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	<title>procontra-online &#187; Asien</title>
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		<title>Tod des Despoten belastet Asiens Börsen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-23888" title="Tod des Despoten belastet Asiens Börsen " src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Unbenannt1.jpg" alt="" width="145" height="145" />Mit der Nachricht über den Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il steigen die politischen Unsicherheiten in der Region. Am asiatischen Aktienmarkt brachen die Börsenkurse ein.</p>

Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-238880"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-23888" title="Tod des Despoten belastet Asiens Börsen " src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/12/Unbenannt1.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Mit der Nachricht über den Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il steigen die politischen Unsicherheiten in der Region. Am asiatischen Aktienmarkt brachen die Börsenkurse ein.</strong></p>
<p>Nach dem Tod des Diktators Kim Jong Il sorgt die politische Ungewissheit darüber, wie es an der Spitze des Landes weitergehen wird, für Verunsicherung unter den Nachbarländern. Südkorea versetzte nach der Todesnachricht die Streitkräfte in Alarmbereitschaft und berief den nationalen Sicherheitsrat ein. Nord- und Südkorea befinden sich seit den Fünfziger Jahren formal im Kriegszustand.</p>
<p>Die Aufregung unter den Anlegern zeigt sich an der Aktienbörse. Der südkoreanische Aktien-Index Kopsi brach um fast fünf Prozent auf den tiefsten Stand seit Oktober ein. In Japan fiel der Nikkei-Index um rund 1,3 Prozent. Auch die Börsen in Singapur, Hongkong, Shanghai, Taiwan, Australien, Neuseeland und Indonesien mussten Verluste hinnehmen.</p>
<p>Im Devisenhandel ist die Unsicherheit der Anleger deutlich zu spüren. Der in Krisenzeiten als sicherer Hafen geltende US-Dollar legte entsprechend zu. Die US-Währung notierte bei 78,15 Yen im Vergleich zu 77,86 Yen vor der Todesmeldung.</p>
<p>Kim Jung Un, der Sohn des Verstorbenen, wird künftig dessen Geschäfte übernehmen. Der 69-jährige Diktator habe am Samstag während einer Zugfahrt einen schweren Herzinfarkt erlitten, berichtete die koreanische Nachrichtenagentur KCNA am Montag.</p>
<p><em><strong>Foto: Wikimedia Commons &#8211; Dmitry_Medvedev_and_Kim_Jong-il</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23887&amp;ts=1328349351" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Zu diesem Thema existieren keine weiteren Artikel</p>]]></content:encoded>
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		<title>Marktfokus Asien</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 08:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-23274" title="Marktfokus Asien" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Fotolia_17477644_S.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Region Asien ex Japan ist ein attraktives Anlageziel. Das Wirtschaftswachstum ist stark, und die Bilanzen sind nicht durch übermäßige Schuldenquoten belastet. Die positiven Bewertungen zeigen, dass die gegenwärtige Situation Investoren ausgezeichnete Kaufgelegenheiten bietet. Francis Chung, Produktspezialist Asien bei HSBC Global Asset Management, gibt einen Ausblick für die Märkte China, Hongkong und Indien.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-232740"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-23274" title="Marktfokus Asien" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/11/Fotolia_17477644_S.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Die Region Asien ex Japan ist ein attraktives Anlageziel. Das Wirtschaftswachstum ist stark, und die Bilanzen sind nicht durch übermäßige Schuldenquoten belastet. Die positiven Bewertungen zeigen, dass die gegenwärtige Situation Investoren ausgezeichnete Kaufgelegenheiten bietet. Francis Chung, Produktspezialist Asien bei HSBC Global Asset Management, gibt einen Ausblick für die Märkte China, Hongkong und Indien.</strong></p>
<p>Nichtsdestotrotz dürfte der Markt kurzfristig schwankungsanfällig bleiben. Denn es bleiben Fragen über die Details und die Dauer des Rettungsplans der Euro-Zone offen. Die jüngsten Entwicklungen deuten darauf hin, dass dieses Thema weiterhin der treibende Faktor für die Volatilität im Markt ist und alle Anlageklassen stark beeinflusst. Wir behalten trotzdem unseren vorsichtigen Optimismus bei, da die Marktvolatilität auf volkswirtschaftliche Fragen zurückzuführen ist. Dies eröffnet Anlegern bei einem angemessenen Zeithorizont die Gelegenheit, gute Investments zu attraktiven Bewertungen zu tätigen. Zudem dürfte sich das mögliche Ende der harten Geldpolitik in China günstig auf die Stimmung in der Region auswirken.</p>
<p><strong>China</strong></p>
<p>Der chinesische Aktienmarkt hat sich im Oktober deutlich erholt und dürfte seine Tiefstände gesehen haben. Die Anleger richten ihren Blick auf zyklische Aktien und Immobilienwerte. Allerdings ist bis ins erste Quartal 2012 mit wirtschaftlichem Gegenwind zu rechnen.</p>
