Die 10 Lebensversicherer mit dem größten Policenschwund

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Um gut 1,7 Millionen Verträge ging die Zahl der Lebensversicherungs-Policen im vergangenen Jahr zurück. Welche Anbieter und welche Sparten am deutlichsten hiervon betroffen waren, zeigt der procontra-LV-Check.

Welcher Lebensversicherer musste 2016 den deutlichsten Vertragsschwund hinnehmen?

Welcher Lebensversicherer musste 2016 den deutlichsten Vertragsschwund hinnehmen? Foto: geralt - Pixabay.de

Die deutschen Lebensversicherer hatten auch 2016 mit einem schwindenden Vertragsbestand zu kämpfen. Nach Angaben des Branchenverbands GDV ging die Zahl der Verträge bei den Lebensversicherern im eigentlichen Sinne von 86,7 Millionen Stück im Jahr 2015 auf 85 Millionen Stück im vergangenen Jahr zurück – ein Minus von 1,9 Prozent.  

Wie Zahlen des procontra-LV-Checks (deckt, gemessen an den Bruttobeiträgen, 95 Prozent aller Lebensversicherer ab) zeigen, geht dieses Minus in erster Linie auf den Bereich der Kapitalversicherungen zurück – ein Markt, der bereits seit Jahren mit Rückgängen um die sechs Prozent zu kämpfen hat. So ging dann auch der Bestand hier von 20,846 Millionen Verträgen im Jahr 2015 auf 19,53 Millionen Verträge 2016 zurück – ein Minus von 6,31 Prozent.  

Auch im Bereich der Kollektivversicherungen gab es aus Marktsicht ein Minus zu verzeichnen. So sank die Vertragszahl hier von 15,52 auf 15,07 Millionen Verträge – ein Rückgang um 2,93 Prozent.   Der Bereich der fondsgebundenen Policen (+ 1,86 Prozent auf nun 13,380 Millionen Verträge) entwickelte sich indes ebenso wie die Sparten Rentenversicherungen (+ 0,42 Prozent auf 23,766 Millionen Verträge) sowie Risikoversicherungen (+2,34 Prozent auf 8,891 Millionen Verträge) positiv.  

Doch welche Anbieter hatten besonders unter Bestandsverlusten zu leiden? Und in welchen Sparten schlugen sich diese nieder? Dies zeigt die folgende Bilderstrecke.

Die Lebensversicherer mit dem größten Policenschwund

Platz 10: Generali: -4,23 Prozent
Erst kürzlich gab die Generali bekannt, ihren Lebensbestand in den Run-Off zu schicken. Dieser büßte 4,23 Prozent seines Volumens ein - das macht in absoluten Zahlen 187.692 Verträge. Dies ist in absoluten Zahlen der zweithöchste Bestandsverlust aller Lebensversicherer. Maßgeblich hierfür verantwortlich war der Rückgang an Kapitalversicherungen (-8,5 Prozent oder rund 114.000 Verträge) sowie Risikoversicherungen (- 18,46 Prozent oder knapp 20.000 Verträge). Ein Plus verzeichnete die Generali indes im Bereich der Kollektivversicherungen (+1,86 Prozent auf 943.505 Verträge).
 
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