Die Fondsverwalter mit den höchsten Mittelzuflüssen

Investmentfonds von Martin Thaler

Die Fondsbranche erlebt bislang ein erfreuliches Jahr 2017. Doch während einige Anbieter deutliche Mittelabflüsse verzeichnen müssen, läuft es bei anderen derzeit richtig gut. Ein Überblick.

Welche Fondsverwalter konnten 2017 bislang die meisten Anlegergelder einsammeln?

Welche Fondsverwalter konnten 2017 bislang die meisten Anlegergelder einsammeln? Foto: kaibob05 - Pixabay.de

Die deutsche Fondsbranche blickt auf einen erfolgreichen Februar zurück: Insgesamt konnten Investmentsfonds 13,7 Milliarden Euro an neuen Mitteln einsammeln, wie der neuen Absatzstatistik des Fondsverbandes BVI zu entnehmen ist. 4,2 Milliarden hiervon flossen in offene Publikumsfonds. 

Der Löwenanteil hiervon floss in Mischfonds (2,7 Milliarden) sowie Rentenfonds (1,2 Milliarden), aus Aktienfonds wurden hingegen 500 Millionen Euro abgezogen. 

Einen starken Februar erlebte indes der Sparkassen-Fondsverwalter Deka. 499,5 Millionen Euro betrugen die Mittelzuflüsse im Februar - rechnet man den Januar dieses Jahres aber noch hinzu, musste die Deka Mittelabflüsse in Höhe von knapp 200 Millionen Euro verzeichnen. Noch deutlicher fällt das Minus bei Blackrock aus. Dessen ETF-Tochter ishares vermeldete im Januar und Februar Mittelabflüsse von insgesamt knapp 600 Millionen Euro.

Positiv gestaltete sich 2017 indes bislang für diese Fondsverwalter (offene Publikumsfonds):

Platz 5: LBBW
Auch wenn der Februar mit eingesammelten 67,7 Millionen Euro nicht sonderlich erfolgreich war, steht die Landesbank Baden-Württemberg auf das gesamte Jahr 2017 (Januar + Februar) gesehen gut da: Insgesamt 561 Millionen Euro sammelte man ein - das reicht für Platz 5.
 
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