<p><strong>Rückblick</strong><br />
Chinesische Aktien haben sich im Berichtsmonat deutlich erholt. Der MSCI China Index legte um 14,8 Prozent zu. Ausschlaggebend waren die unerwartet guten volkswirtschaftlichen Daten aus den USA sowie die Hoffnung auf einen Durchbruch zur Lösung der europäischen Schuldenkrise. Die chinesische Regierung genehmigte den Gebietskörperschaften Peking, Schanghai, Guangdong und Zhejiang die Ausgabe von Kommunalobligationen und linderte damit die Sorgen der Investoren über deren Haushaltslage. Auch die diversen Erleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen durch den Staatsrat wurden gut aufgenommen. Die Aktien von chinesischen Immobilienentwicklern schnitten im Berichtsmonat überdurchschnittlich gut ab, nachdem sie im Vormonat unter heftigen Verkaufsdruck geraten waren.</p>
<p><strong>Ausblick</strong><br />
Wir glauben, dass der chinesische Aktienmarkt seine Tiefstände am 4. Oktober gesehen hat. Der Markt reagiert seither positiv auf die geldpolitische Lockerung in bestimmten Bereichen sowie auf die Stabilisierung in der europäischen Schuldenkrise. Sowohl die jüngste Bemerkung von Ministerpräsident Wen Jiaobao über die „Feinabstimmung der Makropolitik zum angemessenem Zeitpunkt“ als auch die Entschlossenheit der europäischen Staaten, die Banken zu rekapitalisieren, haben die Sorgen der Investoren vor einer „harten Landung“ in China gelindert. Die Investoren erwarten angesichts einer Kapitalspritze von 200 Milliarden Renminbi in den Eisenbahnbau, dass die Investitionen in die Infrastruktur nun wieder zunehmen und sehen Unternehmen aus den Bereichen Einsenbahnbau und Baumaterial positiver. In beiden Branchen wirken sich auch die Möglichkeit zur Ausgabe von Kommunalobligationen sowie eine Verbesserung in der Kreditvergabe positiv aus. Zudem haben sich durch Hilfsmaßnahmen und steuerliche Erleichterungen die finanziellen Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen verbessert. Daher bewerten wir den chinesischen Aktienmarkt nun positiver. Wir würden weiterhin in Schwächephasen bei zyklischen und Immobilienwerten zukaufen. Gleichwohl erwarten wir nach wie vor bis ins erste Quartal des nächsten Jahres wirtschaftlichen Gegenwind und eine weitere Runde von Gewinnherabstufungen im Markt.</p>
<p><strong></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=23273&amp;ts=1328349351" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Schwarzer Montag bleibt aus</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 08:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-20015" title="Schwarzer Montag bleibt aus" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/08/Fotolia_11136897_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" />Europas Schuldenkrise und die Sorge um die Kreditwürdigkeit der USA schürten an den Finanzmärkten die Befürchtungen vor einem schwarzen  Montag. Zwar beginnt die neue Handelswoche mit Verlusten, Panikverkäufe  blieben bislang jedoch aus.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-200150"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-20015" title="Schwarzer Montag bleibt aus" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/08/Fotolia_11136897_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Europas Schuldenkrise und die Sorge um die Kreditwürdigkeit der USA schürten an den Finanzmärkten die Befürchtungen vor einem schwarzen Montag. Zwar beginnt die neue Handelswoche mit Verlusten, Panikverkäufe blieben bislang jedoch aus.</strong></p>
<p>Die Herabstufung der <a href="http://www.procontra-online.de/2011/08/investmentfonds/us-pleite-abgewendet/" target="_blank">Kreditwürdigkeit der USA</a> von AAA auf AA+ in der Nacht von Freitag auf Samstag, durch die Ratingagentur Standard &amp; Poor`s, verstärkte die Ängste um eine weltweite Krise an den Finanzmärkten. Zur Beruhigung derselben und um die Stabilisierung der Börsen zu gewährleisten, erklärten die führenden sieben Industrienationen (G7) am Montagmorgen, falls nötig, in die Märkte koordinierend einzugreifen und für ausreichend Liquidität zu sorgen. In der kommenden Woche wollen die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Länder außerdem weitere Stabilisierungsmaßnahmen erörtern. Darüber hinaus signalisierte die Europäische Zentralbank (EZB) gestern ihre Absicht, Staatsanleihen von Ländern der Euro-Zone aufzukaufen. Welche Länder hier betroffen sind, ist noch unklar. Experten gehen von Italien und Spanien aus.</p>
<p>An den europäischen Börsen herrschte vor dem Start in die neue Handelswoche zwar Nervosität, der von vielen Finanzexperten befürchtete schwarze Montag trat jedoch nicht ein. So dürften die <a href="http://www.procontra-online.de/2011/08/investmentfonds/us-herabstufung-bringt-politik-in-verlegenheit/" target="_blank">Auswirkungen des Verlusts der US-Topbonität</a> nicht allzu stark ausfallen, schließlich ist die Herabstufung schon seit längerer Zeit von den Märkten erwartet worden. Der US-Dollar konnte sich relativ stabil halten. Der Euro wird mit 1,4348 US-Dollar, nach 1,4282 US-Dollar am Freitagabend, gehandelt.</p>
