Auf den kleinen Unterschied kommt es an

Einkommensschutz Meistgeklickt von Stefan Terliesner

Viele Bundesbürger können den Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeit und Erwerbsminderung nicht erklären. Dabei geht es bei diesen Begriffen um ihre finanzielle Existenz.

Erwerbsunfähigkeit
Personen gelten als erwerbsunfähig, wenn sie aufgrund einer geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung nicht oder nur stark eingeschränkt am Berufsleben teilnehmen können. Dabei ist es irrelevant, ob sie eventuell in einem anderen Beruf arbeiten könnten. Ein Beispiel: Ein Bäcker, der gegen Mehl allergisch wird, kann zwar seinen bisherigen Job nicht mehr ausüben – und gilt somit als berufsunfähig – er kann aber in einen anderen Job wechseln und dort ein Einkommen verdienen. Foto: pixabay / www_slon_pics
 

Privatinitiative ist also Pflicht. Der Grund: Seit 2001 greift die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung nur noch für Erwerbstätige, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind. Bei allen anderen springt die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ein.

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare