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	<title>procontra-online &#187; Marktausblick 2010</title>
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		<title>Four Seasons sucht Käufer</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Hotelimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Jones Lang LaSalle]]></category>
		<category><![CDATA[Marktausblick 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Four Seasons sucht Käufer" src="http://www.procontra-online.de/uploads/2010/07/hotel.jpg" alt="" width="145" height="145" />Seit der Krise konnte sich der Hotelimmobilienmarkt zwar etwas erholen, doch Grund zu Luftsprüngen gibt es noch lange nicht. Bei den Investoren sitzt das Geld nicht gerade locker. Für das zweite Halbjahr 2010 erwartet man bei Jones Lang LaSalle allerdings einen Aufwärtstrend.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-84220"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-8422" title="Four Seasons sucht Käufer" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/07/hotel.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Seit der Krise konnte sich der Hotelimmobilienmarkt zwar etwas erholen, doch Grund zu Luftsprüngen gibt es noch lange nicht. Bei den Investoren sitzt das Geld nicht gerade locker. Für das zweite Halbjahr 2010 erwartet man bei Jones Lang LaSalle allerdings einen Aufwärtstrend. </strong></p>
<p><em>Foto: fotolia</em></p>
<p>Das Hoteltransaktionsvolumen in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) lag im ersten Halbjahr 2010 mit rund 1,6 Milliarden Euro zwar etwa 6 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007, mit einem Volumen von 9 Milliarden Euro, gibt es allerdings noch reichlich Spielraum für Verbesserungen bei dem Immobilienunternehmen. „Nach wie vor agieren Investoren aufgrund der nur langsamen Erholung des Hotelmarktes sowie der eingeschränkten Verfügbarkeit von Fremdkapital sehr vorsichtig. Die Verhandlungen sind dadurch wesentlich langwieriger und auch komplexer als vor der Krise. Es müssen daneben natürlich auch noch Faktoren wie unterschiedliche Rendite- und somit Preisvorstellungen überein kommen“, erklärt Christoph Härle, Jones Lang LaSalle Hotels Managing Director. Während das Volumen bei den Einzeltransaktionen mit 1,3 Milliarden Euro ein Wachstum von rund 18 Prozent verzeichnete, wurde für das Ergebnis bei den Portfoliodeals ein deutlicher Rückgang registriert. Großvolumige Deals (Einzel- und Portfolio) blieben, wie im vergangenen Jahr, eher die Ausnahme. Lediglich acht der insgesamt 47 Transaktionen hatten einen Kaufpreis von über 50 Millionen Euro.</p>
<p>Was die geografische Herkunft des Kapitals anbelangt, gab es im ersten Halbjahr 2010 auch Veränderungen. Zwar dominierten mit einem Anteil von 47 Prozent auch im laufenden Jahr Investments im eigenen Land (1. Halbjahr 2009: 58 Prozent), der Anteil grenzüberschreitender Investitionen innerhalb Europas legte aber von 18 Prozent auf 34 Prozent deutlich zu. Das höchste Hotelinvestmentvolumen registrierte dabei das Vereinigte Königreich (über 300 Millionen Euro), gefolgt von Frankreich (rund 270 Millionen Euro) und Italien (ca. 190 Millionen Euro). Deutschland zeigt zur Jahresmitte ein Volumen von rund 130 Millionen Euro. Vor allem das Interesse an Hotels in London und Paris sei stark gestiegen.</p>
<p>„Für das zweite Halbjahr 2010 erwarten wir mehr Bewegung auf dem Hotelinvestmentmarkt. Es sind derzeit einige Deals, auch mit größeren Volumina, in Verhandlung; der eine oder andere steht bereits kurz vor Abschluss. Einige Käufer gehen davon aus, dass die Talsohle erreicht ist. Somit fällt es bei Erwartung steigender Einnahmen und Cash-Flows etwas einfacher, die am Markt geforderten Renditen zu akzeptieren“, so Härle. Und weiter: „Darüber hinaus sehen wir durch die Verkäufe der Royal Bank of Scotland und anderer Banken auch mehr Aktivität bei der Portfoliobereinigung. Das wird weiter zunehmen. Insgesamt rechnen wir für 2010 mit einem Volumen auf dem Hotelimmobilienmarkt, das sich über dem Ergebnis von 2009 (3,1 Milliarden Euro), aber unter 5 Milliarden Euro bewegen wird. Das wäre dann die Hälfte des durchschnittlichen Jahresvolumen in den vergangenen 10 Jahren.“</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=8421&amp;ts=1328817190" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Edelmetalle bevorzugt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 09:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>procontra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarrohstoffe]]></category>
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		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Marktausblick 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Edelmetalle bevorzugt" src="http://www.procontra-online.de/uploads/2010/07/goldweb.jpg" alt="" width="145" height="145" />Werner J. Ullmann, Rohstoffexperte bei ERA Resources, meint, dass die Verschuldungskrise noch immer zu einer verstärkten Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen wie Gold führt. Die Entwicklung der Preise von Industriemetallen betrachtet er dagegen nur verhalten optimistisch.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-76880"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-7697" title="Edelmetalle bevorzugt" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/07/goldweb.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Werner J. Ullmann, Rohstoffexperte bei ERA Resources, meint, dass die Verschuldungskrise noch immer zu einer verstärkten Nachfrage nach bestimmten Rohstoffen wie Gold führt. Die Entwicklung der Preise von Industriemetallen betrachtet er dagegen nur verhalten optimistisch.</strong></p>
<p><em>Foto: fotolia</em></p>
<p>Die Verschuldungskrise der Staatshaushalte hat Edelmetallen ein beeindruckendes erstes Halbjahr 2010 beschert. Ausgehend von einem Kurs von rund 1.125 US-Dollar je Feinunze zu Jahresbeginn erreichte der Goldpreis zwischenzeitlich einen Höchststand von gut 1.260 US-Dollar. Mit einem Plus von circa 15 Prozent legte der Silberpreis sogar noch stärker zu. „Gewinnmitnahmen haben die Edelmetallpreise zu Beginn des zweiten Halbjahres zwar leicht gedrückt, aber die Preise bleiben auch in den saisonal schwachen Sommermonaten hoch“, prognostiziert Ullmann. Für den Goldpreis geht der Experte von einer Zielspanne zwischen 1.500 und 1.600 US-Dollar aus. Besonders Goldminenaktien besitzen noch eine extreme Bewertungsdiskrepanz zum Goldpreis. Hier sieht er enormes Potenzial im weiteren Jahresverlauf. „Die Flucht in Gold als sicheren Hafen wird anhalten. Zwar hat sich die Verschuldungskrise zuletzt etwas beruhigt, aber bei weitem nicht entschärft“, so Ullmann. Wenn allein Griechenland Auslöser des derzeitigen Nachfrageschubs nach Gold ist, was passiert, wenn weitaus größere Volkswirtschaften wie die USA, Japan oder Großbritannien in Finanznot kommen, gibt Ullmann zu Bedenken. In den USA sind 46 von 51 Bundesstaaten in einer ähnlichen finanziellen Situation wie Griechenland. Die Staatsverschuldung Japans liegt bei 220 Prozent, und Großbritannien signalisierte kürzlich, bei weiteren Krisen keine unterstützenden Maßnahmen für die Bankenlandschaft mehr leisten zu können.</p>
<p>Im Hinblick auf Industriemetalle und Energiewerte ist der Rohstoffexperte verhalten optimistisch. So nahm Kupfer, als führenden Indikator für die weltwirtschaftliche Entwicklung, im ersten Halbjahr noch eine gute Entwicklung, geriet zuletzt allerdings unter Abwärtsdruck. „Der Verkauf neuer Eigenheime in den USA ging um 30 Prozent zurück, das Konsumentenvertrauen ist eingebrochen und die Arbeitslosenquote bleibt nach wie vor hoch“, erklärt Ullmann die Entwicklung. Monetäre Stimulierungsmaßnahmen laufen demnach weitgehend ins Leere. Als Folge schwächt sich aktuell auch das Wachstum in China ab. Sowohl der breite CRB-Index als auch der Ölpreis notieren unter ihren Werten zu Jahresbeginn. „Für Basismetalle kann sich der Aufwärtstrend nur fortsetzen, wenn sich inflationäre Tendenzen am Markt durchsetzen oder die Konjunktur aus eigenen Kräften anzieht“, meint Ullmann. Der Uranpreis stieg im Juni auf 41,75 US-Dollar je Pfund. Dies sei noch keine Trendwende nach oben, könnte aber ein erster Hoffnungsschimmer sein, dass sich die seit Februar andauernde Konsolidierung bei den Metallen einem Ende neige.</p>