<p>In Asien bleiben die Verluste am Montagmorgen am deutlichsten. So verlor der japanische Nikkei gut 2 Prozent. In Hongkong und Schanghai gaben die Börsen um fast 4 Prozent nach. Singapur und Korea müssen mit rund 4,5 Prozent Einbruch ihrer Leitindizes die höchsten Einbußen hinnehmen. Die Verluste des DAX halten sich, mit 0,7 Prozent auf 6.189 Punkte, in Grenzen. Gewinner bleibt, mit einem neuen Rekordhoch von 1.709,45 US-Dollar je Feinunze, das Edelmetall Gold.</p>
<p><em><strong>Foto: © Stefan Körber &#8211; fotolia</strong></em></p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Erneuerbare Energien: Stockpicking wichtig</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2011/07/investmentfonds/erneuerbare-energien-stockpicking-wichtig/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 06:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>procontra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-19314" title="Erneuerbare Energien: Stockpicking wichtig" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/07/Unbenannt3.jpg" alt="" width="145" height="145" />Der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung wächst.  Mittlerweile hat die Nachfrage die Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar  übertroffen. Jon Sigurdsen, Fondsmanager bei Carlson, kommentiert das  Marktgeschehen und sagt, welche Titel aussichtsreich sind.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-193140"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-19314" title="Erneuerbare Energien: Stockpicking wichtig" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/07/Unbenannt3.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Der Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtversorgung wächst. Mittlerweile hat die Nachfrage die Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Jon Sigurdsen, Fondsmanager bei Carlson, kommentiert das Marktgeschehen und sagt, welche Titel aussichtsreich sind.</strong></p>
<p>Der Ölkonzern BP hat in seinem jährlichen Welt Energiebericht gezeigt, dass sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der globalen Primärenergieversorgung während der vergangenen zehn Jahre auf 1,8 Prozent verdreifacht hat. Ein langfristiger Erfolg, der aber kurzfristig Schwächen zeigt: Denn der Juni war sowohl relativ als auch absolut gesehen ein schwacher Monat, viele Sektoraktien haben schwach abgeschnitten. Woran lag das?</p>
<p><strong>Exzessives Angebotswachstum birgt Risiken</strong><br />
Ein Faktor, der die Attraktivität vieler Werte für erneuerbare Energien derzeit mindert, ist die mangelnde Disziplin auf der Angebotsseite. Dies ist in erster Linie bei neuen Anbietern auf dem asiatischen Markt zu beobachten. Diese scheint ein irrationaler Überschwang in Bezug auf ihre Wachstumskapazitäten gepackt zu haben. Bei  manchen der Investments halten wir die Substanz der Renditeberechnungen für fraglich. Hier zeigen sich Parallelen zur Luftfahrtindustrie: die Branche verzeichnet zwar seit jeher Jahr um Jahr Wachstum – dennoch schaffen es nur sehr wenige Unternehmen, zufriedenstellende Renditen zu erzielen. Die Ursache ist ein exzessives Angebotswachstum – und genau dies beobachten wir auch im Bereich der erneuerbaren Energien leider viel zu häufig.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Aktive Manager steuern rechtzeitig gegen</strong><br />
Was dem Sektor zuletzt zusätzlich geschadet hat, waren viele makroökonomische Probleme wie die Schuldenkrise in Europa, die schleppende US-Erholung und die Angst vor einer Überhitzung und anschließender harter Landung in China. Für uns als aktive Fondsmanager ausreichend Gründe, um zu reagieren und unser Portfolio entsprechend anzupassen. So haben wir beispielsweise alle Anteile an LED-Technologiespezialist Rubicon verkauft, der zuvor zu unseren Favoriten zählte. Der Grund: Der exzessive Kapazitätsausbau im Wettbewerbsumfeld von Rubicon wird dazu führen, dass die Wachstumsdynamik für das Unternehmen in den kommenden sechs bis zwölf Monaten sehr viel schwächer ausfallen wird als bisher erwartet.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Prysmian aussichtsreich</strong><br />
Für einen der aussichtsreichsten Titel halten wir hingegen aktuell das internationale Technologieunternehmen Prysmian mit Sitz in Italien, das wir als marktführend im Bereich von Ultrahochspannungskabeln sehen. Die Energieübertragung ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der erneuerbaren Energien, denn es müssen neue Netzwerke gebaut werden, die zum Beispiel den „Abtransport“ der Energie aus Offshore-Windparks ermöglichen. Prysmian ist mit seinem Fokus auf Forschung und Entwicklung sehr gut aufgestellt und profitiert von Deutschlands Atomausstieg sowie geplanten Offshore-Windanlagen.</p>
<p><em><strong>Foto: Carlson</strong></em></p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=19313&amp;ts=1328349351" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Asiens Schwellenländer auf der Überholspur</title>
		<link>http://www.procontra-online.de/2011/07/investmentfonds/asiens-schwellenlander-auf-der-uberholspur/</link>
