Diese PKV-Anbieter verloren die meisten Vollversicherten

Versicherungen Top News von Martin Thaler

Die Zahl der Vollversicherten in Deutschland nimmt ab. Doch welche Anbieter bekommen dies besonders deutlich zu spüren? Und welche könnten im vergangenen Jahr hingegen Mitglieder hinzugewinnen?

Manche Versicherer kranken - sie verlieren immer mehr Vollversicherte. Andere können indes zulegen.

Manche Versicherer kranken - sie verlieren immer mehr Vollversicherte. Andere können indes zulegen.

Die Zahl der Mitglieder in der Krankenvollversicherung war auch im vergangenen Jahr rückläufig. So ging deren Zahl gegenüber 2015 um insgesamt 17.300 auf 8,77 Millionen Personen zurück, wie PKV-Verbandspräsident Uwe Laue bereits im Januar dieses Jahres verkündete und sich dabei argumentativ weit strecken musste, um von einem deutlichen Aufwärtstrend in der privaten Vollversicherung sprechen zu können.  

Doch welche Versicherer mussten im vergangenen Jahr deutliche Mitgliedereinbußen hinnehmen, welche konnten indes dem allgemeinen Trend trotzen und zulegen? Hierzu hat sich procontra die mittlerweile vorliegenden Geschäftsberichte für das Jahr 2016 der großen privaten Krankenversicherer (über 200.000 Vollversicherte) vorgelegt. Sobald die bislang ausstehenden Berichte von Signal Iduna und Continentale vorliegen, werden diese ergänzt.  

Das Ergebnis: Von den untersuchten zehn Versicherern mussten sechs ein Minus verzeichnen, manche ein deutliches. Vier Versicherer konnten indes am Ende des Jahres mehr Vollversicherte in ihren Reihen begrüßen als noch 2015. 

Die großen Anbieter im Vergleich

Continentale: +5,449 Prozent/ 409.486
Deutlich zulegen konnte die Continentale - allerdings liegt der deutliche Zuwachs in einem Sondereffekt begründet. Im vergangenen Jahr wurde die Integration der Mannheimer Versicherung mit der Continentalen abgeschlossen.
 
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