreditwürdigkeit von  „AAA“ auf „D“ herabfallen.</p>

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<p>Sollten die USA am 2. August fällige Staatsanleihen nicht zurückzahlen können, macht die Ratingagentur Standard &amp; Poor´s Ernst. S&amp;P-Geschäftsführer John Chambers gab bekannt, dass die Bonitätsnote in dem Fall ohne Schonfrist und mit sofortiger Wirkung gesenkt werde. Auch andere Schuldscheine würden von einer Senkung betroffen sein, wenn auch nicht in diesem Ausmaß. Chambers unterstrich jedoch, dass eine Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft höchst unwahrscheinlich sei. Um diese zu verhindern, ist allerdings der Beschluss einer neuen Schuldenobergrenze durch den Kongress dringend notwendig. (<a href="http://www.procontra-online.de/2011/06/investmentfonds/moodys-warnt-vor-us-herabstufung/" target="_blank">procontra berichtete</a>).</p>
<p>Die gescheiterten Budgetverhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern in der vergangenen Woche hatten demnach nicht unbegründet Anlass zur Sorge gegeben. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch äußerte Präsident Barack Obama seinen Unmut über den mangelhaften Fortschritt der Verhandlungen. Die wirtschaftlichen Probleme des Landes seien nicht über Nacht zu lösen. Doch um damit zu beginnen, sei ein Konjunkturpaket notwendig. Der Fokus solle dabei vor allem auf Maßnahmen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und einer Steuer für Reiche liegen.</p>
<p>Da die amerikanischen Staatsschulden bereits Mitte Mai die gesetzliche Obergrenze erreichten, neigen sich die Mittel des Landes nach eigenen Angaben am 2. August dem Ende zu. S&amp;P hatte daher bereits im April vor einer Senkung der Kreditwürdigkeit gewarnt, Moody´s war Anfang Juni nachgezogen.</p>
<p><em><strong>Foto: fotolia</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=18755&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>„Staatsanleihen sind manipulierte Märkte“</title>
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		<comments>http://www.procontra-online.de/2011/06/investmentfonds/%e2%80%9estaatsanleihen-sind-manipulierte-markte%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 05:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>procontra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgabe Juni/Juli 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Steinbeis]]></category>
		<category><![CDATA[Mischfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Pioneer Investments]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.procontra-online.de/?p=18116</guid>
		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-18118" title="„Staatsanleihen sind manipulierte Märkte“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/06/Interview_Steinbeis_Aufmacher.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Markus Steinbeis, Fondsmanager des mehrfach ausgezeichneten Pioneer  Investments Substanzwerte, erklärt im Interview, warum er nichts von  Staatsanleihen hält und warum die Notenbanken ihre zweifelhafte Politik  fortführen müssen.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-181170"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-18118" title="„Staatsanleihen sind manipulierte Märkte“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/06/Interview_Steinbeis_Aufmacher.png" alt="" width="145" height="145" />Markus Steinbeis, Fondsmanager des mehrfach ausgezeichneten Pioneer Investments Substanzwerte, erklärt im Interview, warum er nichts von Staatsanleihen hält und warum die Notenbanken ihre zweifelhafte Politik fortführen müssen. </strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Herr Steinbeis, Mischfonds waren laut BVI-Absatzstatistik 2010 der Absatzrenner. Warum boomen sie derzeit so?<br />