		<comments>http://www.procontra-online.de/2011/07/investmentfonds/asiens-schwellenlander-auf-der-uberholspur/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 07:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>procontra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Fidelity International]]></category>
		<category><![CDATA[Frontier Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Teera Chanpongsang]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-19053" title="Asiens Schwellenländer auf der Überholspur" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/07/464256.jpg" alt="" width="145" height="145" />Starke Fundamentaldaten und strukturelle Wachstumstreiber wie steigender  Konsum, eine junge Bevölkerung und wachsender Wohlstand kennzeichnen  die Emerging Markets Asiens. Teera Chanpongsang, Fondsmanager des  Fidelity Emerging Asia Fund, erklärt, in welchen asiatischen Märkten derzeit besonderes Potenzial steckt.</p>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-190530"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-19053" title="Asiens Schwellenländer auf der Überholspur" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/07/464256.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Starke Fundamentaldaten und strukturelle Wachstumstreiber wie steigender Konsum, eine junge Bevölkerung und wachsender Wohlstand kennzeichnen die Emerging Markets Asiens. Teera Chanpongsang, Fondsmanager des Fidelity Emerging Asia Fund, erklärt, in welchen asiatischen Märkten derzeit besonderes Potenzial steckt.</strong></p>
<p>„<a href="http://www.procontra-online.de/2011/05/investmentfonds/emerging-markets-chancen-uberwiegen-risiken/" target="_blank">Investitionen in die Schwellenländer</a> Asiens lohnen sich. Viele Titel sind derzeit attraktiv bewertet. Darüber hinaus wird für dieses Jahr, trotz Inflationssorgen, ein Wirtschaftswachstum von 8,3 Prozent in der Region erwartet. Das starke strukturelle Wachstum der asiatischen Schwellenländer &#8211; China, Indien, Indonesien, Malaysia, Thailand und die Philippinen &#8211; und der Frontier Markets &#8211; Sri Lanka, Pakistan, Bangladesch und Vietnam &#8211; basiert auf einer großen und jungen Bevölkerung, einem steigenden Binnenkonsum, sich weiter verbessernden Lebensstandards, einer starken Urbanisierung und dem Ausbau der Infrastruktur.</p>
<p>Chancen für Stockpicker, die auf Basis von Unternehmensanalysen investieren, sehe ich überall in der Region. Insgesamt bevorzuge ich allerdings China: Aufgrund der Sorgen über Inflation und eine möglicherweise ,harte Landung&#8217; der Wirtschaft sind chinesische Titel momentan günstig bewertet. Einen drastischen Einbruch der Wirtschaft halte ich für unwahrscheinlich: Sollte die Regierung die Gefahr einer solchen Entwicklung sehen, wird sie die Zügel lockern. Bei den Branchen bevorzuge ich chinesische Internet- und Verbrauchsgüterunternehmen, die vom strukturellen Nachfragewachstum profitieren.</p>
<p>In Südostasien sind Thailand und die Philippinen aussichtsreich. Thailändische Firmen, die in den Bereichen Energie und Werkstoffe tätig sind, befinden sich in einer guten Position, um von der steigenden Nachfrage in der Region zu profitieren. Lebensmittelhersteller und Industrietitel von den Philippinen habe ich übergewichtet. Ebenfalls übergewichtet habe ich Banken aus beiden Ländern. Ihnen sollte das nachhaltige Wirtschaftswachstum zugutekommen.</p>
<p>Indonesien ist eine großartige langfristige Investmentstory, da das Land Rohstoffreichtum und ein günstiges demografisches Umfeld aufweist. Beim Wirtschaftswachstum kommt es gleich nach China und Indien. Und auch ohne drastische Verschärfungen der Geldpolitik hat das Land die Inflation im Griff. Derzeit gewichte ich Indonesien neutral &#8211; auf Banken, Kohleminen und deren Zulieferer setze ich dort verstärkt. Aufgrund von Bewertungsfragen habe ich Indien und Malaysia untergewichtet. Banken, Healthcare und Softwaredienstleister aus Indien sowie malaysische Baustoff- und Verbrauchsgütertitel habe ich übergewichtet.</p>
<p>Insgesamt gehe ich davon aus, dass die asiatischen Emerging Markets ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen können. Die Unternehmensgewinne sind dort zwischen Januar 2000 bis März 2011 um 370 Prozent gestiegen. Firmen in den Industrieländern verzeichneten im selben Zeitraum nur 100 Prozent Wachstum.“</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=19052&amp;ts=1328349352" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Emerging Markets: Chancen überwiegen Risiken</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 08:42:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-17497" title="Emerging Markets: Chancen überwiegen Risiken" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/05/BNP-Paribas-IP-Knaus_25.05.2011.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Fundamentaldaten vieler Emerging Markets sind deutlich besser als  die vieler europäischer Staaten. Reinhold Knaus, Portfoliomanager bei  BNP Paribas Investment, über die Chancen und Vorteile exotischer Länder.</p>

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<p>Nach Einschätzung der Analysten von BNP Paribas Investment Partners zählen die Emerging Markets weiterhin zu den Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft. Trotz restriktiver Geldpolitik erzielten sie im 1. Quartal 2011 Wachstumsraten von durchschnittlich 7 Prozent. „Dank ihrer soliden Fiskalpolitik stehen die Schwellenländer im Gegensatz zu vielen Staaten der Europäischen Union verhältnismäßig gut da“, meint Reinhold Knaus, Portfoliomanager bei BNP Paribas Investment Partners in Frankfurt. „Sie verfügen über bessere Fundamentaldaten und eine niedrigere Schuldenquote, so dass sie ihre ohnehin geringeren Haushaltsdefizite wesentlich leichter bekämpfen können“, erläutert Knaus. „Selbst die Finanzkrise, die viele industrialisierte Märkte hart getroffen hat, konnte von den Schwellenländern deutlich besser verkraftet werden, falls sie überhaupt von der Krise betroffen waren.“</p>
<p>Viele Anleger hatten zuletzt ihre Gelder aus den Schwellenländern abgezogen, zumeist aufgrund der erhöhten Inflationsrisiken. „Insbesondere die steigenden Rohstoffpreise haben die Inflation in den Emerging Markets vorangetrieben. Die betroffenen Länder haben die Gefahr erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen verstärkt“, so Knaus. „Die Erhöhung der Leitzinssätze, insbesondere in den BRIC-Staaten China und Brasilien, drückt nun allerdings auf die Aktienrenditen. Langfristig gesehen ist das Wachstum aber robust und die Preisspirale bei Rohstoffen wird sich voraussichtlich nicht weiter drehen. Dennoch bleibt die Bekämpfung der Inflation eine der großen Herausforderungen für die Schwellenländer. Diesen Risiken stehen aber nach wie vor die positiven Aussichten aufgrund der starken Wachstumsdynamik dieser Länder gegenüber.“</p>
<p><strong>Solide Fiskalpolitik und soziale Programme gegen Inflationsrisiken</strong><br />
Der Blick nach Asien, besonders nach China, zeigt, dass dort die richtigen Weichen für ein weniger überhitztes Wachstum gestellt werden. Ein Faktor, der zum Ausbruch der politischen Unruhen im arabischen Raum geführt hatte, war beispielsweise die Explosion der Preise für <a href="http://www.procontra-online.de/2011/05/investmentfonds/wachsender-welthunger/" target="_blank">Nahrungsmittel</a>. Daraus hat die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ihre Konsequenzen gezogen. „China verabschiedete Mitte März einen Fünfjahresplan, der dringende Themen wie Armut und Umweltschutz anpackt. Konkret heißt das, dass der Kampf gegen die Preisexplosion, die stärkere Ausbalancierung der Binnennachfrage und die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen Chinas Politik in den nächsten fünf Jahren bestimmen wird“, erläutert Reinhold Knaus von BNP Paribas IP.</p>
<p><strong>Emerging Markets sind mehr als nur BRIC</strong><br />
Mit einer starken Wachstumsdynamik rechnen die Analysten von BNP Paribas IP auch in weiteren Emerging Markets: Nach der BRIC-Euphorie rückt jetzt die zweite Reihe der Schwellenländer in den Blickpunkt – die so genannten Next Eleven. Zu ihnen gehören unter anderem die IST-Staaten (Indonesien, Südafrika, Türkei), Südkorea, das vom starken Export nach China und Europa profitiert, sowie Taiwan, wo das gestiegene Verbrauchervertrauen die Binnennachfrage stützt.</p>
<p><strong>Breite Diversifizierung durch Länderallokation und Asset-Klassen</strong><br />
Die weltwirtschaftliche Bedeutung der Schwellenländer steigt seit Jahren kontinuierlich an. Rund 48 Prozent des Wachstums des Welt-Bruttoinlandprodukts kommen bereits aus den Emerging Markets und den Entwicklungsländern. Nach Einschätzung des IWF werden sie die Industrieländer wahrscheinlich in zwei bis drei Jahren überholen. Die Wachstumsimpulse kommen überwiegend aus Asien, allein China hat einen Anteil von fast 10 Prozent am Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP auf Basis der Kaufkraftparitäten). Treibende Kräfte sind der wachsende Kapitalstock, gut ausgebildete Arbeitskräfte und der technische Fortschritt. Ein weiterer Vorteil der Schwellenländer liegt in ihrer Vielseitigkeit: So hat Asien beispielsweise ein starkes Industriepotenzial, Lateinamerika profitiert von seinen Bodenschätzen und Osteuropa überzeugt mit einer starken Aufbauleistung seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=17496&amp;ts=1328349352" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>Fidelity baut Renten-Produktpalette aus</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 08:36:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-17337" title="Fidelity baut Renten-Produktpalette aus" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/05/Fotolia_1552450_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Fidelity International legt zwei neue Rentenfonds auf: den Fidelity  Global Strategic Bond Fund und den Fidelity Asian Bond Fund. Dadurch  soll den unterschiedlichen Risikoprofilen der Anlegern noch besser  Rechnung getragen werden.</p>

