bAV-Beratung: Die 6 häufigsten Fehler

Berater Bilderstrecken von Michael Fiedler

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) soll helfen, die betriebliche Altersversorgung (bAV) besser zu etablieren. Welche Fehler heute schon bei der bAV-Beratung passieren, hat die Beratungsgesellschaft für betriebliche Versorgungssysteme GmbH (BBVS) ermittelt.

Fehlende Beratungsdokumentation => Fehlerhäufigkeit 95 Prozent
In der Regel wird der Vermittler in der betrieblichen Altersversorgung als Erfüllungsgehilfe des Arbeitgebers tätig und erfüllt die Aufklärungs- und Informationspflichten des Arbeitgebers im Rahmen der Entgeltumwandlung, die durch das BAG-Urteil vom 21. Januar 2014 unterstrichen worden sind. Fehlt die Beratungsdokumentation, kann der Arbeitgeber nicht nachweisen, dass er seiner Aufklärungs- und Informationspflicht nachgekommen ist. Die Dokumentation dient also sowohl dem Vermittler als auch dem Unternehmen als Nachweis bei eventuellen späteren Auseinandersetzungen. Die Inhalte der Beratung sind in einer Dokumentation in Textform festzuhalten (§ 61 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 62 VVG). Wichtig ist es, die Entscheidung des Kunden festzuhalten, vor allem wenn diese von dem erteilten Rat abweicht.
 
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