<strong>Markus Steinbeis:</strong> Die Anleger haben bezüglich der Assetklassen-Allokation nach der IT-Krise bis 2003 und den Ereignissen im Zuge der Finanzkrise nach Flexibilität gesucht. Da die Volatilität deutlich zugenommen hat, haben viele Anleger ein besseres Gefühl, wenn sie ihre Allokationsentscheidungen in andere Hände geben, anstatt dies selbst zu machen. In den 80er- und 90er-Jahren konnte man im Aktien- und Rentenbereich bis auf wenige Ausnahmen nicht viel falsch machen. Eine Buy-and-Hold-Strategie funktionierte. Dies ist ab 2000 und insbesondere seit der Finanzkrise nicht mehr so. Die Flexibilität in der Allokation der Anlageklassen ist entscheidend für den Erfolg.<br />
<strong>procontra:</strong> Beim Thema Mischfonds schaut die Investmentbranche derzeit insbesondere auf Carmignac und deren 23 Milliarden schweren Patrimoine. Ein hohes Fondsvolumen nimmt aber auch Flexibilität und Wendigkeit. Ist dies nicht ein Nachteil?<br />
<strong>Steinbeis:</strong> Es ist zumindest kein Vorteil. Die großen Fondsvolumina sind dazu angetan, dass es zunehmend schwieriger wird, Flexibilität zu zeigen, und gewisse Performance-Quellen nicht mehr zu erschöpfen sind. Und zwar die Performance-Quellen in den illiquideren Bereichen wie beispielsweise im Midcap-Bereich. In dieser Größenordnung ist es unheimlich schwer, die Erfolge der Vergangenheit zu wiederholen.<br />
<strong>procontra:</strong> Sie investieren rein auf Basis von Sachwerten. Ist nur so Vermögensaufbau möglich?<br />
<strong>Steinbeis:</strong> Wir denken derzeit ja. Das einzige Problem bei dieser Sache ist, dass diese Assetklassen sehr volatil sind. Das war sehr evident im Zuge der Finanzkrise. Es liegt also an uns, die Volatilität zu glätten. Wir können sie nicht rausnehmen, aber wir können sie zumindest managen.<br />
<strong>procontra:</strong> Wie ist dieses Glätten möglich?<br />
<strong>Steinbeis:</strong> Man kann auf die Qualität der Assets achten. So schaut man sich bei Bonds die Emittenten an. Oder man achtet bei Investments in Edelmetalle darauf, dass diese physisch hinterlegt werden. Zudem ist neben Qualität natürlich auch Diversifikation notwendig, und zwar nicht nur auf Assetklassen-Ebene, sondern auch innerhalb der Assetklassen. Allerdings war während der Finanzkrise die Diversifikation kein probates Mittel zur Risikominimierung, weil sich die Korrelationen der Assetklassen deutlich angenähert haben. Der Markt kannte keine Grautöne mehr, sondern nur noch Schwarz-Weiß. Auch die Modelle, die auf der Normalverteilungshypothese beruhen, haben alle versagt in diesem Extremszenario.<br />
<strong>procontra:</strong> Wenn Diversifikation kein probates Mittel ist, was funktioniert dann in Krisen?<br />
<strong>Steinbeis: </strong>Der entscheidende Punkt neben den bereits genannten ist Flexibilität. Die war in der jüngsten Vergangenheit wichtig und bleibt es auch. Es sollte kein starres Konzept, kein starrer Benchmarkansatz verfolgt, sondern flexibel auf Marktgegebenheiten und -situationen reagiert werden. Dazu gehört, Assetklassen nicht mit Mindestquoten zu versehen, sondern einzelne unter Umständen auch mal nicht zu berücksichtigen. Wenn Sie sich die erfolgreichen Produkte der letzten Jahre ansehen, dann kennzeichnen sich die meisten durch flexible Reaktion am Markt und nicht durch dogmatisches Hängen an Benchmarks oder Mindestquoten verschiedener Assetklassen.<br />
<strong>procontra:</strong> Wie beurteilen Sie die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Europa?<br />
<strong>Steinbeis:</strong> Wir befinden uns zweifellos in einem globalen zyklischen Aufschwung, in dem insbesondere zwei Drittel der weltweiten Volkswirtschaften deutlich wachsen. Das sind die Emerging Markets, das ist Asien, Teile Lateinamerikas, das ist aber auch Kerneuropa mit Skandinavien. Das andere Drittel hat Wachstumssorgen. Das sind in erster Linie die angelsächsischen Länder wie USA und Großbritannien, aber auch Japan. Aber dieses Drittel hat mächtige Notenbanken hinter sich, die den Markt massiv mit Liquidität fluten. Wir sehen momentan, dass dieser zyklische Aufschwung intakt ist, dass das Wachstum in den Emerging Markets stabiler ist, als sich das manche vorstellen konnten. Per se glaube ich, dass sich dieser makroökonomische Aufschwung als stabil erweist.