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<p>„Historisch niedrige Zinsen und die zunehmende Angst vor Inflation haben zur großen Beliebtheit von Hochzins-, Schwellenländer- und inflationsindexierten Anleihen bei Anlegern beigetragen. Auf diese Entwicklung reagieren wir durch die globale Ausrichtung des Fonds, der in verschiedene Anleiheklassen und Sektoren investieren kann. So entsteht ein allwettertaugliches Portfolio. Ich verfolge zwei Ziele: maximale Erträge bei überschaubarem Risiko und ein minimiertes Verlustrisiko“, erklärt der Fondsmanager Andy Weir.</p>
<p>Durch das umfassende Anlagespektrum kann der Fondsmanager von den attraktivsten Investmentgelegenheiten aus den einzelnen Anlageklassen profitieren. Anleger mit einer eher konservativen Strategie können mit dem Fidelity Global Strategic Bond Fund (ISIN LU0594301060) von einem globalen Investmentansatz über alle Anleiheklassen hinweg profitieren. Das Anlageuniversum ist entsprechend breit: Unternehmensanleihen mit Investment Grade, Hochzinsanleihen, Staatsanleihen, inflationsindexierte Anleihen und Schwellenländeranleihen.</p>
<p><em><strong> </strong></em>Der Fidelity Asian Bond Fund (ISIN LU0605512275) richtet sich an weniger risikoaverse Anleger, die vom Wachstum in Asien profitieren wollen. Damit erweitert Fidelity seine Asien-Palette um einen weiteren Rentenfonds.</p>
<p>Angesichts der gesunkenen Attraktivität der etablierten Anleihemärkte ist der asiatische Rentenmarkt aufgrund seiner guten Fundamentaldaten eine interessante Alternative. „Die Zahl der Emittenten in Asien wächst. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach asiatischen Anleihen innerhalb und außerhalb Asiens. Ich investiere in Investment Grade-Anleihen und Anleihen von staatlichen und regierungsnahen Unternehmen. Durch die zugrunde liegenden Kredite führen vor allem die beiden letzteren zu einer besonders guten Diversifikation im Portfolio“, so Fondsmanager Bryan Collins, der auch den Fidelity Asian High Yield Fund managt.</p>
<p><em><strong>Foto: fotolia</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Börsengänge in Asien boomen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 08:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-16023" title="Börsengänge in Asien boomen" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/04/Catherine-Y-high-r-1.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>In den vergangenen zehn Jahren gingen in Asien dreimal so  viele Unternehmen an die Börse wie in Europa. Und dieser Trend wird sich  trotz der Ereignisse in Japan fortsetzen, sagt Catherine Yeung,  Investmentdirektor Asien (ex Japan) bei Fidelity International.</p>

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<p>Asien entwickelt sich sehr dynamisch. Das zeigt sich auch am Kapitalmarkt: Der Kontinent dominiert mittlerweile den weltweiten Markt für Börsengänge. So fanden im vergangenen Jahrzehnt knapp 5.200 Börsengänge (IPO) in den zehn wichtigsten Volkswirtschaften des asiatisch-pazifischen Raums statt. In den zehn wichtigsten Ländern Europas gingen im Vergleich dazu im selben Zeitraum nur etwa 1.800 Unternehmen an die Börse. Damit verzeichnete Asien (ohne Japan) fast dreimal so viele Börsengänge wie Europa. Auch in Bezug auf die bei den Börsengängen erzielten Volumina hatten die Börsen in Fernost die Nase vorn: Sie lagen in Asien bei insgesamt 550 Milliarden US-Dollar, in Europa bei lediglich 269 Milliarden US-Dollar. „Zunehmend bestimmt Asien, wie sich die <a href="http://www.procontra-online.de/2011/03/investmentfonds/die-weltwirtschaft-nach-japan/" target="_blank">Weltwirtschaft</a> entwickeln wird. Dass in den vergangenen Jahren deutlich mehr Börsengänge in Asien stattgefunden haben als in Europa, ist ein Hinweis darauf“, so Yeung.</p>
<p>Insbesondere <a href="http://www.procontra-online.de/2010/07/investmentfonds/blick-nach-china/" target="_blank">China sticht hervor</a>. So waren chinesische Unternehmen für zwei der größten Börsengänge der Welt verantwortlich: Im Juli 2010 erzielte die Agricultural Bank of China einen Erlös von 19,2 Milliarden US-Dollar, dicht gefolgt von der Industrial and Commercial Bank of China, deren IPO-Volumen im Oktober 2006 bei rund 19,1 Milliarden US-Dollar lag. Von den untersuchten asiatischen Märkten ist China auch das Land mit den meisten Börsengängen und den höchsten Volumina: 1.040 Unternehmen gingen in China an die Börse und erzielten Erlöse von insgesamt 216 Milliarden US-Dollar. Knapp hinter China liegt Hongkong mit 714 Börsengängen und einem IPO-Volumen von insgesamt 199 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Allein das durchschnittliche IPO-Volumen lag in Europa bislang etwas höher als in Asien: So erzielte ein Unternehmen beim Börsengang in Asien im Schnitt 106,2 Millionen US-Dollar, in Europa 149,8 Millionen US-Dollar. „<a href="http://www.procontra-online.de/2011/02/investmentfonds/solides-asien/" target="_blank">Asiens Kapitalmärkte</a> sind auf Wachstumskurs. Diese Entwicklung wird sich langfristig fortsetzen. Die Ereignisse in Japan kehren den Trend nicht um“, erklärt Yeung. In Asien sind in diesem Jahr bereits 154 Unternehmen an die Börse gegangen. 85 davon mit einem Gesamtvolumen von 14,4 Milliarden US-Dollar ist China zuzuordnen.</p>