<p>Agrarrohstoffe entwickelten sich im ersten Halbjahr sehr uneinheitlich. Während der Zuckerpreis aufgrund der deutlichen Ausweitung der Anbaufläche in Indien stark einbrach, entwickelte sich der Preis für Kakao sehr gut. „Insgesamt sind die Lager verhältnismäßig schwach gefüllt. Deshalb erwarten wir für ausgewählte Soft Commodities auch im weiteren Jahresverlauf Unterstützung“, erklärt Ullmann.  Bestimmte Soft Commodities, insbesondere Getreide, Weizen, Mais, Soja sowie Potash besäßen Potenzial nach oben.</p>
<p><br /><img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/07/goldweb.jpg" width="" height="" alt="media" /><br />
</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=7687&amp;ts=1328817190" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>„Ich setze auf Edelmetalle“</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 05:23:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[Marktausblick 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Werner J. Ullmann]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong><img class="alignleft size-full wp-image-5241" title="„Ich setze auf  Edelmetalle“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/rohstoffe_interview.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Der Rohstoffmarkt ist schwer zu überblicken. Agrar- und Energierohstoffe  gehören ebenso dazu wie Edel- und Industriemetalle. Werner J. Ullmann,  Rohstoffexperte von ERA Resources, nennt die aus Anlegersicht  interessantesten Teilmärkte und verrät, wie sie sich entwickeln werden.
Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-52410"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-5241" title="„Ich setze auf Edelmetalle“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/rohstoffe_interview.jpg" alt="" width="145" height="145" />Der Rohstoffmarkt ist schwer zu überblicken. Agrar- und Energierohstoffe gehören ebenso dazu wie Edel- und Industriemetalle. Werner J. Ullmann, Rohstoffexperte von ERA Resources, nennt die aus Anlegersicht interessantesten Teilmärkte und verrät, wie sie sich entwickeln werden.</strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Die Kapital-, insbesondere die Rohstoffmärkte sind mit der Krise volatiler geworden. Wann normalisiert sich das wieder?</p>
<p><strong>Werner J. Ullmann:</strong> Das hängt von der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung ab. Kurzfristig spricht vieles für eine Beruhigung. Schwellenländer wie China und Indien haben weiter ein starkes Wachstum, was besonders den Rohstoffmarkt stützt. Jedoch stagniert die westliche Welt. Sollte nun das Wirtschaftswachstum der Schwellenländer enttäuschen, dann lebt auch die Volatilität wieder auf. Die Rohstoffmärkte sind jedoch generell etwas schwankungsintensiver. Die Krise hat dies noch verstärkt. Und solange die Ungleichwichte am Markt weiter existieren, wird uns auch eine stärkere Volatilität begleiten.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Der Rohstoffmarkt ist nicht nur volatil, sondern auch sehr diffizil. Welcher Teilbereich ist aus Anlegersicht am interessantesten?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Ich setze ganz klar auf die Edelmetalle. Nachfolgend die nachwachsenden Rohstoffe, gefolgt von Energierohstoffen und den Industriemetallen.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Warum überzeugen Sie Edelmetalle?