Die PKV-Anbieter mit den höchsten Beitragseinnahmen

Versicherungen Top News Meistgeklickt von Martin Thaler

Die PKV-Branche konnte 2016 ihre Beitragseinnahmen weiter steigern. Doch welche Anbieter entwickelten sich gegen den Trend und welche waren in puncto Einnahmen an der Spitze zu finden? Hierfür hat procontra die Geschäftsberichte der 12 größten Anbieter durchgeschaut.

Die Beitragseinnahmen branchenweit stiegen auf 37,25 Milliarden Euro.

Die Beitragseinnahmen branchenweit stiegen auf 37,25 Milliarden Euro. Foto: stevepb - Pixabay.de

Auch wenn einige PKV-Anbieter im vergangenen Jahr weiter an Vollversicherten einbüßten (eine Übersicht über die 12 größten Anbieter finden Sie hier), konnte die 42 im PKV-Verband organisierten Unternehmen ihre Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr weiter steigern.  

Nachdem diese ihre Beitragseinnahmen von 2014 bis 2015 bereits um 1,4 Prozent auf 36,82 Milliarden Euro steigern konnten, legten sie 2016 noch einmal zu, auf nun 37,25 Milliarden Euro.  

Für dieses Plus sind auf der einen Seite sicherlich Beitragsanpassungen verantwortlich (einen Überblick finden Sie hier). Auf der anderen Seite sieht PKV-Verbandspräsident Uwe Laue am PKV-Markt auch eine Trendwende – so hätte es bei der Zahl der Vollversicherten im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres zum ersten Mal seit 2012 wieder einen positiven Saldo im Nettoneuzugang gegeben. Insgesamt war im vergangenen Jahr jedoch ein Minus von 0,2 Prozent zu verzeichnen.

Für höhere Beitragseinnahmen sorgt zudem die weitere steigende Nachfrage nach Zusatzversicherungen. 2016 gab es 25,09 Millionen Zusatzversicherungen – ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 1,3 Prozent. Ein Trend, der seit Jahren zu beobachten ist.

Die PKV-Anbieter mit den höchsten Prämieneinnahmen

Hallesche: 1,149 Milliarden Euro
Die Hallesche konnte ihre Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr ausbauen - um 0,8 Prozent bzw. knapp 9 Millionen Euro (2015: 1,140 Milliarden Euro). Von 2014 auf 2015 waren die Beitragseinnahmen weitgehend konstant geblieben.
 
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