Wohngebäude-Tarife: 5 wichtige Leistungskriterien

Berater von Florian Burghardt

Starke Stürme wie Xavier peitschen über Deutschland, Überschwemmungen nehmen zu und ein Brand ist schnell entfacht. Froh ist da, wer guten Wohngebäudeschutz hat. Wie dieser aussieht, wurde in einem Rating mit 58 Tarifen ermittelt.

Nach einem Totalschaden, aber auch nach kleineren Beschädigungen, sind Hauseigentümer froh darüber, wenn der Versicherer uneingeschränkt leistet.

Nach einem Totalschaden, aber auch nach kleineren Beschädigungen, sind Hauseigentümer froh darüber, wenn der Versicherer uneingeschränkt leistet. Bild: paulbr75/Pixabay

Im vergangenen Jahr waren viele Menschen glücklich darüber, eine zu haben. Die Rede ist von der Wohngebäudeversicherung, am besten inklusive Elementarschutz. Denn in 2016 mussten die deutschen Versicherer fast zehnmal so viel für Überschwemmungsschäden leisten, wie im Jahr zuvor.

Aber worauf kommt es beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung eigentlich an? Was macht gute Bedingungen, gute Leistungen aus? Diese Fragen hat das Hamburger Analysehaus Ascore versucht zu beantworten und dafür eine Rangliste der besten Wohngebäude-Policen angefertigt. Im Test befanden sich 58 Tarife von denen 7 die Höchstwertung von 6 Sternen erreichten (PDF).

Zu Ermittlung der leistungsstärksten Tarife (der Beitrag spielte in diesem Ranking keine Rolle) hat Ascore 62 Kriterien angewandt, die die Deckungskonzepte erfüllen mussten. In unserer Bilderstrecke haben wir 5 besonders wichtige Kriterien zusammengestellt, die nicht jeder Tarif erfüllen konnte. Zur vollständigen Kriterienliste von Ascore geht es hier (PDF).

5 wichtige Wohngebäude-Kriterien

Verzicht bei grober Fahrlässigkeit
Natürlich sollte jeder Hauseigentümer sorgsam mit seiner Immobilie umgehen, um unnötige Schäden zu vermeiden. Kommt es aber doch zu einem Schaden aufgrund grober Fahrlässigkeit, so können die Kunden aufatmen, deren Versicherer ihnen deswegen nicht die Leistungen kürzt. Dies ist bei 44 der 58 getesteten Tarife der Fall. Neben Leistungskürzungen wird in ebenfalls 44 Bedingungen auch generell auf den Einwand grober Fahrlässigkeit verzichtet. Liegen allerdings grob fahrlässige Verletzungen von Sicherheitsvorschriften oder Obliegenheiten vor, so verzichten nur 8 von 58 Tarifen auf Leistungskürzungen. Bild: RyanMcGuire/Pixabay
 
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