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Aufgrund ihrer Nachhaltigkeit. Am Markt wächst die Erkenntnis darüber, dass es keine sicherere Anlageform gibt als Edelmetalle.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Sprechen wir da automatisch über Gold?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Zum Großteil schon. Und wir werden auch weiter über einen steigenden Goldpreis sprechen.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Was macht Sie da so sicher?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Bislang wurden große Investitionen in Staatsanleihen geparkt und als sicher bewertet. Dieses Image geht durch die aktuellen Entwicklungen in Ländern wie Dubai,  Griechenland oder jetzt Großbritannien verloren.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Also profitiert Gold nur von Bankrottängsten?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Nicht nur. Viel wichtiger ist der Erhalt der Kaufkraft. Sämtliche Währungen werten sich seit Jahren ab. Das ist aus den reinen Wechselkursen gar nicht ersichtlich. Das sieht man nur an Assets, die nicht beliebig vermehrbar sind. Gold gehört dazu und steigt stetig im Verhältnis zu den Währungen. Währenddessen sinkt die Kaufkraft der Währungen permanent. Und da weiter frisches Geld gedruckt wird ohne entsprechendes Wirtschaftswachstum, wird der Preistrend für Gold weiter anhalten.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Dann fällt also bald die 2.000-Dollar-Marke?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> In diesem Jahr denke ich nicht. Für Ende 2010 halte ich 1.400 bis 1.500 US-Dollar je Unze für realistisch. In zwei bis drei Jahren könnte dann die 2.000er-Marke überschritten werden.</p>
<p><strong><a href="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/rohstoffe_interview2.jpg" rel="lightbox[5240]"><img class="alignright size-full wp-image-5242" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/rohstoffe_interview2.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a></strong><strong>procontra:</strong> Verteuert sich Silber im Windschatten automatisch mit?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> In gewisser Weise schon. Auch wenn dieser Markt etwas kleiner ist und einen höheren Industrieverbrauch verzeichnet. Folglich ist der Sektor auch anfälliger für Konjunkturnachrichten und somit volatiler. Aber grundsätzlich ist der Preistrend parallel zu dem von Gold.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Und ausgedrückt im Unzenpreis?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Die Gold-Silber-Preis-Ratio, sprich das Verhältnis zwischen einer Gold- und Silberunze, liegt derzeit bei etwa 60. Dieses Verhältnis könnte bis zum Jahresende auf 55 oder 50 zurückgehen. Ausgehend von 1.500 für Gold, entspräche das einem Silberpreis von deutlich über 25 US-Dollar.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Als zweiten Favoriten nannten Sie die nachwachsenden Rohstoffe. Auf welche Produkte sollte man schauen?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Der größte Markt ist der Zuckermarkt. Auch Weizen hatte eine Rekordernte mit geringen Lagerbeständen. Eine schlechte kommende Ernte könnte demnach für Engpässe sorgen und damit die Nachfrage erhöhen. Doch gerade bei den Agrarrohstoffen sollte man nicht auf einzelne Teilbereiche schauen, da der Sektor extrem volatil ist, wie die vergangenen Preisausschläge zeigten.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Warum ist dieser Markt so extrem?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Landwirte können die Produktion relativ schnell umstellen, um auf die aktuelle Nachfrage zu reagieren bzw. das entsprechende Gut, das im Preis steigt, anzubauen. Folglich kommt es hier zu deutlichen Verschiebungen, was den Preis einzelner nachwachsender Rohstoffe betrifft. Daher sollte man immer den Gesamtmarkt betrachten, der sich sukzessive weiter nach oben bewegt.