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=18116&amp;ts=1328816312" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Neubeurteilung nach Japan</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 13:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>procontra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-15480" title="Neubeurteilung nach Japan" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/6a0105358bcd13970c0147e2c9e984970b-200wi.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die prekäre Situation in Japan führt zu neuen Einschätzungen der Weltwirtschaft. Gezielte Risiken in der Anlagestrategie  werden zurückgenommen. Thomas Härter, Leiter Anlagestrategie bei  Swisscanto, beurteilt die Lage an den Finanzmärkten.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-154800"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-15480" title="Neubeurteilung nach Japan" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/6a0105358bcd13970c0147e2c9e984970b-200wi.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Die prekäre Situation in Japan führt zu neuen Einschätzungen der Weltwirtschaft. Gezielte Risiken in der Anlagestrategie werden zurückgenommen. Thomas Härter, Leiter Anlagestrategie bei Swisscanto, beurteilt die Lage an den Finanzmärkten.</strong></p>
<p>Die Möglichkeit einer nuklearen Katastrophe mit weit über Japan hinaus reichenden Folgen führt dazu, dass die Erwartungen an das globale Wirtschaftswachstum zumindest auf kürzere Sicht nach unten revidiert werden müssen. So ist auf nur schwer abschätzbare Zeiten mit einem deutlich kleineren Beitrag Japans in verschiedenen wichtigen Sektoren wie zum Beispiel im Automobilbau oder in der Unterhaltungselektronik zu rechnen. Unternehmen wie Honda, Nissan, Toyota oder SONY wurden gezwungen, ihre Produktion als Folge der restriktiven Stromversorgung zu stoppen. Angesichts des nach wie vor großen wirtschaftlichen Gewichts Japans dürften diese Ausfälle auch die weltweite Konjunkturentwicklung beeinträchtigen.</p>
<p>Die Bedrohung, die vom Atomkraftwerk <a href="http://www.procontra-online.de/2011/03/panorama/weitere-explosion-in-fukushima/" target="_blank">Fukushima </a>ausgeht, führte an den japanischen Finanzmärkten zu Panik, die schnell auf die Märkte in anderen Ländern überschwappen könnte. Da die Investoren nun wieder die Flucht in jene Werte antreten, welche die größte Sicherheit versprechen, haben wir unser leichtes Aktienübergewicht zurückgenommen. Gegenüber japanischen Aktien nehmen wir ebenfalls eine neutrale Position ein.</p>
<p>Auch bei den Anleihen führt die Neubeurteilung der Lage zu deutlichen Änderungen. Da nun Staatsanleihen wieder stärker nachgefragt werden und baldige Zinserhöhungen durch die Notenbanken unwahrscheinlicher geworden sind, erhöhen wir die Duration in den Portfolios auf die Werte der jeweiligen Benchmarks und reduzieren somit das Zinsänderungsrisiko.</p>
<p>Es ist wahrscheinlich, dass der Jen (JPY) kurzfristig zulegt. Versicherungsunternehmen müssen sich massiv mit dieser Währung eindecken, um die Schadensansprüche in JPY begleichen zu können. Auf lange Sicht dürfte die japanische Währung aber wieder unter Druck geraten, weil unter anderem die Staatsverschuldung in dieser Krisenzeit massiv zunehmen wird. Die zu erwartenden tieferen Wachstumsraten für die Weltwirtschaft machen auch bei der Rohstoffwährung AUD eine schwächere Kursentwicklung wahrscheinlich.<br />
Keine nennenswerte Entspannung ist vorderhand beim <a href="http://www.procontra-online.de/2011/02/investmentfonds/ol-erreicht-neues-hoch/" target="_blank">Ölpreis</a> in Sicht. Die Ereignisse in <a href="http://www.procontra-online.de/2011/03/investmentfonds/libyen-krise-verknappt-olangebot/" target="_blank">Libyen</a> sind zwar etwas aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit gerückt, doch die Lage hat sich weiter verschlechtert.<br />
Im Vergleich dazu sind die Maßnahmen zur Bewältigung der EU-Schuldenkrise ein kleiner Lichtblick. Die Beschlüsse, darunter die Vergrößerung des finanziellen Rettungsschirms, sind insgesamt besser als dies von den Märkten erwartet wurde.</p>
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