<p>Immer bedeutender ist dabei die Konsumgüterbranche. „Wir erwarten im ersten Halbjahr noch weitere interessante Börsengänge von chinesischen Unternehmen“, erklärt Yeung. „In den vergangenen zehn Jahren sind in China viele kleine und mittlere Unternehmen entstanden und zu Marktführern herangewachsen. Diese Entwicklung wird sich im kommenden Jahrzehnt verstärken und den chinesischen Aktienmarkt vielfältiger, liquider und damit für Investoren noch attraktiver machen.“</p>
<p>Um an den Investmentchancen der neuen, aufstrebenden Aktiengesellschaften zu partizipieren, ist es entscheidend, die Unternehmen mit den besten Chancen im Wettbewerb zu identifizieren. „Dazu benötigen Anleger in Asien, vor allem aber in einem Land wie China, wo die Markt- und Unternehmensdaten noch nicht so umfangreich sind wie in Deutschland oder in den USA, Experten, die gezielt Titel auswählen. Anleger sollten daher auf aktiv gemanagte Produkte von Investmentgesellschaften setzen, die Analysen der einzelnen Unternehmen erstellen und über viele Jahre Investmenterfahrung vor Ort verfügen“, empfiehlt Yeung.</p>
<img src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/wp-content/plugins/pixelstats/trackingpixel.php?post_id=16022&amp;ts=1328349352" style="display:none;" alt="pixelstats trackingpixel"/><p>Ähnliche Artikel:<ol>
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		<title>„Für Anleger ist das eine schwierige Zeit“</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 11:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Invesco]]></category>
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		<category><![CDATA[Japan-Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Roberts]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-15620" title="„Für Anleger ist das eine schwierige Zeit“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/RobertsTonyRGB-1.jpg" alt="" width="145" height="145" />Die Aktienmärkte sind nach der verheerenden Katastrophe in Japan  eingebrochen. Tony Roberts, Fondsmanager des Japanese Equities bei  Invesco Perpetual, sprach mit procontra über die Auswirkungen des  Tohoku-Erdbebens auf Japan-Fonds und die Weltwirtschaft.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-156200"></div></div><p><img class="alignleft size-full wp-image-15620" title="„Für Anleger ist das eine schwierige Zeit“" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/RobertsTonyRGB-1.jpg" alt="" width="145" height="145" /><strong>Die Aktienmärkte sind nach der verheerenden Katastrophe in Japan eingebrochen. Tony Roberts, Fondsmanager des Japanese Equities bei Invesco Perpetual, sprach mit procontra über die Auswirkungen des Tohoku-Erdbebens auf Japan-Fonds und die Weltwirtschaft.</strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Wie reagiert das japanische Investmentteam von Invesco auf die Ereignisse in Japan?<br />
<strong>Tony Roberts:</strong> Die Ereignisse sind ein großer Schock für uns, wir sind erschüttert über das Ausmaß der humanitären Katastrophe.<br />
Mit Blick auf unsere treuhänderische Verantwortung mussten wir die Ausrichtung unseres Fonds objektiv auf den Prüfstand stellen und darüber nachdenken, welche Vorgehensweise nun den Interessen unserer Investoren am besten gerecht wird.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Was ist dabei herausgekommen?<br />
<strong>Roberts:</strong> Ich denke, dass die <a href="http://www.procontra-online.de/2011/03/investmentfonds/japans-verluste/" target="_blank">derzeitigen Kursverluste</a> übertrieben sind. Am japanischen Aktienmarkt gibt es auch weiterhin ein hohes Wertpotenzial. An unserer Einschätzung der relativen Attraktivität unterschiedlicher Marktbereiche hat sich deshalb nichts geändert. Trotz des Erdbebens und der Volatilität sehen wir keinen Anlass für eine Anpassung unserer Portfolioausrichtung.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> In welchen Sektoren rechnen Sie mit Wertverlusten?<br />
<strong>Roberts: </strong>Unmittelbar betroffen in unserem Portfolio ist  die Aktie eines Bahn-Unternehmens in der Erdbeben-Region. Obwohl der  Kurs der Aktie eingebrochen ist und kurzfristig weiter stark schwanken  könnte, sehen wir den langfristigen Ausblick für das Unternehmen, das  auch noch umfangreiche Immobilienaktivitäten unterhält, jedoch weiter positiv. Es wird zwar eine Weile dauern, bis der Betrieb wieder normal  läuft, diese Erwartung ist im aktuellen Kurs der Aktie jedoch bereits  eingepreist.<strong></strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Welche Auswirkungen hat die Katastrophe auf japanische Fonds im Allgemeinen?<br />
<strong>Roberts:</strong> In Japan investierte Fonds haben den Einbruch am japanischen Aktienmarkt deutlich zu spüren bekommen. Für Anleger ist das natürlich auch eine schwierige Zeit. Ich denke aber, dass sich die Kursrückgänge als Überreaktion entpuppen werden.<br />
<strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Welche Folgen wird das Beben auf die <a href="http://www.procontra-online.de/2011/03/investmentfonds/die-weltwirtschaft-nach-japan/" target="_blank">gesamte Weltwirtschaft</a> haben?<br />
<strong>Roberts:</strong> Wenn das Atomkraftwerk in <a href="http://www.procontra-online.de/2011/03/panorama/weitere-explosion-in-fukushima/" target="_blank">Fukushima</a> wieder unter Kontrolle gebracht werden kann, sollte sich die wirtschaftliche Erholung nach der Unterbrechung auf lange Sicht weiter fortsetzen. Außerdem notieren die japanischen Unternehmen trotz ihres starken Gewinnwachstums mit einem deutlichen Abschlag gegenüber anderen globalen Märkten. Fundamental betrachtet sind sie damit attraktiv.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Wer wird von den furchtbaren Ereignissen profitieren?<br />
<strong>Roberts:</strong> Sobald die Wiederaufbauarbeiten beginnen, dürften inländische Bauunternehmen, von einem Anstieg der Nachfrage profitieren. Auch die Banken sollten vom Wachstum der inländischen Investitionen in Japan einen Nutzen ziehen. Das ist positiv für kleine und mittelgroße Unternehmen. Sie stellen eine wichtige Kreditnehmergruppe dar, da sie sich nicht im gleichen Maße wie große börsennotierte Unternehmen an den Aktien- oder Rentenmärkten refinanzieren können.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>procontra:</strong> Welche Branchen halten Sie sonst noch für attraktiv?<br />
<strong>Roberts:</strong> Die Automobilwerte sollten von der steigenden Nachfrage in Asien, wo sich inzwischen ein wachsender Anteil der Bevölkerung Motorräder und Autos leisten kann, profitieren. Außerdem werden auf dem US-Markt nun, zweieinhalb Jahre nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers, Investitionen in neue Autos getätigt.</p>
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		<title>Delta Lloyd eröffnet Büro in Hongkong</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 11:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Gilic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Asienfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Delta Lloyd]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-15468" title="Delta Lloyd eröffnet Büro in Hongkong" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/Fotolia_17591343_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" /></strong>Delta Lloyd Asset Management baut seine geografische Präsenz weiter aus  und hat in diesem Zusammenhang ein Büro in Hongkong eröffnet. Drei  Investmentexperten werden von hier aus  unterbewertete Nebenwerte  ausfindig machen und prüfen, ob diese für ein Investment der neu  aufzulegenden Asienfonds in Frage kommen.</p>

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			<content:encoded><![CDATA[<div class="rw-left"><div class="rw-ui-container rw-class-blog-post rw-urid-154680"></div></div><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-15468" title="Delta Lloyd eröffnet Büro in Hongkong" src="http://www.procontra-online.de/pr0c0ntra/../uploads/2011/03/Fotolia_17591343_XS.jpg" alt="" width="145" height="145" />Delta Lloyd Asset Management baut seine geografische Präsenz weiter aus und hat in diesem Zusammenhang ein Büro in Hongkong eröffnet. Drei Investmentexperten werden von hier aus  unterbewertete Nebenwerte ausfindig machen und prüfen, ob diese für ein Investment der neu aufzulegenden Asienfonds in Frage kommen.</strong></p>
<p>„Asien bietet privaten wie institutionellen Investoren nach wie vor attraktive Anlagechancen und wir werden ab sofort vor Ort präsent sein, um diese zu nutzen“, erklärt Rik Verhoeven, der international für Vertrieb und Marketing von Delta Lloyd Asset Management verantwortlich ist. „Natürlich kommt es in einer durch teils extreme Auf- und Abwärtsentwicklungen gekennzeichneten Region wie Asien immer wieder zu Unsicherheiten und Marktkorrekturen. Aber wir umgehen die Risiken solcher „boom and bust“-Szenarien, weil wir nicht am Gesamtmarkt interessiert sind, sondern an einzelnen Qualitätsunternehmen in besonderen Nischen, die wir gezielt auswählen.“</p>
<p>Delta Lloyd Asset Management und seine Anleger profitieren vom Potenzial Asiens mit Hilfe eines Investmentansatzes, der sich Participation-Stil nennt und der sich in anderen Anlageregionen bereits sehr erfolgreich bewährt hat.<br />
Bei diesem von Delta Lloyd selbst entwickelten Investmentstil geht der Konzern langfristige Beteiligungen in Höhe von mindestens 5 Prozent an Qualitätsunternehmen ein, die sich durch ein etabliertes Geschäftsmodell, eine herausragende Marktposition und eine solide Bilanz auszeichnen. Darüber hinaus ist eine attraktive Dividendenausschüttung ein wichtiges Auswahlkriterium. Bei den Beteiligungen konzentriert sich das Unternehmen auf unterbewertete Nebenwerte, die dank guter, fundamentaler Aussichten ein attraktives Neubewertungspotenzial bieten.</p>
<p>Die nach dem Participation-Stil verwalteten Asienfonds von Delta Lloyd Asset Management sollen im Lauf des Jahres 2011 auf den Markt kommen.</p>
<p><strong><em>Foto: fotolia</em></strong></p>
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