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Was genau stützt diese Entwicklung?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Es ist der Rohstoffsektor, der am unabhängigsten von der Konjunktur ist, da bekanntlich immer gegessen wird. Der Wohlstand in den wachstums- und bevölkerungsstärksten Ländern nimmt weiter zu und mit ihm die Nachfrage und die Anforderungen an hochwertigere Nahrung wie etwa Fleisch. Das bedeutet wiederum, dass auch Agrarrohstoffe wie Soja oder Weizen zur Fütterung der Tiere vermehrt angebaut werden müssen.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Aber diese Anbauflächen sind endlich.</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Das stimmt. Daher wird es auch immer schwieriger den Ertrag pro Hektar noch weiter zu steigern. Hinzu kommt, dass immer mehr Flächen bewirtschaftet werden, um Nahrungsmittel, wie etwa Weizen, Mais oder Raps, zur Energiegewinnung anzubauen. Der Kampf um Anbauflächen wird sich zwischen der Ener­gie- und Nahrungsmittelbranche daher weiter verstärken.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Im Energiesektor schaut man als erstes auf den Rohölpreis. Was ist hier zu erwarten?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> So schnell wird der Welt das Öl nicht ausgehen. Jedoch sind die Zeiten billigen Öls definitiv vorbei. Die Erschließung neuer Ressourcen wird immer teurer, viele notwendige Offshore-Anlagen rentieren sich erst ab einem bestimmten Preisniveau. Die Öl-Nachfrage dürfte sich aufgrund des allgemein begrenzten Wirtschaftswachstums zwar langsam, aber recht konstant erhöhen.</p>
<p><strong><a href="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/rohstoffe_1.jpg" rel="lightbox[5240]"><img class="alignleft size-full wp-image-5243" title="Ullmanns Rohstoff-Portfolio" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/rohstoffe_1.jpg" alt="" width="254" height="237" /></a>procontra:</strong> Welche Alternativen zur Energiegewinnung schlagen Sie vor?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Der Uransektor ist in jedem Fall eine. Über Kernkraft kann man sich streiten. Letztendlich brauchen die großen Volkswirtschaften aber günstige und saubere Energiequellen. Günstiger und sauberer als mit Kernkraft geht es nicht. Eine professionelle Betreibung der Kernkraftwerke ist natürlich die Voraussetzung. Unter diesen Umständen erscheint auch Uran mit einem Preis von aktuell 40 US-Dollar völlig unterbewertet.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Wie sollten rohstoffaffine Anleger investieren?</p>
<p><strong>Ullmann:</strong> Unter Berücksichtigung der allgemein höheren Volatilität am stressfreiesten über Rohstofffonds. Viele Fonds investieren sektorübergreifend. Darüber hinaus gibt es entsprechende Themenfonds, die nur den Agrar- oder Edelmetall- oder Basismetallsektor abbilden. Elementar ist es, sich ein gewisses Polster an physischen Metallen aufzubauen.</p>
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		<title>„Die Skepsis der Kunden ist nach wie vor zu spüren“</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 03:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger-Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Konkurrenz]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Kaldemorgen]]></category>
		<category><![CDATA[Marktausblick 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong><img class="alignleft size-full wp-image-5187" title="„Die Skepsis der Kunden ist nach wie vor zu spüren“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/Teaser_bild_Kaldemorgen.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Zu Besuch beim ersten procontra-Award-Gewinner. DWS-Chef Klaus  Kaldemorgen nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. Im Gespräch  machte er sich Gedanken über mögliche Folgen der Staatsverschuldungen,  die Intransparenz einzelner Märkte und wie man das Vertrauen der Anleger  zurückgewinnen kann.
Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-51870"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-5187" title="„Die Skepsis der Kunden ist nach wie vor zu spüren“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/Teaser_bild_Kaldemorgen.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong><strong>Zu Besuch beim ersten procontra-Award-Gewinner. DWS-Chef Klaus Kaldemorgen nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. Im Gespräch machte er sich Gedanken über mögliche Folgen der Staatsverschuldungen, die Intransparenz einzelner Märkte und wie man das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen kann.</strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Herr Kaldemorgen, wann ist die Krise endlich überstanden?</p>
<p><strong>Klaus</strong> <strong>Kaldemorgen:</strong> Kommt darauf an, welche Krise Sie meinen. Der Markt sieht sich mittlerweile einer ganzen Reihe von Krisen gegenüber. Die Finanzmarktkrise scheint zwar überstanden, jedoch wurden durch sie weitere Krisen ausgelöst.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Welche zum Beispiel?</p>
<p><strong>Kaldemorgen:</strong> Zum einen schloss sich direkt eine globale Wirtschaftskrise an, in der wir uns noch immer befinden. Trotz Überwindung der Rezession sind wir noch weit entfernt von einem Aufschwung. Hinzu kommt das Dilemma, in das einzelne Staaten jetzt geraten sind. Sie mussten die Folgen der Krise bekämpfen und akzeptierten dafür eine hohe Neuverschuldung. Diese war auch notwendig, um die Banken zu stützen und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen. Doch jetzt wird klar, dass das Wachstum in den großen Volkswirtschaften nicht ausreicht, um das einfach so zu schlucken.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Ist Griechenland hier nur die Spitze des Eisbergs?</p>
<p><strong>Kaldemorgen:</strong> Im Prinzip schon. Die Verschuldungsituation in der gesamten westlichen Welt ist sehr ernst zu nehmen. Um diese Schulden wieder zu relativieren sind entweder ein hohes Wachstum oder langfristig niedrige Zinsen notwendig. Da das Wachstum weiter moderat bleiben dürfte, hoffe ich, dass uns die niedrigen Zinsen noch eine Weile erhalten bleiben.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Griechenland wurde nun Unterstützung zugesichert. Welche Folgen hat das für den Euro, wenn man alles und jeden rettet?</p>
<p><strong>Kaldemorgen:</strong> Zunächst mal halte ich es für ein Zeichen politischer Vernunft, Griechenland zu stützen und zu helfen.</p>
<p><strong><img class="size-full wp-image-5198 alignright" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/04/print_aufmacher_sw.jpg" alt="" width="155" height="232" />procontra:</strong> Warum?</p>
<p><strong>Kaldemorgen:</strong> Weil die Folgen eines Zahlungsausfalls ungleich höher wären als die Kosten der Stützungsmaßnahmen. Hier ging und geht es um die Zukunft des Euro. Trotz allem sehe ich den Euro deutlich stärker im Vergleich zu anderen Leitwährungen wie dem US-Dollar, dem Yen oder dem Pfund. Die Wirtschaft, die der Euro abdeckt, ist nicht schwächer als die der USA, Japans oder Großbritanniens. Alle haben hohe Haushaltsdefizite und ein extrem schwaches Wachstum. Der Eurozone geht es dabei deutlich besser als Japan oder England. Und den Vergleich mit den USA braucht der Euro auch nicht zu scheuen.</p>
<p><strong>procontra:</strong> Dennoch steht neben Griechenland eine Reihe von Euro-Ländern, die ebenfalls meilenweit von den Forderungen des Stabilitätspaktes entfernt sind. Ist dieser überhaupt noch zu erfüllen?</p>
<p><strong>Kaldemorgen:</strong> Im Augenblick wohl eher nicht. Ich denke, es bedarf einer sehr starken Anstrengung jedes einzelnen EU-Mitglieds, die Haushaltskonsolidierung voranzutreiben. Das widerspricht zwar zunächst dem Ziel langfristigen Wachstums, aber ich denke, Haushaltskonsolidierung ist jetzt oberste Priorität. Die Zentralbanken unterstützen dies mit einer anhaltenden Niedrigzinspolitik.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=5186&amp;ts=1328817190" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Märkte 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 10:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Hundt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
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		<description><![CDATA[<strong><img class="alignleft size-full wp-image-4171" title="Die Märkte 2010" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/02/teaser_titel.png" alt="" width="145" height="145" /></strong>Korrekturen, Wachstumschancen und Seitwärtsbewegungen – procontra untersuchte die wichtigsten Kapitalmärkte für 2010. Welcher Markt fällt? Welcher hat noch Luft nach oben? Womit sollten Anleger rechnen? Profitieren Sie von den Prognosen der besten Fondsmanager, die hier ihre Strategie für 2010 verraten.
Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-41240"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4171" title="Die Märkte 2010" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2010/02/teaser_titel.png" alt="" width="145" height="145" />Korrekturen, Wachstumschancen und Seitwärtsbewegungen – procontra untersuchte die wichtigsten Kapitalmärkte für 2010. Welcher Markt fällt? Welcher hat noch Luft nach oben? Womit sollten Anleger rechnen? Profitieren Sie von den Prognosen der besten Fondsmanager, die hier ihre Strategie für 2010 verraten.</strong></p>
<p>„Das Hätte-Konto ist immer im Haben“,  lautet ein beliebter Börsenspruch. Klar, im Nachhinein hätte jeder mit dem Wissen über den optimalen Ein- und Ausstieg eine Menge Geld verdient, ganz ohne Risiko. Doch der Blick in die Glaskugel bleibt Wunschdenken. Um dennoch einen Informationsvorsprung zu erlangen, befragte procontra die besten Fondsmanager des vergangenen Jahres. Lesen Sie exklusiv, wie sie sich in diesem Jahr positionieren und mit welcher Taktik sie ihre Fonds erneut in die Spitzengruppe ihres Segments bringen wollen. Fondsgesellschaften wie Sal. Oppenheim, die DWS, Union Investment, Allianz Global Investors oder Carlson Fund verwalten nicht nur Milliarden, sondern geben auch einen Einblick in ihre Anlagestrategien. Die Investmentfonds-Bestenlisten basieren meist auf der erzielten Performance. Jeder will wissen, welcher Fonds die höchste Rendite einspielte. Nachhaltig denkende Makler blicken in dieser volatilen Zeit jedoch auf eine weitere, wenn nicht sogar viel wichtigere Kennzahl: die Sharpe Ratio. Sie setzt Rendite und Risiko ins Verhältnis. Jeder Kunde sollte erfahren, zu welchem Preis der Fonds seine Rendite erwirtschaftete. Sprich, welches Management hielt seinen Fonds im Verhältnis zur Performance relativ ruhig und wirkte damit auch beruhigend auf die Nerven der investierten Anleger? Je höher die Sharpe Ratio, desto effizienter der Fonds. Bei einem Wert unter 1 entspricht die Mehrrendite nicht mehr dem eingegangenen Risiko. Die Manager mit dem besten Spagat zwischen Rendite und Volatilität blicken auf den Folgeseiten auch kritisch ins Jahr. Da jedoch bei den eigenen Zielmärkten immer ein Rest Befangenheit bleibt, bat procontra zusätzlich 25 unabhängige Vermögensverwalter um ihre Meinung. Auch sie verwalten Milliarden und treffen für institutionelle Kunden Entscheidungen, die Gewicht am Markt haben. Ebenso von Bedeutung sind daher ihre Einschätzungen. Anhand einer Skala von 0 (Finger weg!) über 5 (neutral) bis hin zu 10 Punkten (Riesenchance) stimmten sie zu den einzelnen Märkten ab. Ihr Gesamtergebnis gibt Ihnen einen unabhängigen Ausblick und zusätzliche Orientierung bei den zu fällenden Anlageentscheidungen im Jahr 2010.</p>
<p><strong>Erfahren Sie, wie sich folgende Märkte in 2010 entwickeln werden:</strong></p>
<ul>
<li>Deutschland &amp; Europa&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Seite 2</li>
<li><span style="color: #999999;"><span style="color: #000000;">G</span><span style="color: #999999;"><span style="color: #000000;">eldmarktfonds &amp; Osteuropa</span></span></span>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Seite 3<span style="color: #999999;"><span style="color: #999999;"> </span></span></li>
<li><span style="color: #000000;">Rohstoffe &amp; offene Immobilienfonds</span>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Seite 4</li>
<li><span style="color: #000000;">Weltweit &amp; Nordamerika</span>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Seite 5</li>
<li><span style="color: #000000;">Rentenfonds &amp; Emerging Markets</span>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Seite 6</li>
<li><span style="color: #000000;">Asien/Pazifik &amp; Lateinamerika</span>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;Seite 7<br />
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=4123&amp;ts=1328817190" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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