Cyberattacke legt Maschinenbauer lahm

Berater von Michael Fiedler

Cybercrime: Gedrosselte Leistung und Verluste in unbekannter Höhe – zudem soll es eine Lösegeldforderung geben. Welches Unternehmen betroffen ist und welche Maßnahmen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt.

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Schild am Tor vom Werksgelände der Krauss Maffei-Group in München. Foto: Matthias Balk/dpa

Der Münchener Maschinenbauer KraussMaffei (nicht zu verwechseln mit dem Rüstungsunternehmen KraussMaffei Wegmann) ist Opfer einer Cyberattacke geworden. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z.) und beruft sich u.a. auf Mails des Unternehmens, in denen der Maschinenbauer auf die gedrosselte Leistung an mehreren Standorten eingehen soll.

Zu Reduzierung der Produktion kam es, weil Rechner aufgrund einer Trojaner-Attacke (Ransomware) lahmgelegt seien. Die Zeitung berichtet weiter, dass die Verursacher der Attacke auch eine Lösegeldforderung gestellt hätten. Dazu wollte sich das Unternehmen allerdings nicht weiter äußern. Man arbeite mit einem privaten Sicherheitsdienst zusammen und die Behörden seien informiert.

BSI warnt vor Emotet

Tatsächlich warnt das Bundesamt für Informationssicherheit (BSI) vor gefälschten E-Mails im Namen von Kollegen, Geschäftspartnern und Bekannten, die Schadsoftware verbreiten. In den vergangenen Tagen (05.12.2018) sei eine auffällige Häufung an Meldungen zu schwerwiegenden IT-Sicherheitsvorfällen bekannt geworden, so das BSI. Das Bundesamt hat Tipps zum geeigneten Schutz im Web zusammengestellt.

Der Zwischenfall bei Krauss Maffei ist nicht der einzige Fall von Cybercrime. Die spektakulärsten Fälle aus der Vergangenheit:

Sex sells...
...dachten wohl auch jene Cyberkriminelle, die 2015 das Dating-Portal "Ashley Madison" bestahlen. 37 Millionen Kunden mussten um ihre Geheimnisse fürchten...
 
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